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Erste Hilfe Karriere: Hilfe, mein Chef will mein Freund sein

Darf man auf Facebook die Freundschaftsanfrage vom Boss oder von Kollegen ablehnen? Mit der richtigen Ausrede kein Problem, sagt Bewerbungshelfer Gerhard Winkler. Bei der Online-Vernetzung sollte man sich verhalten wie in der Teeküche: menschlich, aber bitte nicht peinlich.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...799030,00.html
  1. #1

    n.a.

    Bei allem Wirbel um Datenschutz - den Informationshunger von facebook und Co. füttere ich nur vorsichtig - kann man doch nur sagen: Wer sein eigenes Fehlverhalten öffentlich protokolliert, hat es vollkommen verdient, wenn er für diese Dummheit eine reingewürgt bekommt.

    Jeder lästert hin und wieder mal, das ist ein ganz normales Ventil um mal Dampf abzulassen. Aber sowas schreibt man doch nicht öffentlich.

    Oder was das Leben noch einfacher macht: Man verkneift sich böse Kommentare grundsätzlich und denkt sich seinen Teil. Das hilft mir schon seit Jahren, keine Feindschaften aufzubauen.
  2. #2

    ui

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf man auf Facebook die Freundschaftsanfrage vom Boss oder von Kollegen ablehnen? Mit der richtigen Ausrede kein Problem, sagt Bewerbungshelfer Gerhard Winkler. Bei der Online-Vernetzung sollte man sich verhalten wie in der Teeküche: menschlich, aber bitte nicht peinlich.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...799030,00.html
    Wenn sich bei uns einer bewirbt und mit seiner Vernetzung ankommt, wirkt das eher als Ablehnungfaktor. Wir brauchen Leute, die sich auf ihre Arbeit konzentrieren, und nicht solche, die andauernd auf Fb etc. herumtreiben...
  3. #3

    Das war aber nicht die Frage...

    Zitat von sverris Beitrag anzeigen
    Wenn sich bei uns einer bewirbt und mit seiner Vernetzung ankommt, wirkt das eher als Ablehnungfaktor. Wir brauchen Leute, die sich auf ihre Arbeit konzentrieren, und nicht solche, die andauernd auf Fb etc. herumtreiben...
    ...sondern wie man reagiert, wenn unternehmensintern Freundschaftswünsche an einen herangetragen werden. Anscheinend haben Sie ein Bedürfnis, sich als wichtig darzustellen, aber aktuell möchte sich gar niemand bei Ihnen bewerben, den Sie ablehnen könnten. :-D
  4. #4

    Social Media Erfahrung als Ablehnungsfaktor?!

    Zitat von sverris Beitrag anzeigen
    Wenn sich bei uns einer bewirbt und mit seiner Vernetzung ankommt, wirkt das eher als Ablehnungfaktor. Wir brauchen Leute, die sich auf ihre Arbeit konzentrieren, und nicht solche, die andauernd auf Fb etc. herumtreiben...
    1. Aus der Tatsache dass jemand gut vernetzt ist (was in vielen Branchen heute eine Selbstverständlichkeit darstellt) abzuleiten dsas er sich "nicht auf die Arbeit konzentriert und nur auf FB" rumtreibt ist schon arg weit hergeholt.

    2. Was im Business zählt ist das Ergebnis, und nicht ob der MA beim erreichen eines guten Ergebnisses in einer guten Zeit mal 5 Min. auf FB verbracht hat.

    3. Ihre komplette Ansicht ist mittelalterlich und überholt. Wenn Sie in meiner jetzigen Firma (oder den vorigen) im Personalmanagement oder Marketing anfangen und behaupten bei einer Personalentscheidung Erfahrung der Mitarbeiter mit Social Media als negativ zu bewerten dann werden Sie lautgröhlend (zu Recht) ausgelacht.

    Nur mal so zum Nachdenken, Ihre Äußerungen wären von daher in den meisten modernen Firmen (die in der Social Media z.T. auch massiv Recruiting betreiben) auch ein ganz klarer "Ablehnungsfaktor"...

    Mein Tipp: Suchen Sie mal in den einschlägigen Portalen (Monster.de, Stepstone.de etc.) nach Jobangeboten aus dem Bereich IT und Marketing - bei bestimmt jedem 2. Job wird Erfahrung mit "Social Media" als Pluspunkt und z.T. gar Voraussetzung angesehen.
  5. #5

    Lösung für das Problem

    Es gibt die Möglichkeit eine Firmeninterne Gruppe bei Facebook aufzubauen, dann kann man zwanglos miteinander kommunizieren ohne jedem Kollegen oder Chef die direkte Freundschaft zu gestatten. Wir machen das so.
    Das beschriebene Problem der direkten Freundschaftsanfrage vom Chef hatte ich auch - und habe mich fürs ignorieren entschieden. Ich vermute, dass mein Chef darüber enttäuscht war, aber ich halte das einfach für professioneller. Facebook ist eine Privatsache, es gibt genug andere Möglichkeiten Berufsprofile anzulegen, wie XING oder LinkedIn.
    Ich würde übrigens jedem der Karriere machen will empfehlen, beim Facebook-Profil nicht den richtigen Namen zu verwenden um nicht gefunden zu werden von interessierten potentiellen zukünftigen Arbeitgebern z.B.
    Den zukünftigen Arbeitgeber geht einfach mein Privatleben vorerst nichts an!
  6. #6

    titel

    Zitat von Martin2 Beitrag anzeigen
    Den zukünftigen Arbeitgeber geht einfach mein Privatleben vorerst nichts an!
    Stimmt und bei Google Plus gibt's dafür z.B. die "Circle". Ich denke mal, bei Facebook wird es (bald) auch ähnliches geben (bin selbst nicht bei FB).

    Ist ja nicht nur der Chef. Bei vielen jüngeren Menschen tauchen z.B. plötzlich die Eltern in Facebook auf usw. Im normalen Leben trenne ich ja auch zwischen verschiedenen "Freundeskreisen".








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