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Panasonic
Sony Ingenieure und Fachleute suchen also nach den Fehlern im System... Was für eine Lüge.
Sony hat - wie fast jeder globale Konzern - die IT komplett ausgelagert. Beispielsweise an IBM. Dafür werden gigantische Summen bezahlt (wir sprechen von Milliarden über Laufzeiten von z. B. 5 Jahren). Dafür stellt IBM (oder ein aderer großer Dienstleister) die komplette IT-Infrastruktur bereit und betreut diese auch selbst. IT-Mitarbeiter von Sony machen nichts anderes, als defekte Tastaturen auszutauschen oder einem Mitarbeiter zu erklären, wie er ein PDF erstellen kann. Mehr nicht.
IBM ist aber nicht blöd, sondern geschöftstüchtig. das bedeutet, dass IBM selbst wieder outsourct und z.B. die Betreuung der Serverlandschaft an ein indisches Subunternehmen abgibt. Gleichzeitig wird dort auch der Second Level-Support für die letzten drei Turnschuh-Administratoren von Sony abgewickelt.
Wenn jetzt z.B. ein Dienst ausfällt (Webserver 1 antwortet nicht), dann ruft der Turnschuhadmin im indischen Callcenter an, wo ein einfacher Angestellte die immer gleichen Fragen stellt ("Is this Server pingly?") und erst, wenn er nicht weiter kommt (also immer, aber erst nach 5 Minuten) wird das problem eskaliert.
Am Ende gibt es NIEMANDEN, der ein ernsthaftes Interesse an Sicherheit, Best Practises und Stabilität hat. Sony ruht sich aus, weil ja alles IBM macht. IBM ruht sich aus, weil die Supportverträge großzügig fehlertolerant sind. Und der indische Mausschubser im indischen callcenter kennt weder den Kunden Sony, noch interessiert er sich dafür ob auf der anderen Seite der Welt gerade Hektik ausbricht, weil ein IT-System versagt.
Und deshalb, genau deshalb fühlt sich neimand richtig verantwortlich und es ist, wie es ist: beschissen.