DPAWind- und Solarstrom sind chronisch unzuverlässig. Energiemanager suchen deshalb nach Speichern, die sie in dunklen und windstillen Zeiten anzapfen können. Ein norwegischer Konzern will Wasserkraftwerke im Norden zur Batterie für den ganzen Kontinent machen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...834472,00.html
So ist das falsch.
Norger wollte als Kraftwerksbetreiber und nicht als Netzbetreiber anerkannt werden.
Und das natürlich als EE-Unternehmen mit Strom aus Wasserkraft.
Und damit hätten sie eine Mindesteinspeisevergütung gehabt, und ausserdem das Recht, jederzeit einspeisen zu dürfen..
Selbst wenn deutsche WKA und PV schon Überleistung erzeugen..
Spätestens wenn die eine zweite Leitung gebaut hätten, wären sie damit in der Lage gewesen, gleichzeitig das Überangebot aus AKW(´s) und herkömmlichen Kraftwerken zum Spottpreis zu kaufen oder sich dort sogar für die Abnahme bezahlen zu lassen, in Norwegen einmal Greenwashing zu betreiben und das ganze zum hohen EE-Preis mit Abnahmeverpflichtung in D wieder einzuspeisen.
Und damit die anderen Kraftwerke noch weiter zu drücken..
Eine bessere Gelddruckmaschine ist auf dem Energiesektor kaum denkbar.
Den deutschen Politikern musste man diese Dinge drei Jahre lang immer wieder vorhalten, bevor die aufhörten, Norger eine Ausnahmegenemigung nach der anderen zuzusagen..
Entweder waren die politisch Verantwortlichen strohdoof, oder aber hochgradig bestechlich.
Zumal auch noch die wirtschafliche Komponente außer acht gelassen wird.
Bei so einem Szenario läge der Börsenpreis im günstigsten Fall bei 0ct/kWh, eher würde ich da mit einem negativen Preis rechnen, was bedeutet, das die Betreiber der Stromerzeugungsanlagen nicht nur kein Geld bekommen, sondern im Gegenteil welches drauflegen müssen.
Die Anlagen wären somit wirtschaftlich nicht zu betreiben bei Gestehungskosten >5ct/kWh.
Norwegen als Akku der BRD? Schleswig-Holsten will auch liefern. Gleiches gilt für Niedersachsen. Jetzt kommt Seehofer daher und droht mit dem Bayern-Werke-Konzept.
Ich denke, es muss subsidiär zugehen. In den Ländern, in denen Atomkraftwerke abgeschaltet werden, müssen ersatzweise andere lokale Stromerezuger an vorhandene Netze angeschlossen werden.
Die Zentale-Nord-Süd-Schiene bringt Abhängigkeiten und dauert zu lange. Deshalb hat Seehofer mit seinem Konzept Recht. Auch die Hannolore Kraft kann kein Interesse daran haben, ihre Stromliefer-Position zu verschlechtern durch ein Umkrempeln des Strommarktes.
Deshalb: Subsidiär, also jeder für sich und nur unumgängliche zentrale Lösung für alle. Alles andere wird nur teuer und führt zur Fehlallokation von Steuergeldern!
... zwischen existentiellen Grundbedürfnissen (Energie & Nahrung) und Handel und Wandel durch Konsumartikel.
Bestes Beispiel ist ja hier Norwegen, die energetisch völlig autark sind, aber dem Rest der Welt ihr Öl verkaufen. Und sie leben wirklich nicht schlecht dabei, ganz im Gegenteil.
Wenn der Maschinenbau, die Chemie oder Automobilindustrie nur noch die Hälfte verkaufen, haben Sie deutlich geringere Probleme als wenn die Leute frieren und hungern müssen.
Des Weiteren wird der Rest der Welt sehr wohl Verwendung für das nichtabgenommene Gas aus Rußland haben. Was mich stört, daß es noch nicht einmal Denkansätze in diese Richtung gibt, sondern die Lobby des "Russengases" schon fest in die Richtung plant.
Warum wird eigentlich bei den EE alles dermaßen verkompliziert. Beim heiligen Atomstrom redetet niemand über Zwischenspeicher, obwohl die unflexiblen AKW täglich nicht in der Lage waren, die Spitzenlast zu decken, da wurden stillschweigend Schattenkraftwerke, meist Geskraftwerke, gebaut die nur wenige Stunden am Tag sehr teuren Strom produzierten und niemand sah darin ein Problem. Nur bei den EE fällt plötzlich Hinz und Kunz die „Gefahr“ der Überproduktion auf, die unbedingt gespeichert werden muss, ansonsten sind die EE, die ohnehin keine Primärenergien verbrauchen natürlich untragbar. Wenn aber Atomstromüberproduktionen an die Industrie und das Ausland verschenkt, ja die Abnahme sogar bezahlt wurde, war das selbstverständlich vollkommen in Ordnung.
OK, wenn die Energie gespeichert werden kann, so soll man das auch machen, ich frage mich nur, warum man sich dabei so schwer tut und den Strom erst verlustreich nach Norwegen und zurück transportieren muss, wenn man vor der eigenen Nase genug Speichermöglichkeiten hat.
In ganz Deutschland befinden sich große Erz- und Kohlereviere, die sich hervorragend als Pumpspeicherkraftwerke mit Gefälle von über 1000 m. nutzen lassen, anstatt mit zigtausend Pumpen das Absaufen der Bergwerke zu verhindern, damit nicht riesige Gebiete, wie z.B. das Ruhrgebiet unter Grundwasserniveau absacken und überschwemmt werden.
Einige Speicherkraftwerke dieser Art sind bereits erfolgreich in Betrieb. Mir fällt allerdings auf, wenn bei den EE einmal wieder ein von der alten Energielobby künstlich aufgeblasenes Problemchen geplatzt ist, versucht man bisher recht erfolgreich die Umsetzung und die Diskussion darüber zu behindern.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/erneuerbare-energie-windstrom-aus-dem-bergwerk-1.1018995
Da haben Sie aber einen schönen Strohmann aufgestellt. Atomkraftwerke wurden in Deutschland, zusammen mit den Braukohlekraftwerken, für den Grundlastbetrieb konzipiert. Die Ergänzung mittels Gaskraftwerke bzw. PSW für die Spitzenlast war ebenfalls Teil des bewährten Konzeptes. Was nun gar nicht funktioniert, ist die Substitution dieser Kraftwerksstruktur durch fluktuierende WKA und PV. Strom wurde auch nie verschenkt, das gibt es erst seit die WKA ihre segensreiche Wirkung entfalten, sondern verkauft. Ja, man konnte mit dem Stromverkauf sogar Geld verdienen, aber damit macht die "Energiewende" ja jetzt Schluß denn am Ende wird der gesamte Strommarkt zum Subventionsmarkt. Dank ideologischer statt rationaler Energiepolitik.