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Erneuerbare Energien: Norwegen will Europas Akku werden

DPAWind- und Solarstrom sind chronisch unzuverlässig. Energiemanager suchen deshalb nach Speichern, die sie in dunklen und windstillen Zeiten anzapfen können. Ein norwegischer Konzern will Wasserkraftwerke im Norden zur Batterie für den ganzen Kontinent machen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...834472,00.html
  1. #190

    Aufhören!

    Zitat von thiede11 Beitrag anzeigen
    Das hätten Sie wohl gerne aber der EE-Ausbau geht weiter bis 100% u. mehr erreicht sind.
    Auch die Liberalisierung des europ. Strommarkts können Sie nicht aufhalten auch wenn Sie die gegebene gute Prognostizierbarkeit von PV u. Wind ignorant ignorieren.

    Leute wie Sie die bei viel Wind u. viel Sonne lieber Kohle verbrauchen u. Atommüll produzieren werden die nächsten Jahre ins Staunen kommen weil die EE immer weiter ausgebaut werden u. dennoch auch noch andere Länder vorm blackout schützen können.
    Wie man in Frankreich sieht sind die spinnerten Atomköppe vor Strommangel und Mangelwirtschaft nicht gefeit und verlassen sich gerne parasitär auf EE aus Deutschland.
    thiede, hören Sie auf! Ihr Gelaber über 'erneuerbare Energie' läßt den Becker von den Mitternachtsspitzen vor Neid erblassen. Aber nur bis Schmickler kommt.

    Machen Sie sich mit dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik vertraut.

    Ebenso mit dem Kapitel S im Gieck. Falls Ihnen kein Gieck zur Verfügung steht, wird ein befreundeter Ingenieur Ihnen aushelfen können.

    Grüße, tutmosis
  2. #191

    Lesen lernt man in der Grundschule.

    Zitat von thiede11 Beitrag anzeigen
    Keine Millionen, einige tausend genügen.
    Studien | Bundesverband WindEnergie e.V.
    siehe Studie zum Potential.
    Zu Ihrer Selbstgewißheit, mit der Sie Ihrem Vorredner begegnen ('Rechnen lernt man in der Grundschule'), bleibt anzumerken, das dies auch fürs Lesen gilt. Bereits nach den ersten Seiten des BGB weiß man, wieviel oder wie wenig es bedarf, einen e.V. zu gründen.

    Sicher können Sie als Oberkoryphäe mir auch die Frage beantworten, was im Stromnetz eigentlich drin ist. Ist das Energie? Wenn ja, ist diese erneuerbar?

    Nach Beantwortung dieser Fragen: ist das, was im Stromnetz ist, speicherbar? Wenn wir jetzt mal von Physik und nicht von Esoterik ausgehen?

    Um Sie nicht über Gebühr in Anspruch zu nehmen: Ich kenne die Antwort, bin auf Ihre Ausreden aber gespannt...

    Grüße, tutmosis
  3. #192

    Zitat von paperbag Beitrag anzeigen
    Wenn wir in der Lage wären, el. Energie aus den Windanlagen im Norden nach Stuttgart transportieren zu können, bräuchten wir vorerst keinen Speicher.
    Man kann keine elektrische Energie wirtschaftlich weiter als 500km uebertragen.
    Ich weiss, dass das hier nicht zu vermitteln ist, aber einer sollte es doch mal hier hinschreiben.
    Das geht nur mit hydraulischen Druckleitungen.
    Sie koennen jetzt ganz einfach mit einem "Das ist falsch" wieder alles richtigstellen und der Traum von" Irgendwo weht immer ein Wind" weitertraeumen.
    Ein Speicher wird aber immer gebraucht.
  4. #193

    Zitat von tutmosis Beitrag anzeigen
    Also die Synchronisierung ist nun wirklich nicht das Problem. Recherchieren Sie mal dem Patentstreit Enercon vs US-Lobby.
    Mit der Volatilität von Wind und Sonne haben Sie aber recht.

    Grüße, tutmosis
    Es geht nicht um die Synchronisierung, es geht darum, dass bei der Erzeugung von elektrischem Strom mit Windenergie mehr als zweidrittel des moeglichen Jahresertrages verloren gehen, weil der Generator entweder zu schnell oder zu langsam dreht.
    Vor allem bei hohen Windgeschwindigkeiten geht so mindestens die Haelfte verloren, je nach Windaufkommen und das restliche Drittel geht dadurch verloren, weil der Strom nicht speicherbar ist.
  5. #194

    .

    Zitat von laller Beitrag anzeigen
    Man kann keine elektrische Energie wirtschaftlich weiter als 500km uebertragen.
    Ich weiss, dass das hier nicht zu vermitteln ist, aber einer sollte es doch mal hier hinschreiben.
    Das geht nur mit hydraulischen Druckleitungen.
    Sie koennen jetzt ganz einfach mit einem "Das ist falsch" wieder alles richtigstellen und der Traum von" Irgendwo weht immer ein Wind" weitertraeumen.
    Ein Speicher wird aber immer gebraucht.
    Es gibt 2 Möglichkeiten, um mit dem steigenden Anteil fluktuierender EE im dt. Strommix umzugehen. Eine Möglichkeit ist der Ausbau der Netze zu einem dt. oder gar länderübergeifenden Verbundnetz. Es dauert allerdings noch ein wenig, bis wir an der von Ihnen richtigerweise genannten 500km Grenze angelangt sind. Aktuell liegen die effektiven Durchmesser der Netze bei nichteinmal 200km. Daher ist der Netzausbau ein wichtiger Hebel bei der Energiewende. Allerdings stoßen wir bei den von Ihnen genannten 500km an eine ökonomische Grenze. Ab da werden Speicher notwenig und auch wirtschaftlich.
    Es gibt keine einfache Lösung. Netzausbau und Entwicklung von Speichertechnologie müssen Hand in Hand gehen, wenn die Stabilität und Zuverlässigkeit der Energieversorgung in D auch bei weiterhin steigender Reg. En. gesichert werden soll.
  6. #195

    Fernbstrom ist billiger als Speicherstrom

    Zitat von paperbag Beitrag anzeigen
    Es gibt 2 Möglichkeiten, um mit dem steigenden Anteil fluktuierender EE im dt. Strommix umzugehen. Eine Möglichkeit ist der Ausbau der Netze zu einem dt. oder gar länderübergeifenden Verbundnetz. Es dauert allerdings noch ein wenig, bis wir an der von Ihnen richtigerweise genannten 500km Grenze angelangt sind. Aktuell liegen die effektiven Durchmesser der Netze bei nichteinmal 200km. Daher ist der Netzausbau ein wichtiger Hebel bei der Energiewende. Allerdings stoßen wir bei den von Ihnen genannten 500km an eine ökonomische Grenze. Ab da werden Speicher notwenig und auch wirtschaftlich.
    Es gibt keine einfache Lösung. Netzausbau und Entwicklung von Speichertechnologie müssen Hand in Hand gehen, wenn die Stabilität und Zuverlässigkeit der Energieversorgung in D auch bei weiterhin steigender Reg. En. gesichert werden soll.



    Wie kommen sie eigentlich auf die angebliche ökonomische Leitungsgrenze von 500 km für Strom ? Sie sollten auch mal zwischen den einzelnen Spannungsnetzen für Fern- Regional- und Lokalnetzen unterscheiden. Für die großen Stromautobahnen quer durch Europa, bis nach Nordafrika kommt natürlich nur HGÜ-Technologie infrage.
    Bei Wechselstrom haben wir einen Leitungsverlust von ca. 7% auf 1000 km und in HGÜ-Technologie von nur 3%. Das würde bei 5 Cent KWh Stromproduktionskosten gerade mal 0,15 Cent Transportverlust auf 1000 km ausmachen. Speicherstrom ist weitaus teurer, darum wird der europaweite Energieausgleich auf jeden Fall Vorrang vor der Energiespeicherung haben.

    DESERTEC wird nach der jetzigen Planung rund 17% des europäischen Strombedarfs 24 Stunden am Tag decken können und ist bereit damit das europäische Stromnetz zu stabilisieren. Unter den Umständen kommen wir mit entsprechend geringen Speicherkapazitäten aus.

    Man sollte sich nicht immer wieder von den Horrorszenarien der Energiewendeverlierer beeindrucken lassen, die versuchen doch nur aus persönlichen Gründen jeden Fortschritt zu verteufeln.
  7. #196

    Es gibt keinen "Strommix" mit WKA und PVA!

    Zitat von paperbag Beitrag anzeigen
    Es gibt 2 Möglichkeiten, um mit dem steigenden Anteil fluktuierender EE im dt. Strommix umzugehen. Eine Möglichkeit ist der Ausbau der Netze zu einem dt. oder gar länderübergeifenden Verbundnetz.
    Das geht wegen der limitierten Strecke nicht.
    Daher gibt es ja auch die Regelzonen.
    Zitat von paperbag Beitrag anzeigen

    Es dauert allerdings noch ein wenig, bis wir an der von Ihnen richtigerweise genannten 500km Grenze angelangt sind. Aktuell liegen die effektiven Durchmesser der Netze bei nichteinmal 200km. Daher ist der Netzausbau ein wichtiger Hebel bei der Energiewende.
    Ein Netzausbau nuetzt gar nichts.
    Zitat von paperbag Beitrag anzeigen
    Allerdings stoßen wir bei den von Ihnen genannten 500km an eine ökonomische Grenze. Ab da werden Speicher notwenig und auch wirtschaftlich.
    An welche Speicher denken Sie da?
    Oder sollen sich die Ingenieure dazu etwas einfallen lassen?
    Zitat von paperbag Beitrag anzeigen

    Es gibt keine einfache Lösung.
    Doch!
    Den ganzen technischen 50Hz-Schwachsinn in die Tonne hauen und nochmal neu mit dem anfangen, was hier: Subterranea Britannica: Sites: Hyudraulic power in London
    schon einmal mehr als hundert Jahre gut funktioniert hat.
    Zitat von paperbag Beitrag anzeigen
    Netzausbau und Entwicklung von Speichertechnologie müssen Hand in Hand gehen, wenn die Stabilität und Zuverlässigkeit der Energieversorgung in D auch bei weiterhin steigender Reg. En. gesichert werden soll.
    Bla,bla, bla, dass es so technisch ueberhaupt keine Loesung gibt ,spielt keine Rolle, ..die sollen sich etwas einfallen lassen.
    Das nennt man dann "Energiewende".
  8. #197

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    .... Für die großen Stromautobahnen quer durch Europa, bis nach Nordafrika kommt natürlich nur HGÜ-Technologie infrage.
    Bei Wechselstrom haben wir einen Leitungsverlust von ca. 7% auf 1000 km und in HGÜ-Technologie von nur 3%......

    Man sollte sich nicht immer wieder von den Horrorszenarien der Energiewendeverlierer beeindrucken lassen, die versuchen doch nur aus persönlichen Gründen jeden Fortschritt zu verteufeln.
    Stimmt!
    Man sollte die Probleme emotional loesen, wenn es technisch nicht geht.
    Hier kommt dann immer wieder der Laie zum Zuge mit dem HGÜ-Joker.
    Nur Leute, die absolut keinen Schimmer von Elektrotechnik haben, bringen immer wieder diesen technischen Unsinn ins Spiel, wenn sie nicht mehr weiter wissen.
    Sie sind also ganz normal.
  9. #198

    Immer noch nichts dazugelernt.

    Zitat von laller Beitrag anzeigen
    Stimmt!
    Man sollte die Probleme emotional loesen, wenn es technisch nicht geht.
    Hier kommt dann immer wieder der Laie zum Zuge mit dem HGÜ-Joker.
    Nur Leute, die absolut keinen Schimmer von Elektrotechnik haben, bringen immer wieder diesen technischen Unsinn ins Spiel, wenn sie nicht mehr weiter wissen.
    Sie sind also ganz normal.

    Ach, sie sind jetzt der Experte „Laller“ der sich natürlich wie immer in Energiefragen bestens auskennt oder soll ich sie besser „Roller“ nennen, denn der Namen steht schon länger für hanebüchenen Unsinn. Offensichtlich haben sie ihre abstruse Vorstellung der Energieübertragung durch Rohrleitungen immer noch nicht aufgegeben und versuchen nun einen neuen Anlauf.

    Unter „Liste HGÜ Anlagen “ können sie sich bei Wikipedia reihenweise über reale HGÜ-Anlagen bis 2600 Kilometer Länge informieren. Die Konstrukteure dieser Anlagen habe natürlich ihrer Meinung nach auch keine Ahnung.
    Hauptsache, sie lassen sich nicht davon abbringen, das Wasser des Bodensees nach Hamburg zu leiten, um damit die Schleusentore zu betreiben.
  10. #199

    Zustimmung.

    Zitat von laller Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um die Synchronisierung, es geht darum, dass bei der Erzeugung von elektrischem Strom mit Windenergie mehr als zweidrittel des moeglichen Jahresertrages verloren gehen, weil der Generator entweder zu schnell oder zu langsam dreht.
    Vor allem bei hohen Windgeschwindigkeiten geht so mindestens die Haelfte verloren, je nach Windaufkommen und das restliche Drittel geht dadurch verloren, weil der Strom nicht speicherbar ist.
    Bei zu hoher und auch zu niedriger Drehzahl wird abgeschaltet, um den Generator nicht zu zerstören.
    Auf Synchronisierung hatte ich nur abgehoben, weil Sie die 50 Hz erwähnten. Synchronisierung haben Sie aber offenbar gar nicht gemeint. Dann haben wir eben ein bißchen aneinander vorbeigeredet.
    Zu guter Letzt: Sie und ich wissen, daß Strom nicht speicherbar ist. Sagen jedenfalls die Gesetze der Physik. Versuchen Sie das aber mal einem Eigenheimbesitzer, der sich per Photovoltaik sein gutes Gewissen subventionieren läßt, beizubringen.
    Da kommen dann 'Argumente' wie: 'Der technische Fortschritt wird's schon möglich machen'. Hat mich des öfteren zur Verzweiflung gebracht. Wie geht's Ihnen?

    Grüße, tutmosis








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