BKartADie Warnung fällt ungewohnt deutlich aus: Nach Ansicht des Bundeskartellamts hat die Förderung der erneuerbaren Energien "jedes vernünftige Maß gesprengt". Behördenchef Andreas Mundt stellt sogar das zentrale Privileg des Ökostroms in Frage - den Vorrang bei der Einspeisung in die Netze.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...852387,00.html
Das ist wirklich witzig.
Da wird vor den Kosten von Wind- und Solarenergie gewarnt, aber wie haben wir es denn seit den 70ern geschafft, etwas so unrentables wie die Atomkraft voranzutreiben?
Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
Vor allem, wenn man die realen Kosten zu betrachten bereit ist, dann fällt die Umkehr leichter.
Die Atomkraft war ein Irrweg, den man 30 Jahre lang weiter verfolgt hat.
Dass wir jetzt wieder bei 0 anfangen müssen und neu ausbauen müssen ist kein Argument für irgendwas.
Immerhin hat dieser "unrentable Irrweg" über Jahrzehnte hinweg preiswerten, jederzeit verfügbaren Strom geliefert. In manchen Jahren mehr als ein Drittel des gesamten in Deutschland benötigten Stroms.
Das würde ich eher eine Erfolgsgeschichte nennen.
Welche erneuerbare Stromproduktion kann das von sich behaupten?
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Wie wir es geschafft haben, weil es rentabel war. Selbst die für die Endlagerung veranschlagten Kosten (laut Greenpeace) sind ein Klacks zu dem, was bisher in die Solarförderung eingeflossen ist. Wo da der Irrweg ist wird sich noch rausstellen. Aber mit den Ökologisten ist es wie mit allen ..isten, was nicht ins Weltbild passt ist eine Irrlehre.
Interessant, dass nun sogar das Kartellamt, normalerweise eine politisch korrekte Behörde, vor der Kostenexplosion beim Ökostrom warnt. Egal wie man es dreht, die Energiewende ist politisch gewollt und wird uns ein Vermögen kosten. Inbesondere die Einspeisevorrechte für den guten Strom wird dafür sorgen, dass die Unternehmen sich die nicht ausgelasteten Gaskraftwerke etc. bezahlen lassen, dito. die Risiken für die off-shore Windkraftanlagen und von uns Verbraucher geforderten Erdkabel etc. etc. werden uns sehr hohe Kosten bringen. Politisch sehe ich auch, dass bald die energieintensiven Unternehmen auch mehr bezahlen, aber es wird nur marginale Entlastungen für uns Verbraucher bringen, dafür aber diese Firmen beim Benchmarking ins Ausland führen. Dafür bezahlen wir dann die sozialen Kosten, die sind beeindruckend, wie ich selbst schon für mein Unternehmen ausgerechnet hatte, es macht sehr hohe Verluste und das Eigenkapital wäre nach einiger Zeit aufgezehrt, dies bei konstanten anderen Kostenfaktoren wie Personal etc. Aber es ist, wie es ist. Wir wollten die Energiewende, es kostet wahnsinnig viel Geld und ohne private Investitionen läuft nichts, dass ist klar, aber die lassen sich alles bezahlen.
mal blöd gefragt, wenn der PV-Strom gößtenteils gar keinen Abnehmer findet, wer überprüft eigentlich, ob die Anlage in der Zwischenzeit überhaupt noch den kalkulierten Strom liefert? Dem Umrichter muss ich ja nur eine Spannung anbieten, oder?!
Atomisten?
Lobbyisten?
Dividendisten?
Kapitalisten?
Würden alle Mittel, die aus Steuergeldern in die Atomkraft geflossen sind, in den Strompreis eingepreist, läge dieser um rund 10ct/kWh über dem jetzigen Preis! Es gibt noch andere Studien, der Spiegel kann ja nicht über alles berichten. Ein Blick in die TV Nachrichten oder ein Ohr für die Radionachrichten hilft weiter.
Erstaunlich ist an dem Artikel nur, daß das Kartellamt schon gemerkt hat, daß es einen Strompreis gibt........