Erneuerbare Energien: Frischer Wind für Helgoland

SPIEGEL ONLINEVom Fuselfelsen zum Industriestandort: Ein neuer Bürgermeister hat viel vor mit Deutschlands einziger Hochseeinsel. Helgoland wird zum Servicehafen für Offshore-Windparks ausgebaut. Das Geschäftsmodell soll den Niedergang des Touristik-Eilands stoppen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832444,00.html
  1. #20

    Soso

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Off-shore Windparks sind Subventionsgräber.

    Aber bei der "Energiewende" setzt in Deutschland das Denken aus.
    Atomkraftanlagen und die Entsorgung des Atommülls sind auch Subventionsgräber!!!

    Und bei der Atomkraft hat früher auch das Denken ausgesetzt!

    (Fragen sie mal die Ukrainer und Japaner)
  2. #21

    Japan

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Kohle und Gas gibt noch für Generationen, Atomangst und Klimahysterie sind Pawlowscher Reflexe die den Deutschen von den Grünen angezüchtet wurden.
    .
    In Japan gibt es keine Grünen, die Menschen dort haben trotzdem Angst vor der Strahlung. Und das Argument "in Deutschland gibt es keine Tsunamis" zählt nicht. Wir haben andere Risiken, und man könnte erwarten das die Japaner sich vor ihren Risiken gewappnet haben.
  3. #22

    Zitat von holgermesle@web.de Beitrag anzeigen
    In Japan gibt es keine Grünen, die Menschen dort haben trotzdem Angst vor der Strahlung. Und das Argument "in Deutschland gibt es keine Tsunamis" zählt nicht. Wir haben andere Risiken, und man könnte erwarten das die Japaner sich vor ihren Risiken gewappnet haben.
    Fukushima: Die "German Angst" ist Japanern völlig unverständlich - Nachrichten Debatte - WELT ONLINE

    Nach Fukushima: "German angst" II | Politik | ZEIT ONLINE

    Was in Deutschland an kollektiver Atomangst auftritt, ist für Aussenstehende wirklich nicht nachvollziehbar. Für mich auch nicht.
  4. #23

    man

    sollte Windkraftanlagen direkt in Helgoland bauen,.Da freuen sich die Anwohner und Touristen die Lärm lieben,
  5. #24

    Zitat von der_stille_beobachter Beitrag anzeigen
    Die Millionen Bürger sind sicherlich tatsächlich froh darüber, Kernkraftwerke nur aus dem Fernsehen zu kennen und nicht hautnah.
    Ich bin wahrlich kein Paniker und die Risiken sind minimal. Aber sie sind existent und in einem dicht besiedelten Land wie dem unseren sollten diese minimalen Risiken bereits Ausschlusskriterium genug sein.
    Sie bemerken ja noch nicht einmal das Oxymoron in Ihren Aussagen.
    Zitat von der_stille_beobachter Beitrag anzeigen
    "Im Windpark" wohnt übrigens niemand. ....
    Die Vorrangregelungen, gerade in NRW gut zu beobachten, verwandelt Deutschland in einen kollektiven Windpark.Google-Ergebnis für http://img.fotocommunity.com/Rheinland-Pfalz/Eifel-in-RP/Windenergie-in-der-Suedeifel-a20461017.jpg


    Zitat von der_stille_beobachter Beitrag anzeigen


    "Klimahysterie" entsteht durch klar messbare Veränderungen des Klimas. Inwieweit diese negative Auswirkungen haben ist durchaus Frage der Interpretation.
    Klima war nie eine konstante Grösse, und eine Kausalität zwischen Klima und CO2 ist physikalisch nicht plausibel.
    Ende der Klima-Posse in Sicht
    Zitat von der_stille_beobachter Beitrag anzeigen
    Inwieweit ein Engagement in Windenergie durch die "German Angst" verursacht wird will mir nicht so ganz einleuchten,......
    Additiv, da wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Substitutive "Energiewende" durch PV und WKA ist eine Deutsche Besonderheit.


    Zitat von der_stille_beobachter Beitrag anzeigen

    Die derzeitige Anfangsvergütung für Offshorewind beträgt 15ct/kWh. Das sind ca. 7-8 cent mehr als konventionelle Stromgestehungskosten.

    Als kleines Gedankenexperiment können wir ja mal versuchen zu überschlagen,.....
    Offshore Windparks: Stromkunden sollen draufzahlen - SPIEGEL ONLINE
    Die Kosten laufen aus dem Ruder, das versucht man zu verschleiern aber spätestens bei der Diskussion über die EEG-Umlage 2013 wird es spannend. Das Versprechen der Kanzlerin diese Umlage werde 3.5 ct/kWh nicht übersteigen ist jetzt schon Makulatur
    Zitat von der_stille_beobachter Beitrag anzeigen

    Diesen Satz verstehe ich nicht ganz. Die Mehrheit der Bevölkerung spricht sich für eine Energiewende aus. Allerdings wählt die Mehrheit der Bevölkerung gar nicht grün? Der Atomausstieg ist, wie man so schön sagt, "gesellschaftlicher Konsens", also sollten wir unsere Energien darauf verwenden, auch gemeinschaftlich daran zu arbeiten.
    Die Ökologie ist die neue Deutsche Volksreligion hinter der sich alle Parteien versammeln. Es wird Zeit dem Spuk ein Ende zu setzen, Religionen sind schlechte Grundlagen für ein funktionierendes Gesellschaftsleben, auch wenn Sie jetzt Gaia statt Jesus anbeten.
  6. #25

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    sollte Windkraftanlagen direkt in Helgoland bauen,.Da freuen sich die Anwohner und Touristen die Lärm lieben,
    Achso, klar. Darum gehts es ja auch.....
    Die Parks werden nicht nur außerhalb der Hör- sondern in Deutschland sogar außerhalb der Sichtweite gebaut.
    Aus gutem Grund, schützt aber nicht vor solchen sinnlosen Kommentaren.
  7. #26

    Zitat von m a x l i Beitrag anzeigen
    Dann denke ich mal ganz angestrengt nach und komme zu dem Schluss, dass Sie entweder Atlantis entdeckt haben, welches 30 - 40 Kilometer nördlich von Helgoland liegt und Millionen Einwohner hat; oder falls Sie doch die Millionen Menschen auf dem Festland gemeint haben (wo ja auch Windräder aufgestellt werden), dass bei denen der Atomstrom bisher im Eimer angeliefert und morgens vor der Haustür abgestellt wurde.
    Wo glauben Sie denn werden die 3.600 km neuer Überlandleitungen gebaut? Alles was im Namen der "Energiewende" gebaut wird, kommt "on top" auf die bestehende Infrastruktur drauf. WKA ist additiv, nicht substitutiv, aber das werden Sie spätestens dann bemerken wenn die Bagger auch bei Ihnen anrücken.
  8. #27

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Die Vorrangregelungen, gerade in NRW gut zu beobachten, verwandelt Deutschland in einen kollektiven Windpark.
    Ist Deutschland auch eine kollektive Autobahn? Ihre Aussage in diesem Punkt ist absolut inhaltslos.
    Die Gemeinden müssen eigene Gebiete definieren, in denen Windenergie erlaubt und gewünscht ist. Außerhalb dieser Gebiete ist Windenergie nicht erlaubt. Wo ist hier also genau das Problem?
    Wenige Prozent der verfügbaren Fläche reicht übrigens theoretisch aus, um den gesamten Bedarf zu decken. Ist ganz Deutschland ein Windpark, wenn wenige Prozent für Windenergie benutzt werden?
    Ich denke nicht.

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Klima war nie eine konstante Grösse, und eine Kausalität zwischen Klima und CO2 ist physikalisch nicht plausibel.
    Ende der Klima-Posse in Sicht
    Ich könnte Ihnen etliche Quellen aufzählen, die das anders sehen.

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Additiv, da wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Substitutive "Energiewende" durch PV und WKA ist eine Deutsche Besonderheit.
    Ob es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt natürlich auch davon ab, inwieweit man konventionelle Energieerzeugung weiterhin als überhaupt realisierbar hält. Dazu gehören sowohl die Auswirkungen auf Klima, Natur und Umwelt sowie die Resourcen. Ich habe kein Problem, dass es eine "deutsche Besonderheit" ist, sie etwa? Ein massiver Ausbau der erneuerbaren ist dagegen weltweit zu beobachten, nicht nur in Deutschland

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Offshore Windparks: Stromkunden sollen draufzahlen - SPIEGEL ONLINE
    Die Kosten laufen aus dem Ruder, das versucht man zu verschleiern aber spätestens bei der Diskussion über die EEG-Umlage 2013 wird es spannend. Das Versprechen der Kanzlerin diese Umlage werde 3.5 ct/kWh nicht übersteigen ist jetzt schon Makulatur
    Die Quelle habe ich heute schonmal gesehen. Fakt ist doch, dass Onshorewind bereits heute konkurenzfähig ist in Bezug auf Stromgestehungskosten und es in Zukunft weiter wird, da die Brennstoffkosten steigen.
    Desweiteren haftet die Gesellschaft auch für negative Auswirkungen von konventionellen Kraftwerken. Dass Mrd. für Auswirkungen von Kernkraft und Kohlekraft vergesellschaftlicht werden scheint Sie ja anscheinend nicht groß zu interessieren.

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Die Ökologie ist die neue Deutsche Volksreligion hinter der sich alle Parteien versammeln. Es wird Zeit dem Spuk ein Ende zu setzen, Religionen sind schlechte Grundlagen für ein funktionierendes Gesellschaftsleben, auch wenn Sie jetzt Gaia statt Jesus anbeten.
    Sie mögen es als "Religion" bezeichnen. Wenn bei dieser Religion "Gaia" profitiert, wieso auch nicht. Ich sehe es eher als verantwortliches Handeln gegenüber folgenden Generationen. Eine finanzielle Belastung kann zu einem Bankrott führen. Wäre nicht das erste Mal und nicht irreparabel. Die Schäden, die wir allerdings mit Atom- und fossilen Kraftwerken anrichten sind irreparabel.
  9. #28

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Wo glauben Sie denn werden die 3.600 km neuer Überlandleitungen gebaut? Alles was im Namen der "Energiewende" gebaut wird, kommt "on top" auf die bestehende Infrastruktur drauf. WKA ist additiv, nicht substitutiv, aber das werden Sie spätestens dann bemerken wenn die Bagger auch bei Ihnen anrücken.
    3.600 km Überlandleitung sind quasi vier Trassen von Nord nach Süd.

    Zum Vergleich: Derzeit wird auf über 1700 km der Autobahnstrecken gebaut, das sind ca. 7% des Netzes. Bricht der Verkehr auseinander? Gibt es Volksaufstände, weil jeder eine Straße im Garten hat?

    Bei 3600km rückt mitnichten bei jedem der Bagger an und erst recht geht nicht Deutschland davon unter.
  10. #29

    Zitat von der_stille_beobachter Beitrag anzeigen
    3.600 km Überlandleitung sind quasi vier Trassen von Nord nach Süd.

    Zum Vergleich: Derzeit wird auf über 1700 km der Autobahnstrecken gebaut, das sind ca. 7% des Netzes. Bricht der Verkehr auseinander? Gibt es Volksaufstände, weil jeder eine Straße im Garten hat?

    Bei 3600km rückt mitnichten bei jedem der Bagger an und erst recht geht nicht Deutschland davon unter.
    Regierung will Netzausbau angehen: Das Ende der Schonzeit - n-tv.de
    Massive Bürgerbeschwerden zu erwarten

    Ganz schnell muss es also gehen. Obwohl mit erheblichem Widerstand zu rechnen ist. Schließlich will kaum jemand eine solche Höchstspannungsleitung im Vorgarten haben. Ein Netzausbaubeschleunigungsgesetz, so der bürokratische Monstername, soll regeln, wie weit Bürger mitreden dürfen, wenn es ins Detail geht.

    Und so soll es gehen: Rösler stellt Anfang Juni den Plan der Regierung vor. Aus ihm wird hervorgehen, wo genau die neuen Leitungen verlaufen sollen. "Dann kommt eine Phase der Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Ich hoffe, dass wir da eine konstruktive Diskussion hinbekommen", so Merkel.

    Dabei weiß sie, dass es dabei mächtig scheppern wird. Warum, erklärt sie gleich selbst: "Es geht natürlich vor allem darum, dass wir persönliches Eigentum so wenig wie möglich in Beschlag nehmen." Die Crux wird wohl in dem Ausdruck "so wenig wie möglich" liegen. Ihre Hoffnung, dass diese Diskussionsphase "nicht zu lange" dauern werde, ist wohl illusorisch.