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Erneuerbare Energie contra Kohlekraft: Chinesen hoffen auf grüne Wende
China*pumpt die meisten*Treibhausgase in die Atmosphäre. Doch gleichzeitig gibt es beeindruckende Ansätze, in der stetig wachsenden Wirtschaftsmacht erneuerbare Energien zu nutzen. Wer gewinnt das Wettrennen: Kohlekraftwerke oder Wind- und Solaranalagen?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...765919,00.html
- #1 19.06.2011 08:52 von
So rasant
die Energiewende auch gelingen mag, so rasant das Wachstum auch sein mag, nichts wird die Geschwindigkeit des Kapitalabflusses, durch hemmungslosen - sinnfreien Luxuskonsum und illegale Geldtransfers ins Ausland seitens der - natürlich auch in China vorhanden - Kleptokratenschicht.
Prinzipiell könnten schon heute alle Chinesen landesweit mit einer annehmbaren Infrastruktur (Wasser,Nahrung,Energie,Verkehr,Bildung,Verwaltung ,med. Versorgung etc.), Mindestlohn u. Arbeitslosenhilfe, bzw. Bürgergeld versorgt werden.
Natürlich passiert das nicht. Die Chinesen spielen wie wir alle. 100.000 Mio. Chinesen sind wohl Gewinner, der Rest verliert.
Man kann nun die Meinung vertreten, auch die restlichen Chinesen dürfen sich verbesserter Lebensbedingungen im Vergleich von vor 30 Jahren erfreuen, in der Tat, dem kann man wohl kaum widersprechen.
Nur, wo Gier ist, das ist auch Neid. Der Verlierer im Spiel, ist kein besserer Mensch, als der Gewinner - nur -
was wird sein, wenn plötzlich viele Millionen Verlierer - zu schlechten Verlierern werden?
Persönlich glaube ich, dass die soziale Frage, das größte globale - und auch chinesische - Problem darstellt - im Grunde wie eh und je in der Geschichte des Menschen, zumindest seit die Spezies sich zivilisiert hat. - #2 19.06.2011 09:06 von dasgibtesdochnicht
- #3 19.06.2011 09:09 von
China liegt in Umwelttechnik nicht zurück
China ist u.a. der Welt-grösste Produzent von Thermosolaranlagen. Betreibe seit 3 Jahren störungsfrei eine solche mit Vakuumröhren (Heatpipe) made in China für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung, bin hoch zufrieden und wundere mich, dass dieser bei niedrigen Aussentemperaturen - in Übergangszeiten und im Winter -
im Vergleich zu Flachkollektoren bis 3 x effektivere Kollektortyp bei uns weniger zu sehen ist. - #4 19.06.2011 09:15 von
- #5 19.06.2011 09:16 von
- #6 19.06.2011 09:22 von Palmstroem
Grünguts dumme Fragen
Welch dumme Frage!
Bei einem Kohleanteil am Energiemix von 70% und von EE(Wind u.Sonne) von unter 2% genügt der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht einmal, um die Steigerung des Strombedarfs zu decken. Allein in 2006 gingen 174 Kohlekraftwerke mit je 500 MW installierter Leistung ans Netz und trotzdem kämpft China weiterhin mit Energieengpässen. - #7 19.06.2011 09:24 von
*gaehn*
Stimmt. :) Zwar werden afaik keine Kernkraftwerke mehr gebaut, aber ich hätte nichts dagegen. Nur weil ein Flugzeug abstürzt, muss man ja nicht gleich flugzeuge abschaffen? Aber das hat die ängstliche Bevölkerung nicht verstanden.
Nun mal ehrlich, schön, dass es auch ab und zu mal positive Nachrichten aus China gibt. Gibt einem das gefühl, als würde hier nicht NUR chinabashing anstehen. :) - #8 19.06.2011 09:25 von
Hallo Bill McKibben!
Danke fuer den guten Artikel! Ich kenne Sie von 350.org und mache auch bei Klimaschutzaktionen mit.
Das gruen BIP ist eine gute Idee, und das Wichtige an der umweltfreundlichen Wirschaftssystemen ist die Bewahrung der Lebensgrundlage und der Nutzen von Recycling, gruener Energie und nachwachsenden Rohstoffen.
Die Idee eines wachsenden Wirtschaftssystems mit immer groesserer Ausbeute, höherem Gewinn und wachsender Naturzerstörung ist endlich!
Ein lebenserhaltender Wirtschaftskreislauf sollte doch der Wunsch der Erdbewohner sein. - #9 19.06.2011 09:29 von
Alter Hut
Leider gibt es in diesem Artikel nichts Neues. Die Solaranlagen gibt es schon lange auf vielen von Chinas Gebäuden. Es handelt sich in der Regel um einfache Solarwasserbereiter; ein alter Ansatz, der gut vorzeigbar, aber weit davon entfernt ist, eine Wende anzuzeigen.
Woher sollte auch die plötzliche Trendwende kommen? Alle Bestrebungen um Alternativen scheitern am derzeit fehlendem Ingenieur-KnowHow und der mangelnden Bereitschaft, effiziente Technologie einzukaufen.
Trotz aller vollmundigen Bekundungen bleibt damit der Weg in eine saubere Zukunft in China zur Zeit ein Wunschtraum.
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