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Ernährung: Schokolade-Liebhaber sind schlanker

DPAParadoxes Ergebnis einer Studie: Menschen, die oft Schokolade naschen, sind im Durchschnitt dünner als jene, die sich von der Süßigkeit selten locken lassen. US-Forscher nehmen an, dass bestimmte Substanzen aus dem Kakao den Stoffwechsel beeinflussen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...823796,00.html
  1. #30

    Lust- und Frustessen

    Eine mögliche Ursache für den Zusammenhang könnte auch folgender sein:

    Eine "normale" Präferenz für Schokolade und entsprechende Ernährungsgewohnheiten bilden sich meist schon in der (frühen) Kindheit aus. Der Stoffwechsel stellt sich dadurch früh auf die (regelmäßige) Verarbeitung der süßen und fettigen Inhaltsstoffe ein.

    Voraussetzung für einen solchen Effekt ist meines Erachtens aber ein lustvoller/positiver Umgang damit in der Familie und keine Überfütterung oder kompensatorisches Frustfressen, wie es heute oft der Fall zu sein scheint.
  2. #31

    wie denn jetzt?

    Zitat von koboldine_2011 Beitrag anzeigen
    Genau das war auch mein erster Gedanke. Ab und zu ein Stückchen Schokolade macht mit Sicherheit nicht dick, aber häufig ganze Tafeln zu verzehren, macht in der Regel dick.
    Zitat von koboldine_2011 Beitrag anzeigen
    Und last but not least, die Schokolade wird bei stark übergewichtigen Menschen nur einen Teil der hochkalorischen Nahrungsmittel ausmachen, Chips, Fastfood und Fertiggerichte tragen ebenfalls nicht gerade zu einer Gewichtsreduktion bei.
    Das ist genau die Frage, ob häufiger Schokoladenverzehr dick macht? Davon gehen Sie zwar aus, aber können Sie ausschließen dass der Effekt ausschließlich vom Verzehr der weiter genannten hochkalorischen Nahrungsmittel stammt? Nur weil beide Essgewohnheiten gerne mal gepaart auftreten, müssen sie noch lange nicht den gleichen Effekt haben. Um das herauszufinden, braucht man weitere Abstraktionsstufen.
  3. #32

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Menschen, die oft Schokolade naschen, sind [...] dünner [...]
    Na, das wüst' ich aber ...
  4. #33

    Meldung durch PR-Agentur.

    Zitat von kaminister Beitrag anzeigen
    Die erste Frage die der Spiegel, als auch die vom Spiegel interviewten Ärzte und Forscher hätten stellen sollen ist, um was für eine Schokolade es sich handelt: Mehrheitlich wird Schokolade ja nicht in Reinform konsumiert, sondern vermengt mit Zucker, Milchbestandteilen, Milchfetten usw. Letztere gelten als ungesund. Gibt es dazu genaueres?
    Diese Frage erübrigt sich, wenn man sich vor Augen führt, dass diese Information, dass "Schokolade-Liebhaber" schlanker sind so kurz vor Ostern durchaus als lanciert angesehen werden kann. Das passt zusammen, wenn man bedenkt, dass z.B. Nutella zunehmend in der Kritik steht (z.B. gestern NDR: "Die größten Werbelügen")

    Dieser Artikel soll die Leute bestätigen, dass Schokolade nicht schuld sein muss, wenn man übergewichtig ist. Im ernst, wer würde sich nicht als "Liebhaber" bezeichnen, egal ob "Fresssack" oder "sportlicher Genießer"?
    Fast genauso könnte man schreiben "Tabak-Liebhaber sind schlanker". Okay, Tabak steht wegen anderer Folgen in der Kritik, aber genau genommen hat alles, was man in Maßen tut eher keine negativen Folgen. Die Große Frage ist: Was ist das richtige Maß? Und hier schweigt sich der "Artikel" aus. Was hängenbleiben soll, ist die Überschrift.

    Weitere Vorschläge für weitere informative Artikel: "Klimawandel: CO2 - mehr Segen als Fluch" oder "Energieversorgung: Kernenergie offenbar unverzichtbar"
  5. #34

    BMI-Berechnung

    Soso, der BMI errechnet sich also aus dem Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch das Quadrat der Körpergröße IN QUADRATMETER...
    Nun, wenn ich mir so einige Walrösser in amerikanischen Fußgängerzonen angucke, die nicht mehr gehen können und in diesen bekloppten Rollern ihre Einkäufe erledigen, dann scheint tatsächlich weniger die Körperhöhe, sondern die Größenangabe in m² angemessen.
  6. #35

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Paradoxes Ergebnis einer Studie: Menschen, die oft Schokolade naschen, sind im Durchschnitt dünner als jene, die sich von der Süßigkeit selten locken lassen. US-Forscher nehmen an, dass bestimmte Substanzen aus dem Kakao den Stoffwechsel beeinflussen.

    Ernährung: Schokolade-Liebhaber sind schlanker - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Es ist wohl besser Schokolade zu essen als Fast Food von KFC oder MCD und man nimmt wohl ab, wenn man 3 Hamburger oder 24 Chicken Wings durch 1 Tafel Schokolade ersetzt :-)
  7. #36

    ....

    Zitat von Le Commissaire Beitrag anzeigen
    Durch Sport nimmt man aber auch mehr Kalorien zu sich, weil man mehr isst. Sport ist zwar tatsächlich gut für's Gewicht, allerdings nicht, weil man mehr Kalorien verbraucht oder verbrennt, sondern weil man Stress reduziert u.ä.m.

    Die Vorstellung, man könne durch seine Ernährung sein Körpergewicht wesentlich (!) und langfristig (!) beeinflussen, ist vergleichbar mit der Vorstellung, die Sonne drehe sich um die Erde. Um diese Vorstellung zu verlassen, hat die Menschheit tausende von Jahren gebraucht, denn sie war ja so offensichtlich richtig. Hoffen wir, dass wir den Unsinn der Ernährungsberatung vielleicht in hundert Jahren überwunden haben.
    Warum wird immer wieder dieser Schwachsinn nachgelabert und dann auch noch immer verkürzt ohne es verstanden zu haben??

    Das Ganze ist ganz einfach:
    Energie Zufuhr = Energie Abgabe => Gewicht bleibt gleich
    Energie Zufuhr < Energie Abgabe => Gewicht wird weniger
    Energie Zufuhr > Energie Abgabe => Gewicht nimmt zu

    Hinzu kommt noch sowas wie bessere Verwertung der Nahrung, wenn man länger extrem hungert oder schlechtere Verwertung wenn man noch jung ist und gerade mehrere Tage viel gegessen hat. und Stoffwechselkrankheiten! Wobei manche selbstgemacht sind, und es sicher nicht so viele gibt.

    Als junger Mensch ist es mitunter ganz schön schwer richtig dick zu werden.

    Wie sehr man Hunger hat, wird zum Teil durch das gesteuert was man ißt, was man anerzogen bekam (im viel gegessen, großer Magen (warum funktioniert wohl die Verkleinerung!!)), Genetik.

    und wer behauptet die Ernährung hat keinen Einfluss, ist entweder grenzenlos dumm und kann nicht 1 und 1 zusammen zählen oder lügt absichtlich.

    Wer den ganzen Tag Cola säuft und Zuckerzeugs isst, wird es wirklich schwer haben die Kalorienmenge in Grenzen zu halten. Die Kalorien aus dem Zucker machen nahezu nicht satt, sorgen dafür, dass der Insulinspiegel steigt, und der Zucker in Fett umgewandelt wird, anschließend hat man ganz schnell wieder Hunger. Das kann jeder halbwegs denkender Mensch selbst beobachten!! Nur mal zum McDonalds oder BurgerKing gehen. Die Fettesten haben die größte Cola!
    Wer natürlich so extrem diszipliniert ist und trotzdem genauso viel Kalorien über den Tag zu sich nimmt, wie ein sich vernünftig ernährender Mensch, nimmt genauso wenig oder viel zu wie dieser. Rechnung siehe oben.
  8. #37

    Mathe für Anfänger

    Zitat von Aguirre, der Zorn Gottes Beitrag anzeigen
    Soso, der BMI errechnet sich also aus dem Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch das Quadrat der Körpergröße IN QUADRATMETER...
    Ja, was ist falsch daran? Wenn Sie die Körpergrösse in Metern quadrieren erhalten Sie das Quadrat der Körpergrösse, logischerweise in Quadratmetern. Einheiten unterliegen den selben Operationen wie der zugehörige Wert. Selbst wenn das teilweise eher merkwürdige Resultat-Einheiten generieren kann.

    Welche man dann u.a. als Denkanstoss über den Sinn des Resultates und dessen Aussagekraft verwenden kann. Oder simpel gesagt: Dass der BMI eine eher grobe Annäherung an die Frage der Körpermasse ist zeigt sich auch durch seine Einheit kg/m^2..;)
  9. #38

    ...

    BMI ist ein äußerst schlechter Indikator für schlank und nicht schlank.

    Wer viele Muskeln hat, hat einen schlechten BMI, aber ist deshalb nicht unbedingt fett.
    Jemand der wenig Muskeln hat, kann einen normalen BMI haben, aber trotzdem einen hohen Fettanteil.

    Was ich damit sagen will? Ein Parameter ist schon mal für den Ars... wo ist da denn bitte ein Anspruch auf Wissenschaftlichkeit zu sehen? Generell als Doktorarbeit 6, keine Ahnung vom Thema überhaupt!
  10. #39

    Nix Paradox, oder?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Paradoxes Ergebnis einer Studie: Menschen, die oft Schokolade naschen, sind im Durchschnitt dünner als jene, die sich von der Süßigkeit selten locken lassen. US-Forscher nehmen an, dass bestimmte Substanzen aus dem Kakao den Stoffwechsel beeinflussen.

    Ernährung: Schokolade-Liebhaber sind schlanker - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Die "Studie" sagt nichts anderes als das, was ich lebe:

    Kein Problem mit 2 bis 3 Tafeln Schokolade die Woche...

    In Maßen "genascht" oder gegessen (das gute alte FdH-Programm), bleibt eine "schlanke" Linie erhalten, auch wenn es im Alter ca. 10 Pfund mehr geworden sind; jetzt habe ich wenigstens "Idealgewicht"


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