Der Erfinder Nathan Myhrvold über den Einsatz von Labor-apparaten in der Küche, das Herstellen des perfekten Cheeseburgers sowie das Hyper-Dekantieren von Wein im Mixer
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,757511,00.html
Fragezeichen?
Ein Topf, eine Hitzequelle, etwas BVesteck und ein Messer, egal was der Typ kocht im Artikel, wenn ich es damit koche schmeckt das gleiche Gericht 1000 mal besser!
Und das Beste daran: Niemand muss die überteuerten unnötigen Schmöker kaufen! Der Markt ist übersättigt °O°
Er geht bizarr vor...
Die Antwort auf diese Frage steht hier:
http://www.tagesspiegel.de/weltspieg...f/1556792.html
Gab es alles schon mal.
Zurück zum Text: Ich finde die Methoden mit denen hier Nahrungsmittel gequält werden auch ein wenig seltsam. Da sind die Kochrezepte vom Österreicher Physiker Werner Gruber doch leichter zu handhaben.
http://www.amazon.de/Unglaublich-ein.../dp/390240437X
@ muehle79
... ein wirklich böser Unfall, der dort beschrieben wird. Hoffentlich entdeckt so ein Chemie-Bruzzler irgendwann nicht auch mal die angeblich aromatisierende Wirkung von Stoffen wie Salpetersäure. Oder ein Hobbykoch mit erweiterter Hausapotheke verwechselt in der Hektik Natriumchlorid (Kochsalz) mit Natriumchlorat. Dann fliegt gleich die ganze Bude in die Luft:
http://www.youtube.com/watch?v=uzbTQvmx2C4
Bei den oft leichtfertig veröffentlichten Tips der Molekularköche in bezug auf die Verwendung von flüssigem Stickstoff sollte man nicht nur die Explosionsgefahr bedenken, weil der Umgang damit auch aus anderen Gründen tödliche Folgen haben könnte:
Austretender tiefgekühlter flüssiger Stickstoff verdampft rasch und bildet kalte Nebel. Bei Hautkontakt kommt es zu Erfrierungen, bei Augenkontakt zu schweren Augenschäden!
Das Gas verdrängt in geschlossenen Räumen die Luft - ERSTICKUNGSGEFAHR!Gasförmiger Stickstoff ist leichter als Luft, Dichteverhältnis 0,97:1. Hohe Konzentrationen können Ersticken verursachen. Symptome können Verlust der Bewegungsfähigkeit und des Bewusstseins sein. Die Betroffenen merken das Ersticken nicht.
http://www.airliquide.at/loesungen/p...t-fluessig.pdf
Mein Gott, selten so viel Schwachsinn auf einmal gehört, wie in diesem Artikel versammelt ist!
Stickstoff an sich ist (chemisch) NICHT explosiv - also muß der Vollpfosten den flüssigen Stickstoff in ein Gefäß gegeben und zugeschraubt haben, bis der Überdruck den Behälter gesprengt hat: Man sollte den Koch für den Darwin-Award vorschlagen - ohne Hände sollte er keinen weiteren Schaden mehr anrichten können!
Man braucht für den sicheren Umgang mit flüssigem Stickstoff auch keinen "Gefahrgutbehälter" sondern schlicht und ergreifend ein isolierendes Dewar-Gefäß.
Um schließlich an Sauerstoffmangel ersticken zu können, müssen erhebliche Mengen Stockstoff im ungelüfteten Raum verdampfen - ein, zwei Liter reichen da nicht.
Und "garen" tut die Molekularküche mit fl. Stickstoff auch nicht.
Es reichen wenige Grundregeln um mit flüssigem Stickstoff sicher zu hantieren:
- Sperre keine flüssigen idealen Gase in dichte Gefäße ein!
- Fasse niemals Gegenstände (besonders Metalle) an, die mit flüssigem Stickstoff in Berührung waren (der fl. Stickstoff selbst hingegen darf ruhig mal kurzfristig mit der Haut in Kontakt kommen, da passiert nix :-)
- Vermeide Situationen in denen Luftsauerstoff dort einkondensieren kann wo organisches Maerial anwesend ist (Explosionsgefahr)
Ich verstehe das Problem einiger mit dem Mann nicht bzw.
Ja, seine Gerichte sind so aufwändig/kompliziert, dass Sie mich nicht nachkochbar sind, aber das gilt auch für einige Klassiker meiner Mutter, und ich mag die Sachen trotzdem.
Viele seiner Erkenntnisse sind nutzlos für mich, aber das ist Wissenschaft. Wissenschaft ist kompliziert und nicht direkt anwendbar. ABER es fallen immer Erkenntnisse für den Normalbürger ab. So kann man nämlich mit Google und dem Stichwort Sous Vide herausfinden, das man mit einem Bierkühler, einem Thermometer und Gefrierbeuteln (was ja nun keine Raketentechnik ist) signifikant zarteres Flescih zubereiten kann.