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Ernährung: "Auch das Kochen gehorcht den Gesetzen der Physik"

Der Erfinder Nathan Myhrvold über den Einsatz von Labor-apparaten in der Küche, das Herstellen des perfekten Cheeseburgers sowie das Hyper-Dekantieren von Wein im Mixer

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,757511,00.html
  1. #10

    ...

    Zitat von motormouth Beitrag anzeigen
    Nicht auszumalen, was uns Hobbykoch Wagner jetzt Sonntags bescheren wird...
    Wenn man die 24h Lammkeule zugrunde nimmt, die normalerweise nach 4-5h schon äusserst zart und wohlschmeckend daherkommt, dann wird aus einem 30h Hamburger ein 180h Hamburger, und aus 2h Pommes immerhin 12h Pommes, die ihre 11h im Ultraschallbad bestimmt geniessen werden ...
  2. #11

    omg

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Erfinder Nathan Myhrvold über den Einsatz von Labor-apparaten in der Küche, das Herstellen des perfekten Cheeseburgers sowie das Hyper-Dekantieren von Wein im Mixer

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,757511,00.html

    Was für ein sinnloser Schmarn...
  3. #12

    was ist schon perfekt

    [QUOTE=yomow;7666195]Ziemlich interessant. Natürlich für Normalos quasi unmöglich nachzuahmen, aber ich finds klasse, dass sowas gemacht wird und Leute versuchen DAS perfekte Gericht zu zaubern.QUOTE]

    Aber ich denke gerade da drängt sich einem doch die Frage auf, was Perfektion beim Essen eigentlich bedeutet. In der Geometrie spricht man doch gern vom Kreis als perfekte Form, weil egal welche Änderung man vornimmt, runder kann er nicht mehr werden.

    Doch gerade das Essen lebt doch davon, dass es jeder anders mag. Da scheiden sich die Geister doch schon beim Würzen. Viel/Wenig, pikant/mild, süß/sauer. Das perfekte Essen müsste demnach jedem Menschen auf der Welt gleich gut schmecken und dürfte nicht mehr zu verbessern sein. Ich bezweifle, dass man das mit Ultraschallfritöse und Stickstoff hinbekommt.
  4. #13

    Oh Mann...

    Zitat von günterjoachim Beitrag anzeigen
    Das ist wieder ein unglaublich innovativer Ansatz und SPON vermittelt diese wirklich tollen Erkenntnisse umsonst an uns - Danke SPON, wirklich ein substanziell sehr wertvoller Beitrag! Nur weiter so!
    Es gibt durchaus Leute, die gerne kochen und essen und auch gerne solche Artikel lesen. Wenn's Ihnen nicht passt wieso gehen Sie dann nicht woanders hin und nerven dort die Leute mit Ihrem griesgrämigen Gemecker?
  5. #14

    Cool

    Was passiert eigentlich, wenn der Koch im flüssigen Stickstoff abtaucht?
  6. #15

    rofl, muahahaha

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Erfinder Nathan Myhrvold über den Einsatz von Labor-apparaten in der Küche, das Herstellen des perfekten Cheeseburgers sowie das Hyper-Dekantieren von Wein im Mixer

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,757511,00.html
    Diesen Artikel hab ich gleich an alle meine Kochfreunde weitergeleitet. Ich bin auch Physiker, und zwei meiner Kochfreunde sind Chemiker. Wir sollten auch mal ein Buch veröffentlichen. Aber 'seriös' kochen können wir auch.
  7. #16

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Erfinder Nathan Myhrvold über den Einsatz von Labor-apparaten in der Küche, das Herstellen des perfekten Cheeseburgers sowie das Hyper-Dekantieren von Wein im Mixer

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,757511,00.html
    Nun ja, ich selbst liebe meine einfache Kost und werde wohl dabei bleiben, aber die Geschichte ist, ohne sie zu bewerten, absolut beeindruckend.
  8. #17

    Zitat von kästchen Beitrag anzeigen
    Wenn man die 24h Lammkeule zugrunde nimmt, die normalerweise nach 4-5h schon äusserst zart und wohlschmeckend daherkommt, dann wird aus einem 30h Hamburger ein 180h Hamburger, und aus 2h Pommes immerhin 12h Pommes, die ihre 11h im Ultraschallbad bestimmt geniessen werden ...
    Dazu serviert man die 300 Std sonnengegarten Kartoffeln aus Spanien...
  9. #18

    Nur für Leute, die es nötig haben

    ... wer 625 Euro für so ein Kochbuch-Monstrum verlangt, hat natürliche ganz bestimmte Zielgruppen im Blick: Reiche, egozentrische Spinner, dekadente Schaumschläger und komplexbehaftete Scheinriesen, die damit die möglicherweise fehlenden Zentimeter an anderer Stelle kompensieren wollen.

    Aber Möchtegern-Maître-de-Cuisine Peter Wagner würde auch das Dreifache dafür bezahlen, um die SPON-Leser seiner sonntäglichen Kolumne, die eigentlich in die "Apotheken Umschau" gehört, noch mehr mit Molekular-Müll, Hochfrequenz-Humbug und Ultraschall-Schnickschnack nerven zu können.

    Ach ja, und die perversen Spielereien mit "feinster Gänseleberpastete" aus der Folter-Zucht dürfen natürlich auch nicht fehlen.
  10. #19

    #

    Soll Kochen nicht in erster Linie ernähren?
    Welchen Nährwert haben Kartoffelstreifen, die eine dreiviertel Stunde lang von Wasser durchgerüttelt und perforiert werden, selbst wenn sie dann tatsächlich innen flockig und außen knusprig sind?

    Kann man aus dem Ultraschallwasser wenigstens eine nahrhafte Suppe machen?








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