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Erfurt: Stadtwerke warnen vor Darmbakterien im Trinkwasser

Im Trinkwasser rund um Erfurt sind Keime entdeckt worden, die für den Darm gefährlich werden können. Jetzt hat ein Wasserversorger die Chlor-Dosis zur Desinfektion erhöht, um die E.-coli-Bakterien abzutöten. Die Stadtwerke warnen trotzdem: Bewohner sollten das Wasser aus der Leitung abkochen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...843667,00.html
  1. #1

    Wasser

    Um den kürzlich erschienenen anderen Trinkwasser-Artikel (...Mineralwasser teils stärker mit Keimen belastet als Leitungswasser...) auszugleichen, wird nun plötzlich vor dem Leitungswasser gewarnt. Fälle wie das Münchner Olympiadorf halte ich nicht für ungewöhnlich in Gebäuden mit alten Leitungen. In den meisten Fällen wird es aber gar nicht erst gemessen oder öffentlich bekannt. Einem gesunden Menschen machen ein paar wenige Bakterien ja im Normalfall nichts.

    Auch wenn so getan wird, als ob das Wasser beste Qualität habe, verlasse ich mich lieber auf mein Geschmacksempfinden... verschimmelten Saft erkennt man auch am Geschmack... schmeckt mir das Wasser zu schal oder hat einen Beigeschmack, trinke ich es nicht! Leider bringe ich das Leitungswasser hier selbst bei größtem Durst nur mit leichtem Grausen hinunter. Bei so einem Geschmack ist es mir dann auch herzlich egal, ob es tatsächlich gesundheitsschädlich wäre oder nicht.
  2. #2

    Abwasser

    Trinkwasser wird nur zu einem kleinen teil aus grundwasser bezogen.
    Der grösste teil besteht aus wiederaufbereitetem abwasser.
  3. #3

    Trinkwasser muss auch bei Regen frei von Trübung und Krankheitserregern sein

    Die Trinkwasseraufbereitung muss auch bei Regen funktionieren. Sehr kleinen Partikeln und damit Krankheitserreger können mit der Ultrainfiltration für sechs Euro je Person und Jahr aus dem Trinkwasser gefiltert werden.
  4. #4

    Das Beste daran:

    Das beste daran ist: die Erfurter selber wurden nicht unmittelbar informiert.
    Es stand in der regionalen Zeitung TLZ drin, aber in einer Stadt, die inoffiziell 30% Arbeitslosigkeit hat (offiziell 10%) und in der sich kaum einer eine Tageszeitung leisten kann, halte ich diese Art der Information der Bevölkerung für unzureichend.
    Ich selber habs durch Facebook über jemander der bei den SW arbeitet erfahren.
  5. #5

    Stimmt leider. Sogar aus dem komplett verdreckten Fluss Rhein

    Zitat von ohnelos Beitrag anzeigen
    Trinkwasser wird nur zu einem kleinen teil aus grundwasser bezogen.
    Der grösste teil besteht aus wiederaufbereitetem abwasser.
    entnehmen die Düsseldorfer Wasserwerke 75% Wasser, um es als Trinkwassers für diese Stadt aufzubereiten.
  6. #6

    optional

    Kleiner Tipp an den Redakteur: E.Coli ist in keinster Weise Gesundheitsgefährdent!
  7. #7

    Immer wieder Chlor statt Chlordioxid oder Chlor in Kombination mit Chlordioxid

    Es wird wohl noch einige Zeit dauern bis sich die Gewohnheit ändert, pathogene Wasserkeime alleinig mit Chlor zu "bekämpfen". Nach "Bild" soll jetzt in Thüringen die zehnfache Menge Chlor eingesetzt werden. Die Empfehlung an die Verbraucher: Abkochen! Kein Wort von Chlordioxid! Dabei wurden die Gesundheitsämter vom Umweltbundesamt geschult. Die vorteilhaften Wirkungen von Chlordioxid im Wasser für den menschlichen Gebrauch müssten bekannt sein. Sind sie aber nicht!
    In Deutschland gibt es zahlreiche Anbieter von Chlordioxidanlagen und -produkten. Ein solches Produkt ist TwinOxide.
    Wird Chlordioxid vor Ort dem Trinkwasser zugegeben, dann können die Kaffeeautomaten weiterarbeiten.
    Die Lage in Deutschland soll kritsch sein. Warum?
    Eine Lage ist immer kritisch, wenn das vorhandene Machbare wissentlich oder unwissentlich nicht im Sinne der Verbraucher eingesetzt wird.
  8. #8

    Armenhaus

    Zitat von abby_thur Beitrag anzeigen
    Das beste daran ist: die Erfurter selber wurden nicht unmittelbar informiert.
    Es stand in der regionalen Zeitung TLZ drin, aber in einer Stadt, die inoffiziell 30% Arbeitslosigkeit hat (offiziell 10%) und in der sich kaum einer eine Tageszeitung leisten kann, halte ich diese Art der Information der Bevölkerung für unzureichend.
    Ich selber habs durch Facebook über jemander der bei den SW arbeitet erfahren.
    Also ich bin öfter in Erfurt. Viele "arme Menschen" sind mir nicht wirklich aufgefallen... 30% Arbeitslosigkeit sind auch ne gewagte These. Wir sind hier ja nicht im Pott ;-)
    Durch den geliebten WAZ Konzern wurde die gesamte thüringer Presselandschaft niedergerungen. TA und TLZ sind reine Überbleibsel... Inhaltsleere Anzeigenblattchen. Genug Geld hat der gemeine Erfurter für ne Zeitung, aber hat keine Zeitung mehr ;-)

    Also net so en Quatsch schreibe...

    Gruß aus Linz.
  9. #9

    Bakterienwachstum durch Elektrosmog?

    Elektrosmog durch WLAN und DECT Telefone verändert das Redoxpotential in der Wasserleitung und damit das Milieu des Wassers.
    Mir scheint, dass Bakterien dadurch im Wasser besser wachsen können.
    Wäre mal interessant dies wissenschaftlich zu überprüfen.
    Das öffentliche Interesse ist ja gegeben ...


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