Zitat von
olaf m.
...in den achtziger Jahren gab es noch Tutoren (ältere Studenten des Fachbereiches), die uns in die Uni-Strukturen eingewiesen haben, immer ansprechbar waren und bei Bedarf anderweitig bei der Sozialisierung an der/ in die Uni geholfen haben, es gab Arbeitsgruppen unter uns und noch so etwas wie Menschlichkeit und studentische Solidarität. Also wechselseitiges Wohlwollen und Unterstützung - sogar Freundschaften (bis heute), Tips und Hinweise wurden verbreitet, natürlich kostenlos. Es wurden bei eigener Abwesenheit Skripte von den anderen mitgenommen, jeweils eigene Protokolle der Vorlesung weitergegeben etc.
Mein (Jura-) Studium, das war die einstufige Juristenausbildung in Hamburg, all in all 6 1/2 Jahre, liegt jetzt gute 20/ 25 Jahre zurück.
Gibt es derartiges heute nicht mehr ? Sollte es tatsächlich so sein, dann seid Ihr heutigen Studenten - sorry: "Studierenden" - arme Würste, die sich ganz schnell besser organisieren sollten.
Schlechte Zeiten, zugleich gute Zeiten für Protest. Denn er wäre gut begründet.