Forum


 

Erfolgsrezept fürs Studium: Schwarmintelligenz oder Ego-Trip?

Was tun bei Gedränge im Hörsaal, inkompetenter Verwaltung, unerreichbaren Professoren? Hartnäckig nerven kann helfen, empfehlen Studentenvertreter. Außerdem ist Vernetzung eine gute Überlebensstrategie - Ellenbogen-Einsatz hingegen bringt nur begrenzt weiter.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...801731,00.html
  1. #1

    Zu meiner Zeit...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was tun bei Gedränge im Hörsaal, inkompetenter Verwaltung, unerreichbaren Professoren? Hartnäckig nerven kann helfen, empfehlen Studentenvertreter. Außerdem ist Vernetzung eine gute Überlebensstrategie - Ellenbogen-Einsatz hingegen bringt nur begrenzt weiter.

    Erfolgsrezept fürs Studium: Schwarmintelligenz oder Ego-Trip? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    ...in den achtziger Jahren gab es noch Tutoren (ältere Studenten des Fachbereiches), die uns in die Uni-Strukturen eingewiesen haben, immer ansprechbar waren und bei Bedarf anderweitig bei der Sozialisierung an der/ in die Uni geholfen haben, es gab Arbeitsgruppen unter uns und noch so etwas wie Menschlichkeit und studentische Solidarität. Also wechselseitiges Wohlwollen und Unterstützung - sogar Freundschaften (bis heute), Tips und Hinweise wurden verbreitet, natürlich kostenlos. Es wurden bei eigener Abwesenheit Skripte von den anderen mitgenommen, jeweils eigene Protokolle der Vorlesung weitergegeben etc.
    Mein (Jura-) Studium, das war die einstufige Juristenausbildung in Hamburg, all in all 6 1/2 Jahre, liegt jetzt gute 20/ 25 Jahre zurück.
    Gibt es derartiges heute nicht mehr ? Sollte es tatsächlich so sein, dann seid Ihr heutigen Studenten - sorry: "Studierenden" - arme Würste, die sich ganz schnell besser organisieren sollten.
    Schlechte Zeiten, zugleich gute Zeiten für Protest. Denn er wäre gut begründet.
  2. #2

    Zitat von olaf m. Beitrag anzeigen
    ...in den achtziger Jahren gab es noch Tutoren (ältere Studenten des Fachbereiches), die uns in die Uni-Strukturen eingewiesen haben, immer ansprechbar waren und bei Bedarf anderweitig bei der Sozialisierung an der/ in die Uni geholfen haben, es gab Arbeitsgruppen unter uns und noch so etwas wie Menschlichkeit und studentische Solidarität. Also wechselseitiges Wohlwollen und Unterstützung - sogar Freundschaften (bis heute), Tips und Hinweise wurden verbreitet, natürlich kostenlos. Es wurden bei eigener Abwesenheit Skripte von den anderen mitgenommen, jeweils eigene Protokolle der Vorlesung weitergegeben etc.
    Mein (Jura-) Studium, das war die einstufige Juristenausbildung in Hamburg, all in all 6 1/2 Jahre, liegt jetzt gute 20/ 25 Jahre zurück.
    Gibt es derartiges heute nicht mehr ? Sollte es tatsächlich so sein, dann seid Ihr heutigen Studenten - sorry: "Studierenden" - arme Würste, die sich ganz schnell besser organisieren sollten.
    Schlechte Zeiten, zugleich gute Zeiten für Protest. Denn er wäre gut begründet.

    Ein Studium aus den 80ern mit einem heutigen vergleichen wollen.... Wer findet den Fehler?!
  3. #3

    Selber gestalten!

    ja, mehr Solidarität und Vernetzung an den Hochschulen ist dringend notwendig. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die aktuelle Situation zu verbessern. Auch als Student oder Studentin. Schaut mal auf http://www.unigestalten.de/ dort gibt es zahlreiche Ideen.
  4. #4

    gibts noch

    Zitat von olaf m. Beitrag anzeigen
    ...in den achtziger Jahren gab es noch Tutoren (ältere Studenten des Fachbereiches), die uns in die Uni-Strukturen eingewiesen haben, immer ansprechbar waren und bei Bedarf anderweitig bei der Sozialisierung an der/ in die Uni geholfen haben, es gab Arbeitsgruppen unter uns und noch so etwas wie Menschlichkeit und studentische Solidarität. Also wechselseitiges Wohlwollen und Unterstützung - sogar Freundschaften (bis heute), Tips und Hinweise wurden verbreitet, natürlich kostenlos. Es wurden bei eigener Abwesenheit Skripte von den anderen mitgenommen, jeweils eigene Protokolle der Vorlesung weitergegeben etc.
    Mein (Jura-) Studium, das war die einstufige Juristenausbildung in Hamburg, all in all 6 1/2 Jahre, liegt jetzt gute 20/ 25 Jahre zurück.
    Gibt es derartiges heute nicht mehr ? Sollte es tatsächlich so sein, dann seid Ihr heutigen Studenten - sorry: "Studierenden" - arme Würste, die sich ganz schnell besser organisieren sollten.
    Schlechte Zeiten, zugleich gute Zeiten für Protest. Denn er wäre gut begründet.
    also ich weiß nicht.. tutoren kenne ich jetzt von meiner bacheloruni und von meiner jetzigen masteruni. d.h. der job wird von der fachschaft übernommen, die man wegen jeedem möglichen krams fragen kann.
    skripte/mitschriften wurden bei uns auch immer zu kopieren rumgereicht. das einzige: bei den notorischen "ich komme mal gar nicht leuten" hat man sich geweigert. vom gesamten her, war das im bachelor studium doch sehr freundschaftlich geprägt die letzten 3 jahre. und das ganze im übrigen trotz eines studiums der wirtschaftswissenschaft und der wirtschaftsinformatik.

    wo ich persönlich sage: hier ist schluss. sind meine zusammenfassungen, die ich zum semesterende anfertige um auf klausuren zu lernen. ich setz mich bestimtm nicht stundenlang hin, während andere saufen gehen, dass diese dann von der arbeit profitieren.


    mein persönlicher tipp gegen überfüllung:
    a) vielleicht nicht unbedingt an einer massenuni einschreiben
    b) stellenweise hat man ja auch die wahlmöglichkeiten, sprich nicht Vorlesungen/seminare/whatever besuchen, die jeder machen will.
  5. #5

    Hä?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was tun bei Gedränge im Hörsaal, inkompetenter Verwaltung, unerreichbaren Professoren? Hartnäckig nerven kann helfen, empfehlen Studentenvertreter. Außerdem ist Vernetzung eine gute Überlebensstrategie - Ellenbogen-Einsatz hingegen bringt nur begrenzt weiter.

    Erfolgsrezept fürs Studium: Schwarmintelligenz oder Ego-Trip? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Liegt wohl eher daran, dass die Studierenden so wehleidig sind wie nie.
    Zumindest in den MINT-Fächern hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht viel verändert. Es gibt immer noch Turtoren und Kollegen.
    Negativ: zu Maschinenbau kommen jetzt (allen Ernstes) noch Sozialfächer. Ein Schmarrn ohnegleichen.








TOP



TOP