Zitat von
Seily
Diese Geschichte ist wunderbar, einzigartig und zeigt, dass man sich in der Medienbrache, mit dem was diese ausmacht, nämlich WERBUNG, auch in eigener Sache einen Vorteil verschaffen kann.
Ein Vorbeild ist die junge Dame allerdings nur mit ihrem Mut zur Tat. Wenn jeder moderne junge Mensch so agiert, indem er/sie so hingebungvoll 100% des eigenen Daseins dem Gewinn des Unternehmens verschriebt, bleibem Familienplanung, Freunde usw außen vor. Und ehrlich Facebook bietet, meiner Meinung nach keinen adäquaten "Ersatz" für echte Interaktion mit realen Menschen bei einem Wein oder Bier. Außerdem würde mich mal interessieren, wie man dieses Schema oder diese Idee auf andere wirklich wertschöpfende Branchen erweitern kann. Beispielsweise in der Elektrotechnik?! Sollte ich mich da mit einem eingen entwickelten Handy bewerben? Oder Finanzdienstleistung: Sollte ich erst meinen eigenen Fonds gegründet haben, um bei einer Bank als Trainee aufgenommen zu werden? Die Frage ist, wie kann man zeigen, dass man gut oder außergewöhnlich ist, in dem was man tut. In diesem Fall ist es ja geglückt. Und eine letzte Kritik; Wenn jeder "seinen Status (so) ändert", könnten sich beispielsweise junge Werbedesignerinnen, wie diese hier, auch nicht mehr durch so etwas profilieren.
Wie gesagt, ich finde diese Geschichte super, aber nicht auf andere oder schon gar nicht alle, die auch mit Web2.0 umgehen, übertragbar. Vielleicht irre ich mich auch und es hagelt gleich an Beispielen, wo das in ähnlicher Weise schon funktioniert hat.