"sitzt Staiger auf einer breiten Ledercoach "
Ledercoach/Dominatrainer: same thing
Im idyllischen Donzdorf auf der Schwäbischen Alb spielen Death-Metal-Bands direkt neben dem Stammtisch:*Möglich macht das der emsige Mittelständler Markus Staiger, der mit Heavy Metal Millionen umsetzt. Dafür gönnt*er sich 110 Flipperautomaten und einen Porsche.*Besichtigung eines Alb-Traums.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...767235,00.html
"sitzt Staiger auf einer breiten Ledercoach "
Ledercoach/Dominatrainer: same thing
und siehe da, es geht doch. auch seine eltern sind inzwischen bestimmt stolz auf ihn.
da kann man nur sagen: weiter so! \m/
Den Verdruss an Metalklischees kann ich nachvollziehen - auch wenn ich diese Musik nun seit Ende der 80er höre, ging mir das Deibel-Rebellen-Blut-Arghhh-Klischee des Metal und die oftmals martialische Attitüde dieses Genres mächtig auf den Keks. Meistens hält mich das aber trotzdem nicht davon ab, die Musik zu hören. ;-)
Schade bei einem Label wie Nuclear Blast finde ich, dass diese Plattenfirma über die Jahre ihre Musik immer mehr als Produkt behandelt, was sich meistens in der Gleichförmigkeit der Releases widerspiegelt. Die Werbekampagnen werden immer aggressiver, die Special Editions immer reichhaltiger und großkotziger, doch die musikalische Substanz der vertretenen Künstler rückt immer mehr in den Hintergrund. Mit dem idealistischen Ansatz des Metal hat das nicht mehr viel zu tun - und wenn man sich anschaut, was z.B. über den Blast-Katalog vertrieben wird, fühlt man sich schon ein wenig verschaukelt, wenn man Herrn Staiger in seinen frühen Jahren im Grunde wegen seiner Verbundenheit zu den Fans und dem seinem musikalischen Gespür unterstützt hat. Es war eine schöne Sache, damals noch mit ihm selbst telefoniert und fachgesimpelt zu haben, und es ist schon - völlig neidfrei konstatiert - ein wenig befremdlich, wie großkotzig dieser Mann "von der Basis" rüberkommt.
Jemand der Flipper sammelt. Das ist doch mal nett. Es gab früher wirklich einige tolle Flipper.
Ich habe sogar noch den ersten NB-Order daheim. In schwarz weiss und auf ganz normalem Papier gedruckt. Es hat mich in meiner Jugend begleitet. Der Artikel über Markus war längst überfällig :)
Danke :)
Es ist wie mit allen Sparten. Wenn aus Freaks Normalos werden, dann "sinkt" die Qualität.
Anders gesagt: Je mehr Geld im Spiel, desto Massentauglicher ist die Geschichte. Natuerlich ist das ein Großkotz, es gibt nicht viele Menschen die auf dem Boden bleiben, wenn sie Geld haben. Na und? Ich hoere Metal, und nun? Ich freue mich jedenfalls immer wieder ueber Geragenbands, "newcomer" und kleine Konzerte. Dort gibt es dann oftmals noch den unverfaelschten Sound. Das gilt dann fuer Jazz, Rock, Metal, HipHop und all den anderen Genres gleichermaßen. Trotzdem wuenscht man sich immer Freak zu bleiben. Entwicklungen wie in der Computerspielindustrie(Richtung Filmindustrie) sehe ich eher skeptisch zu.
Fragt sich nur, was diesem Artikel seine Existensberechtigung gibt? Gab es Tote in der Umgebung, ungeklaerte Verbrechen, das Sommerloch?
Insgesamt ein sehr schöner Artikel über einen Selfmade-Millionär, der von Kindheit fest an seine Träume geglaubt hatte und sich nicht beirren ließ...
Aber, liebe Leute, wer redigiert das hier bzw. checkt die Recherchen?
Leider ist dies nicht das erste Mal, dass die Spiegelredaktion ihre Geographieschwächen deutlich macht...
1. Donzdorf liegt am Rande bzw. am Fuße der Schwäbischen Alb, nicht AUF der Alb.
2. "Donzdorf bei Stuttgart" ist in etwa so richtig wie "Lübeck bei Hamburg" oder "Rosenheim bei München". Liebe Leute! Etwas mehr Geographiekenntnisse als der Autor darf man dem durchschnittlichen Spiegel-Leser schon unterstellen. Die nächstgelegene und wunderschöne Stadt Geislingen a.d. Steige dürfte nicht nur dem Eisenbahnfahrer an sich, sondern auch dank WMF dem Küchenprofi schlechthin sowie allen geneigten Hausfrauen und -männern bekannt sein.
3. Ich bitte um ein "Ledercoaching" beim "Potato Couching"...
;-)