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Erfolg für Italiens Premier: Monti boxt Reform des Arbeitsmarkts durch

AFPEs ist ein wichtiger innenpolitischer Sieg für Mario Monti: Italiens Premier hat seine Reform des Arbeitsmarkts durch das Parlament gebracht. Monatelang hatte es zuvor Streit um die Neuerungen gegeben - viermal musste Monti die Vertrauensfrage stellen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...841350,00.html
  1. #1

    Es wäre schön gewesen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein wichtiger innenpolitischer Sieg für Mario Monti: Italiens Premier hat seine Reform des Arbeitsmarkts durch das Parlament gebracht. Monatelang hatte es zuvor Streit um die Neuerungen gegeben - viermal musste Monti die Vertrauensfrage stellen.

    Italien: Monti boxt Reform des Arbeitsmarkts durch - SPIEGEL ONLINE
    gäbe es einen Link zum Umfang und Inhalt der Reformen.
    Der Teufel sitzt doch wie immer im Detail.

    Aber, dann ist man halt mal nicht faul und macht sich auf die Suche!
  2. #2

    Leute Rausschmeißen als Reform?

    Das muß mir mal jemand, der nicht direkt vom Arbeitgeberverband gesponsert ist, erläutern...Jemand billig rausschmeißen ist die Lösung der Finanzkrise..oder eventuell doch nur ein weiteres ducken und in den Arsch kriechen bei denen die uns mit ihrer Zockerei in die Krise brachten, sich von den noch nicht Entlassenen die Verluste erstatten liesen ( Bankenrettung mit Steuergeldern) und jetzt den Rettern Bedingungen stellen...Da stimmt was gewaltig nicht, in Italien und überall wo solcher Unsinn als "Reform Politik" verkauft werden soll. So kann und soll Demokratie nicht funktionieren...Oder hat das Deutsche Arbeitsrecht unsere Schulden verursacht?...dann müßten wir mehr haben als Italien oder "Wild West" Irland wo Arbeitnehmer so gut wie Schutzlos der Willkür ausgesetzt sind....Realität ist doch was Schönes man sollte sie nur anerkennen wenn man davor steht, auch als Investor und Anleger der leistungsloses Einkommen erwartet, am besten von der Allgemeinheit mit sozialer Sicherheit garantiert..
  3. #3

    Auch damit wir es keine gemeinsame Schuldenhaftung geben!

    Italien hat ueber Jahre seine Glaubwuerdigkeit verspielt. Meint Monti nun, dass eine kleine Arbeitsmarktreform dazu fuehren wird, dass Deutschland fuer Italien haftet ohne jede Gegenleistung und ohne Garantie, dass kuenftig in Italien vernuenftig gewirtschaftet wird? Zudem: Was soll das mit der Abgabe von Finanzhoheit an Bruessel. Sind wir nicht schon mindestens einmal nach Strich und Faden betrogen worden? Wie war das mit dem Euro und der "No Bailout" Klausel? Es hat einen Bailout gegeben. Und wer bezahlt diesen? Wie wird es wohl werden, wenn Deutschland einem Club Med gegenueber sitzt. Man moege mal erraten, wie Abstimmungen dann laufen, wer dann wieder Schulden macht und wer diese dann bezahlt. Ist erst einmal eine stramme Inflation durch unsolide EU-Finanzpolitik da, wird es zu unsoliden Lohnforderungen kommen muessen und schliesslich zur Abwanderung der Industrie. Wir werden dann zwar alle Haueser haben, weil auf sonst nichts mehr Verlass ist. Allerdings ist dann, wie in Italien, kein Geld mehr fuer Investitionen da. Der naechste Schritt ist dann die Verarmung. Diese EU ist eine Katastrophe. Sie ist kriminell, weil sie uns in dreister Weise enteignet, uns eine Volksabstimmung verweigert und uns fuer total bescheuert haelt. Der eingeschlagene Weg muss hier und jetzt beendet werden und nie wieder so eine EU.
  4. #4

    Die "Reformen" von Goldman(n) Monti und seinen Kollegen in den anderen Euro-Ländern bestehen eigentlich immer nur darin, mehr Einnahmen für den Staat zu Lasten des Großteils der Bevölkerung zu generieren, um damit die Schulden, pardon, Zinsen für das wachsende Vermögen der Reichen und Superreichen zu bezahlen.
  5. #5

    Berlusconi: warum sollen die Italiener Bonbons bekommen

    nur weil sie ihr Zimmer aufraeumen. Sind wir im Kindergarten?
  6. #6

    Zitat von horstschmitzberger Beitrag anzeigen
    Das muß mir mal jemand, der nicht direkt vom Arbeitgeberverband gesponsert ist, erläutern...Jemand billig rausschmeißen ist die Lösung der Finanzkrise..oder eventuell doch nur ein weiteres ducken und in den Arsch kriechen bei denen die uns mit ihrer Zockerei in die Krise brachten, sich von den noch nicht Entlassenen die Verluste erstatten liesen ( Bankenrettung mit Steuergeldern) und jetzt den Rettern Bedingungen stellen...Da stimmt was gewaltig nicht, in Italien und überall wo solcher Unsinn als "Reform Politik" verkauft werden soll. So kann und soll Demokratie nicht funktionieren...Oder hat das Deutsche Arbeitsrecht unsere Schulden verursacht?...dann müßten wir mehr haben als Italien oder "Wild West" Irland wo Arbeitnehmer so gut wie Schutzlos der Willkür ausgesetzt sind....Realität ist doch was Schönes man sollte sie nur anerkennen wenn man davor steht, auch als Investor und Anleger der leistungsloses Einkommen erwartet, am besten von der Allgemeinheit mit sozialer Sicherheit garantiert..
    sie übertreiben. faktisch ist in italien so, dass man quasi unkündbar ist (bei firmen ab einer bestimmten grösse jedenfalls). ergo ist es für grosse industrien schwer, in italien fuß zu fassen - vor allem für welche die mit saisonalen spitzen arbeiten müssen oder aus anderen gründen sich periodisch verschlanken müssen.

    und: aus eigener erfahrung kann ich sagen, dass unsere beamten in deutschland geradezu vor arbeitsleistung und motivation nur so strotzen, im vergleich zu den italienischen normalen arbeitnehmern. so auch in meiner firma, was ich selbst extrem störend empfinde und deren faulheit und der laxe umgang zb mit öffnungszeiten, terminwarnehmungen etc kostet unsere firma jährlich millionen....
  7. #7

    Ein Revolutiönchen?

    Schon seit der Einführung von HartzIV sah man biedere deutsche Professoren in Tweed-Jacken die im TV von einer vor-revolutionäre Lage in Deutschland sprachen. Diese hat sich seither sogar verschärft.
    Die Unverschämtheit mit der die Politik wieder ihre Komplizenschaft mit dem Geld unter Beweis stellt, bei gleichzeitiger offensichtlicher Inkompetenz auf wirtschaftlichem Gebiet, die hohlen Phrasen die Argumente ersetzen sollen, all das hat ein Maß erreicht wo man sich wirklich umschaut und fragt wann es mal richtig knallt. Weil die Bevölkerung es einfach nicht mehr erträgt.
    Dabei werden von Politik und Boulevard nationale Ressentiments geschürt um die wahren Konfliktlinien zu verschleiern. Diese verlaufen aber nicht zwischen Griechen und Deutschen sondern zwischen den großen Vermögen, ihren Hilfstruppen in Politik und Medien einerseits, und allen anderen.
    Gerade der Abbau von Kündigungsschutz, der irgendwie reinbuttert wird in etwas was "Sparpaket "genannt wird, zeigt symptomatisch was läuft.
    Das Ganze fällt aber Merkel nun sowieso auf die Füße, weil sie selbst die Ressentiments geschürt hat ("Es kann nicht sein dass wir ganz viel arbeiten aber woanders.. tralllala) und jetzt Zustimmung der Deutschen zu stärkerer Eu-Intergration braucht. Die ganze Taktiererei die vor allem ihrem Populismus geschuldet ist funktioniert auch taktisch nicht mehr.


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