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Erfolg für "Atalanta"-Mission: Somalias Piraten sitzen auf dem Trockenen

APDer Kampf gegen die Seeräuberei am Horn vom Afrika zeigt Wirkung: Die Zahl der Angriffe geht drastisch zurück. Viele Piraten, die noch vor einem Jahr in Saus und Braus lebten, plagen jetzt Geldsorgen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-858110.html
  1. #1

    Und die industriellen Fischer

    der EU dürfen wieder, den Somalis die Küsten leerfischen.

    - Mit € 300.000 Subventionen pro Trawler pro Jahr
    - ohne effektive Kontrolle über Fischart- und Menge
    - ohne der Bevölkerung eine Alternative oder Entschädigung zu bieten

    Und dann wundert sich noch jemand, über die blinde Wut auf den Westen?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kampf gegen die Seeräuberei am Horn vom Afrika zeigt Wirkung: Die Zahl der Angriffe geht drastisch zurück. Viele Piraten, die noch vor einem Jahr in Saus und Braus lebten, plagen jetzt Geldsorgen.

    Piraten in Somalia entführen immer weniger Schiffe im Golf von Aden - SPIEGEL ONLINE
    gut so, mit der russischen Methode wäre man aber schneller voran gekommen und hätte viel Geld gespart.
  3. #3

    optional

    Sollen wir jetzt die armen Piraten bedauern, oder wie ist der Artikel gemeint?
  4. #4

    Nun wäre der richtige Zeitpunkt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kampf gegen die Seeräuberei am Horn vom Afrika zeigt Wirkung: Die Zahl der Angriffe geht drastisch zurück. Viele Piraten, die noch vor einem Jahr in Saus und Braus lebten, plagen jetzt Geldsorgen.

    Piraten in Somalia entführen immer weniger Schiffe im Golf von Aden - SPIEGEL ONLINE
    den Somalis eine Perspektive zu zeigen. Sieht man sich die verrottenden Schiffswracks an, die an den dortigen Stränden liegen, so ist das für jeden Schrottunternehmer ein Paradies. Waum die alten Kähne immer von Europa weit nach Bangladesh schleppen, wenn man in Somalia etwas für die Menschen, die Umwelt und seinen Geldbeutel tun kann.
  5. #5

    Zitat von larry_lustig Beitrag anzeigen
    der EU dürfen wieder, den Somalis die Küsten leerfischen.

    - Mit € 300.000 Subventionen pro Trawler pro Jahr
    - ohne effektive Kontrolle über Fischart- und Menge
    - ohne der Bevölkerung eine Alternative oder Entschädigung zu bieten

    Und dann wundert sich noch jemand, über die blinde Wut auf den Westen?
    Ja.
    Wenn man erfahren dürfte, woher die Info kommt, dass es EU-Trawler gewesen sind, die dort die Küsten leergefischt hätten?
    War jetzt der gefühlt tausendste Versuch, die Kriminellen dort zu einer Art Fischereiaufsicht aufzuwerten.
    Und dann wundert sich noch jemand über die blinde Wut auf westliche Gutmenschen?
  6. #6

    Zitat von dergenervte Beitrag anzeigen
    Sollen wir jetzt die armen Piraten bedauern, oder wie ist der Artikel gemeint?
    Schadenfreude ist imho auch ok.
  7. #7

    Haarsträubend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kampf gegen die Seeräuberei am Horn vom Afrika zeigt Wirkung: Die Zahl der Angriffe geht drastisch zurück. Viele Piraten, die noch vor einem Jahr in Saus und Braus lebten, plagen jetzt Geldsorgen.

    Piraten in Somalia entführen immer weniger Schiffe im Golf von Aden - SPIEGEL ONLINE
    Dass es gelungen ist, die Schiffahrt wieder etwas sicherer zu machen, ist natürlich eine gute Nachricht. Dass aber mit solcher Nonchalance Details aus dem Seeräuberleben aufgetischt werden (können), ist doch sehr verblüffend. Heißt das, man wusste die ganze Zeit recht genau, wer die Entführer und Mörder waren? Konnte man nichts unternehmen?
  8. #8

    Zitat von dergenervte Beitrag anzeigen
    Sollen wir jetzt die armen Piraten bedauern, oder wie ist der Artikel gemeint?
    so wie sich der artikel liest ist er von der seeräuber-versteher-industrie bestellt worden.

    um uns darauf vorzubereiten das D den seeräubern demnächst ausfallgelder bezahlen wird.

    einige seeräuber mussten vor lauter verzweiflung sogar schon arbeiten, das kann auf keinen fall angehen !
  9. #9

    Halbe Wahrheit - Rechercheklücken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kampf gegen die Seeräuberei am Horn vom Afrika zeigt Wirkung: Die Zahl der Angriffe geht drastisch zurück. Viele Piraten, die noch vor einem Jahr in Saus und Braus lebten, plagen jetzt Geldsorgen.

    Piraten in Somalia entführen immer weniger Schiffe im Golf von Aden - SPIEGEL ONLINE
    Der Autor hat damit Recht, dass die erfolgreichen Angriffe von Piraten im Golf von Aden - erfreulicherweise - stark zurückgegangen sind. Die Gründe hierfür stimmen allerdings nicht: Weder die Atalanta-Mission der EU noch passive Schutzmaßnahmen vermochten in der Vergangenheit Piraten abzuschrecken. Warum sollte sich dies auf einmal geändert haben? Der Grund ist ein anderer: mittlerweile sind sämtliche Schiffe, die das Gebiet passieren für die Dauer der Passage mit bewaffneten Sicherheitskräften versehen. Früher war dies aufgrund des lückenhaften Angebots und der administrativen Hürden nicht möglich, mittlerweile klappt dies problemlos und zu für den Reeder akzeptablen Kosten. Bisher haben sich Piraten nicht getraut, ein mit Sicherheitskräften versehenes Schiff anzugreifen oder haben dies nicht zum Erfolg gebracht. Leider schlecht recherchiert - ein Blick in die einschlägige Fachpresse würde manchmal helfen. Dass Stacheldraht und eine handvoll Marineschiffe in einem riesigen Seegebiet das Problem gelöst haben ist Wunschdenken von staatlicher Seite und es ist unkritisch, dies so darzustellen.


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