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Erfolg der Piraten: Warum gibt es eigentlich keine Frauenpartei?

Eine neue Partei in einem deutschen Parlament - und wieder ist sie männerdominiert! Auch die Piraten werden sich nicht um kostenlose Kinderbetreuung oder vernünftige Renten für Frauen in Pflegeberufen kümmern. Das muss die weibliche Hälfte der Bevölkerung schon selbst übernehmen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...787222,00.html
  1. #110

    Emma?

    Der Artikel klingt ein wenig so, als wenn Alice Schwarzer Pate gestanden hätte. Aber nehmen wir einen Moment mal an die These, die hier vertreten wird, stimmt. Frauen die keine Lobby in der Politik haben. Was hindert die Frauen daran, selbst eine Partei zu gründen? Offensichtlich gibt es ja schon eine, also gut, warum treten sie dieser Partei nicht bei, setzen dort ihre Wünsche und Vorstellungen um und stellen sich zur Wahl. Es können nicht immer nur die bösen Männer sein, die das verhindern.

    Ich bin der Meinung, die Frauen verhindern sich selbst. Die meisten Frauen treten nicht ein für ihre Ziele, stattdessen verharren sie im Jammern und Vorwürfen. In der heutigen Zeit ist es keine Entschuldigung mehr, eine Frau zu sein und mit KKK ausgelastet zu sein. Also bitte liebe Frauen, geht los, setzt euch für eure Ziele ein und begegnet den Männern auf Augenhöhe.

    Dafür das man als Frau erfolgreich sein kann, gibt es genug Beispiele. Übrigens auch Alice Schwarzer hat zu ihrer Zeit Unglaubliches bewegt.

    (Der These das Frauen keine Agressionen haben muß ich energisch widersprechen. Sie haben ausreichend, die äußern sich nur anders)
  2. #111

    ...

    Zitat von dschauhara Beitrag anzeigen
    Irgendjemand muss leider Gottes auch die Socken waschen. Traurig aber wahr.
    Für sowas gibt's meines Wissens heutzutage Waschmaschinen. Kann ich Ihnen nur empfehlen.

    Und wer nach einem 12-Stunden Tag noch den Haushalt schmeißt hat leider wenig Zeit für Netzwerken in der bierseligen Politikerwelt.
    Billige Ausrede. Der Tag hatte vor 200 Jahren auch nur 24 Stunden, und da gab es nichts von den technischen Annehmlichkeiten, die wir heute haben. Und wer 12 Stunden am Tag arbeitet, kann ja vielleicht ein paar Euro für eine Putzkraft aufbringen. Oder Sie suchen sich halt einen Partner, der das für Sie übernimmt - dazu müssen Sie aber vermutlich, wie so viele Frauen, Ihr Beuteschema gründlich überdenken.

    Gibt es nur eins. System doof. Abschaffen.
    Nö, in diesem Fall nur "Frauen doof". Manche zumindest. Und zwar die, die ständig nach Ausreden suchen, warum sie dieses und jenes NICHT können (es aber nicht einmal versuchen), und an allem sind die anderen schuld. Wirklich erbärmlich.
  3. #112

    yes..

    Zitat von Gnossos Beitrag anzeigen
    Und jetzt lesen sie den Beitrag von Frau Berg nochmal durch. Die Ohrfeige haben nicht die Männer bekommen. ;-)
    zum Glück merkt's wenigstens einer ..
  4. #113

    ***

    Komisch!
    Bei solchen Müll-Themen liest man nie "Forum geschlossen", oder "Kommentarfunktion ausgesetzt"
  5. #114

    Vielleicht will ich als Frau gar keine Feministin sein?

    Zitat von Robert Rostock Beitrag anzeigen
    Muss man denn alles selber machen...
    Natürlich gibt es eine Frauenpartei:
    Die [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Feministische_Partei_-_DIE_FRAUEN]Feministische Partei DIE FRAUEN, ...
    Mein Problem mit Feministinen ist, dass ich mit deren ideologischen Geruest nicht zurechtkomme und dass ich als feminine Frau darunter "leide" dass soooo viele verweiblichte Maenner herumlaufen, nur weil allentalben Kampf-Feministinen nach gleichen Rechten schreien und das Patriarchat verdammen. Welches Patriarchat? Das, das Ihr selber gemacht habt?

    Mein Problem als Frau ist, dass ich nicht die gleichen Rechte und Pflichten, wie ein Mann haben will, sondern meine Rechte und Pflichten als Frau. Es kotzt mich an, dass diese Gesellschaft meine Kinder fruehzeitig verstaatlicht und mir predigt, ich muesse in die Arbeit gehen um mir dort an der glaesernen Decke die Nase plattzudruecken.

    Da hab' ich keine Boecke drauf! Ich will auch nicht im eigenen Cabrio herumfahren. Ich steh' ueberhaupt nicht auf Autos! Ich will nicht Golf spielen und dort neben den Maenner-Kluengeln dekorativ herumstehen.

    Und diese elenden Meetings in der Arbeit mit all diesen Dummschwaetzern, die noch nicht mal richtig rechnen koennen. Das einzige, was die drauf haben ist PowerPoint und Excel und ich als Techi fuehl mich da einfach total fehl am platz. Ich will meinen Loetkolben, meinen Debugger und meinen Profiler. Ich haette auch gerne mal einen neuen Oszi! Dafuer koche ich auch mal eine Kanne von Eurem duennen Kaffee mehr. Den Scheiss koennt Ihr Maenner selber saufen. Ich will Espresso oder Mocca!

    Ich haette gerne mehr und flexiblere Teilzeitangebote. Gerade so wie's in der Schweiz ist. 20%, 30%, 40%, 50%, 60%, 70%, 80% -arbeitsplaetze und was krieg' ich? Sowas kriege ich hoechstens als Sekretaerin oder Putzfrau aber nicht als Informatikerin!

    Mein Problem ist, dass es in Deutschland "nur noch" ein Lebensmodell gibt: ein Maennliches!

    Das koennt ihr Euch behalten!

    Und Euren Feminismus auch!

    Ich bin lieber eine Exotin und lebe mein eigenes feminines Lebensmodell.
  6. #115

    Ganz einfach

    Ganz einfach, weil sich wenige Frauen beworben haben.
    Die sogenannte Maennerbevorzung halte ich fuer ein Geruecht, das war vielleicht vor 20 Jahren so, aber jetzt ist nicht mehr so.
  7. #116

    Welch Frage!

    Das ist doch sehr eindeutig. Ganz einfach:
    1. Weil die geschlechtsdiskriminierend überwiegend ca 50% des Volkes vertreten. Nicht bloß weil sie ca 50 des Volkes vertreten. Haben andere Parteien auch, auch wegen Lebensumständen und Ansichten, welche Programme für´s Land oder sich selbst gut sind.
    Stellen wir uns eine Forderung nach einer Männerpartei vor. Frauen, die jetzt denken - ja, aber die Männer hatten so was vergleichbares doch Jahrhundert müssen zum Psychologen mit der Aufgabe: Ich übernehme Rachsucht der Vergangenheit von Frauen und übertrage sie auch noch auf heutige Männer, die mit der Unterdrückung der vergangegenen Frauenerlebnissen nichts zu tun haben. Ferner will ich jetzt keine Gleichberechtigung, sondern ein Umkehren der Ungerechtigkeit aus Rache.
    2. Weil es Zeit wird, das Problem der Unterdrückung und Ausnutzen von wirklich stark-schwach Beziehungen/Verhältnissen anzugehen. Den der Kinder.
    Frauen haben oft realistisch zweifelsohne Probleme, sich zu wehren. Ein Job geht an einen männlichen Mitbewerber, wegen Status Frau. Der Partner prügelt usw.
    Aber verglichen mit vielen schlimmen Situationen von Kindern ist das ein Witz, was die Hilflosigkeit angeht.
    Viele Kinder - viele - erleben Dinge, die sie noch nicht mal Wahrnehmen können, weil sie echt traumatisch sind und nicht bloß wirklich schrecklich, aber wahrnehmbar und damit - wie schwer auch immer - meist verarbeitbar.
    Das nervt mich so langsam richtig an der heutigen Emanzipationsbewegung von dem Teil der Menschen auch noch, die sich das größere Mitgefühl gerade für Kinder auf die Fahne schreibt.
    Manche wollen sich an Männern mit oben beschriebener Methode aus auch o.g. Gründen Rächen. Da ist das Frauenzugehörigkeitsgefühl - wie Adler es gut beschreibt - eines zu der Inner Group. Mann Mann
  8. #117

    Feministische Partei DIE FRAUEN

    So eine Partei gibts doch schon, man müsste sie nur wählen.
    Ich hab mir mal die Seite von denen angeschaut, also ein bischen gruselts einen da schon ;)
  9. #118

    nein

    Zitat von Sumeragi Beitrag anzeigen
    Es gibt exakt 0% Wirtschaftszweige, in denen Männer weniger verdienen als Frauen.
    Es gibt auch exakt 0% Wirtschaftszweige in denen Frauen mehr Arbeiten als Männer (Quelle google Bundesamt für Statistik). Wissen Sie, der Verdienst ist an die Leistung, nicht an das Geschlecht gekoppelt. Wenn ich als Mann nur Halbtags arbeiten wollen würde, bekäme ich auch nur Halbtags bezahlt. So einfach ist das.
    Für dieselbe Arbeit bekommen sie im Schnitt 24% mehr Gehalt;
    Nein, für mehr Arbeit. Sogar selbständige Frauen verdienen - ganz ohne fehlende gläserne Decke - weniger als selbständige Männer, weil auch sie weniger Wochenstunden investieren als die Männer.
    sie stellen 85% der Professoren, 90% der Führungskräfte...
    80% der Gewaltopfer, 90% der Obdachlosen, 100% der Afghanistan-Toten...und sie machen 95% aller Erfindungen und gründen ca. 80% aller Firmen. Warum soll der Mann das hohe Risiko der Firmengründung tragen jedoch wenn alles klappt, für eine Frau als Chefin zur Seite treten?

    Es muss umfassend keine Männerpolitik betrieben werden, weil Männer wirtschaftlichn nicht benachteiligt sind.
    So wie Sie Männer als Gruppe darstellen, so wurden auch schon mal Schwarze, Türken, etc. pauschal diffamiert. Die mehrheitlich männlichen Arbeitslosen haben nichts von der Tatsache daß in den wenigen Führungspositionen mehr Männer als Frauen sitzen.

    die Gesundheitspolitik (da Männer weniger ärztliche Hilfe suchen).
    ..weil sie von Vorneherein weniger Hilfsangebote bekommen. An Prostata sterben etwa so viele Männer wie Frauen an Brustkrebs. Dennoch geben Staat und Krankenkassen ein Vielfaches für Brustkrebsforschung und - Kampagnen aus.


    .
  10. #119

    Liebe Sybille

    darüber zu meckern ist zwecklos, Mitglied werden ist zweckvoll! Was hindert dich daran, der Piratenpartei beizutreten und aktiv die Politik dieses Landes zu gestalten?

    Abgesehen davon setzt sich die Piratenpartei bereits aktiv gegen Sexismen ein, siehe hier:

    > http://www.spiegel.de/fotostrecke/fo...-73000-12.html

    Was können wir Männer denn dafür, wenn sich so wenige Frauen für Innenpolitik begeistern können? Mein Tipp an Sybille: Mitglied bei der Piratenpartei werden und die Ziele vorschlagen! Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es in der Vergangenheit auch berühmte Piratinnen gab, zum Beispiel Anne Bonny und Mary Read, siehe hier:

    > http://www.wasistwas.de/geschichte/e...html?tx_ttnews[backPid]=1294

    Womöglich wäre Frau Berg prädestiniert, sich einer coolen und sympathischen Piratenpartei anzuschliessen. Deswegen bitte nicht nur meckern, sondern einfach mal mitgestalten!








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