DPAIm Zuge der Expansionspläne chinesischer Firmen übernimmt ein Autozulieferer aus der Volksrepublik das deutsche Traditionsunternehmen Kiekert. Die Firma aus dem Rheinland hofft auf bessere Chancen im Geschäft mit asiatischen Autobauern. Kiekert ist Weltmarktführer für Schließsysteme bei Autos.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...821164,00.html
Die Fa.Kiekert gehoert seit Jahren Finanzinvestoren? Und jetzt verkaufen die an Chinesen?
Wohin zeigt die Richtung der Automobilindustrie? Sollen nur noch PKWs in China gefertigt und nach Europa exportiert werden? Brilliance, Great Wall, BYD hin und wieder ein VW u. andere.
Wir sollten hoellisch aufpassen, dass der Industriestandort Deutschland nicht kaputt gemacht wird,
Wir haben in Deutschland mehr und mehr Geringverdiener, die koennen sich keinen BMW oder VW leisten. Und dann werden chinesische und indische Autos unsere Strassen ueberfluten. Darauf laeuft es hinaus,
die Inder sind ja noch zurueckhaltend aber die aggressiven Aufkaeufe der Chinesen erschrecken mich.
die Kiekert selbst, oder wer immer das die Geschaefte fuehrt, gar nichts mehr zu sagen hatte und das Unternehmen von den Investmentfirmen an die Chinesen verkauft wurde. Die Annahme, dass jetzt bessere Chancen im Geschaeft mit asiatischen Autobauern bestuenden, ist dummes Zeug. Kiekert koennte das auch alleine machen. Es ging den Chinesen sicher nur darum, ihre eigenen Produkte in D abzusetzen. Die deutschen Mittelstaendler sollten aber doch aufpassen und sich von den Chinesen nicht reinlegen zu lassen.
Das Automobil-know how wandert schon seit Jahren nach China wobei man erwarten kann dass es weiter ausgebaut wird um die Konkurrenzfaehigkeit der chinesischen Autoindustrie zu steigern.
Uebernahme von Firmen wie Rover, Volvo und Hummer gaben der chinesischen Industrie einen Schub. Herstellungsmethoden lernt man von den Auslaendern die in China selbst bauen wie GM, VW, Daimler usw.
Und wenn man erst einmal kritische Zulieferer in der Hand hat, dann besitzt man nicht nur das Team, sondern auch den Sportplatz und die Liga.
PS: Ganz nebenher - China kauft auch die Bergwerke fuer das Eisenerz und alles was man sonst fuer so eine Industrie braucht.
125.000 Euro Umsatz pro Beschaeftigen? Whoa, die koennen froh sein, das es Chinesen gibt...
Schafft es der Autor nicht mal zu recherchieren für welche Summe deutsches KnowHow von Hedgefonds und anderen Heuschrecken nach China verramscht wird?
Traurig, Traurig...
Da geht sie hin, unsere Selbständigkeit. Was mich irritiert, es wird nicht zum Zapfenstreich geblasen.
Während die Chinesen ihren Markt, 50% plus eine Aktie bleibt immer in chinesischer Hand, gekonnt abschotten, werden hier Diamanten als Kohle verkauft.
Aber was kümmert es den Michel, er sucht lieber den Superstar im Fernseher; ist ihm wichtiger!