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Erdogan bei Merkel: Lächelnd auf Distanz

dapdBis 2023 soll die Türkei Vollmitglied der Europäischen Union sein - das fordert Ministerpräsident Erdogan. Kanzlerin Merkel sichert ihm "ehrliche" Verhandlungen zu. Doch beim Treffen in Berlin wird klar: Das deutsch-türkische Verhältnis ist kompliziert geworden.

Erdogan bei Merkel: EU-Beitrittsverhandlungen stocken - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis 2023 soll die Türkei Vollmitglied der Europäischen Union sein - das fordert Ministerpräsident Erdogan. Kanzlerin Merkel sichert ihm "ehrliche" Verhandlungen zu. Doch beim Treffen in Berlin wird klar: Das deutsch-türkische Verhältnis ist kompliziert geworden.

    Erdogan bei Merkel: EU-Beitrittsverhandlungen stocken - SPIEGEL ONLINE
    Derjenige der in den Club eintreten will FORDERT. Toller Beginn. Normalerweise akzeptiert ein Kandidat die Bedingungen der EU oder er lässt es eben; aber Forderungen zu stellen sollte von vornherein ausgeschlossen sein.
  2. #2

    Türkei rein!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis 2023 soll die Türkei Vollmitglied der Europäischen Union sein - das fordert Ministerpräsident Erdogan. Kanzlerin Merkel sichert ihm "ehrliche" Verhandlungen zu. Doch beim Treffen in Berlin wird klar: Das deutsch-türkische Verhältnis ist kompliziert geworden.

    Erdogan bei Merkel: EU-Beitrittsverhandlungen stocken - SPIEGEL ONLINE
    Greichenland raus aus der EU und dafür die Türkei rein. Ich denke, dass die Türkei ihr Staatswesen bei weitem besser im Griff hat als die Griechen.
  3. #3

    Schon

    der Beginn von Beitrittsverhandlungen war falsch!
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis 2023 soll die Türkei Vollmitglied der Europäischen Union sein - das fordert Ministerpräsident Erdogan. Kanzlerin Merkel sichert ihm "ehrliche" Verhandlungen zu. Doch beim Treffen in Berlin wird klar: Das deutsch-türkische Verhältnis ist kompliziert geworden.

    Erdogan bei Merkel: EU-Beitrittsverhandlungen stocken - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ueber die Mitgliedschaft der Tuerkei "ehrlich" diskutiert werden soll, muss erstens gefragt werden, warum die Tuerkei in eine Gemeinschaft eintreten will, von denen sie mindestens ein Mitglied ("Suedzypern") nicht anerkennt. Irgendwie widerspruechlich.
    Ausserdem muesste er ganz gefragt werden, warum er den Saekularisierten Charakter dieses Landes zu veraendern versucht? ZB Aussetzen von nationalen tuerkischen Feiertagen unter teilweise fadenscheinigen Begruendungen. Dafuer Wiedereinfuehrung schon fast vergessener religioeser Gebraeuche.
    Was soll ausserdem dieser ganze Personenkult um ihn (zB sein Photo auf den ersten Seiten von Grundschulbuechern etc etc etc.
  5. #5

    Regionalmacht

    meiner Meinung nach sollte die Wirtschaftsunion die Türkei aufnehmen, man brauch zur heutigen Zeit kurzfrist,mittelfristig und langfristig einen finanzstarken Partner in der EU. Länder wie Kroatien(Ex Yugoslawien) und Griechenland sollte die EU abstoßen, denn mit Ihnen wird Sie nicht weit kommen.
  6. #6

    rbn

    Die Türkei in der EU, das kann nicht gutgehen. Die Türkei mit ihren 74 Millionen Moslems wäre das zweitstärkste Land, noch vor GB und Frankreich und würde mit Sicherheit noch grössere Probleme bringen als die Briten. Kann mir jemand sagen, warum die Türkei immer nach Europa drängt? Kulturell und geographisch gehört sie doch zum Islamischen Halbmond.

    Wir können jedoch beruhigt sein: der französische Gockel wird niemals zustimmen, nur noch der Dritte in der EU zu sein.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis 2023 soll die Türkei Vollmitglied der Europäischen Union sein - das fordert Ministerpräsident Erdogan. Kanzlerin Merkel sichert ihm "ehrliche" Verhandlungen zu. Doch beim Treffen in Berlin wird klar: Das deutsch-türkische Verhältnis ist kompliziert geworden.

    Erdogan bei Merkel: EU-Beitrittsverhandlungen stocken - SPIEGEL ONLINE
    "Die CDU-Chefin jedenfalls ist klug genug, Erdogans Wunschdenken nicht öffentlich zu widersprechen"
    wenn mir niemand widerspricht , würde ich auch denken die wahrheit zu sprechen.erdogan kennt ja merkels strategie nicht ,;abwarten bis alle in eine richtung laufen ,dann an die spitze , und "mir nach" rufen.
  8. #8

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Doch von besonderer Herzlichkeit ist wenig zu spüren. Vorbei die Zeiten, in denen sich Ex-Kanzler Gerhard Schröder und Erdogan auf die Schulter klopften. Auch weil Merkel mit stolzen und selbstbewussten Macho-Männern wie Erdogan nicht besonders gut kann. Höflich, aber mit oft ernster Miene absolviert man das gemeinsame Programm.
    Das ist das ganze Problem, warum unsere Beziehungen zu den USA, Grossbrittannien, Frankreich, etc. so leiden. Dieser Kontrollfreak zerstört das Vertrauen, das Generationen vor ihr aufgebaut haben mit Taktiererei, Nicht-Kommunikation und Nicht-Empathie.

    Da sich Frau Merkel nicht ändern und auch nicht freiwillig abtreten wird, muss sie geändert werden. In aussenpolitischer Hinsicht ist Herr Steinbrück wirklich die logische Lösung unserer derzeitigen Probleme.
  9. #9

    Traumtänzer-

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis 2023 soll die Türkei Vollmitglied der Europäischen Union sein - das fordert Ministerpräsident Erdogan. Kanzlerin Merkel sichert ihm "ehrliche" Verhandlungen zu. Doch beim Treffen in Berlin wird klar: Das deutsch-türkische Verhältnis ist kompliziert geworden.

    Erdogan bei Merkel: EU-Beitrittsverhandlungen stocken - SPIEGEL ONLINE

    getrieben von dem Gedanken ,überall' ernst genommen zu werden und überaus wichtig zu sein - auch für das Wohl anderer Staaten.
    Somit ergibt sich ein undurchsichtiger Zick-Zack Kurs, der als einzige Konstante die nach wie vor ungelösten Probleme im eignen Land aufzuweisen hat.
    1. Kurdenproblem - nach wie vor ungelöst
    2. Umstrukturierung in eine ,Islamische Republik' - schreitet voran
    3. Umerziehung der Bevölkerung mittels Schul- und Uni Reformen
    4. Eine ,Freie Presse' - unerwünscht, viele Journalisten in Haft - teilw. ohne Anklage über Monate und Jahre

    Gegen die Mehrheit des eigenen Volkes hat Erdogan es geschafft, sich mit allen Nachbarländern anzulegen.
    Er betreibt eine Schaukelpolitik gegenüber USA und Israel. Lässt das Aufstellen von Raketen zu. Echauffiert sich gegenüber Perez, beharrt wegen des Angriffs auf die ,Mavi Marmara' auf eine israelische Entschuldigung und Wiedergutmachung. Bekommt diese nicht und ist - zufrieden.
    Versucht sich in der Mittlerrolle zwischen dem Westen und den arabischen Staaten - mit mäßigem bis null Erfolg.

    Man sollte ihn und sein Gepolter nicht überbewerten, ihm zugestehen, dass die Türkei durch ihn wirtschaftlich vorwärts gekommen ist, gleichzeitig aber nicht übersehen, dass er und seine AKP dabei sind, eine rückwärts gewandte Religiosität in den Mittelpunkt zu stellen, die letztlich keine Gedankenfreiheit zulassen wird.








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