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Erdgipfel Rio+20: Nicht jammern! Tun!
REUTERSDer internationale Klimaschutz ist gescheitert, jetzt bleibt nur noch der Pakt mit der Wirtschaft. Green Economy ist die neue Nachhaltigkeit, sie steht im Mittelpunkt der Umweltkonferenz in Rio de Janeiro. Doch taugen Starbucks, Shell und Nestlé als Erdenretter?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...839710,00.html
- #1 20.06.2012 10:39 von
Sind wir Masochisten?
"Sie werden reden und reden - und uns alle maßlos enttäuschen.
Und das ist auch gut so."
Demnächst steht hier dann wohl auch. "Sie haben es zugelassen, dass 90% der Erde verstrahlt, vergiftet, verbrannt und für die Menschen unbewohnbar geworden sind. Und das ist gut so"
Ach, jetzt geht es mir sooo viel besser, wo ich weiß, dass meine Enttäuschung etwas gutes ist. - #2 20.06.2012 10:47 von
Die Industrie betreibt nur profitgesteuerte...
...Augenwischerei, bekannt auch als "greenwashing". Und die Konsumenten kaufen sich, ähnlich dem Ablaßhandel der kath. Kirche, mit ein paar Solarzellen oder Bio-Nahrung (je nach Finanzkraft) von ihrer ganz persönlichen Verantwortung frei. Am besten bringt es Katrin Hartmann in ihrem Buch "Ende der Märchenstunde" auf den Punkt.
Sic transit gloria mundi... - #3 20.06.2012 10:48 von
Glauben
Wenn Sie glauben, das Klimaschutz Umweltschutz ist, dann haben Sie noch nicht mitbekommen, das die Industrie die Umweltorganisationen gekauft hat um mittels Klimaschutz an Subventionen zu kommen. Klimaschutz ist heute das Gegenteil von Umweltschutz, leider.
Deswegen ist es gut wenn in Rio nichts raus kommt, vielleicht könnten wir dann Geld und Zeit wieder dem Umweltschutz widmen. - #4 20.06.2012 10:56 von
NGOs abschaffen
Die "Klimaschutz Industrie" ist das Haupthindernis auf dem Weg zu einer neuen globalen Allianz. Ich verweise dazu auf einen SPIEGEL Bericht vor ein paar Wochen. Diese Lobby-Riesen vertreten doch nur noch ihre übergewichtigen Mitarbeiterstrukturen, für deren Unterhalt Spenden benötigt werden.
- #5 20.06.2012 10:58 von
genau so wird es kommen
Dieser Pakt ist nicht nur vermeintlich faustisch, er ist ganz und gar teuflisch. Was nicht bedeutet, dass es nicht so kommen wird. Da die Ökonomie jedes Detail unserer eingebildeten Freiheit bestimmt braucht es auch gar keine besondere journalistische Unterstützung, damit sich dieser Plan umsetzt.
- #6 20.06.2012 10:58 von
Es gibt nicht nur 2 Wirtschaftssubjekte
Die Diskussion, ob Politik oder Wirtschaft Verbesserungen bewirken sollen, vergisst, dass es einen dritten volkswirtschaftlichen Player gibt: der Konsument. Letztendlich ist alles eine Frage der Nachfrage.
- #7 20.06.2012 11:05 von
Die Wirtschaft ist natürlich...
...Profitgesteuert, denn ein Unternehmen dass eine null Profit Strategie fährt ist in der Regel gemeinnützig und das hat nichts mit freier Wirtschaft zu tun. Natürlich wird alles Werbewirksam inszeniert. Soetwas nennt man eine Win-Win Situation und ohne eben diese wird sich auch nichts ändern, bzw. verbessern. Wachen Sie doch bitte endlich auf werter systembolaget.. Es geht hier darum wie jeder möglichst zu seinem eigenen !merklichen! Vorteil etwas für den Umweltschutz tun kann, der großteil der Menschheit kann mit Idealismus nichts anfangen und der Welt ist es scheissegal ob wir den heutigen Status Quo erhalten oder nicht... Es wird neue Arten geben, neue Kaltzeiten, neue Warmzeiten bis uns irgendwann die Sonne frisst o.ä... Wir müssen hier nichts retten, ausser uns selbst. Wenn das über eine Portion Egoismus und Profitgier geschieht ist es mir offen gesagt ziemlich recht, denn sollte dies funktionieren ist es weit mehr als Idealisten mit ihren steten Diskussionen geschafft haben. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte nicht verschweigen dass es idealisten braucht um Denkanstöße zu geben und Veränderungen in Gang zu setzen, aber ab einem gewissen Punkt ist Pragmatismus das Mittel der Wahl und dort sind wir nun angelangt. Ob Ihnen das nun gefällt oder nicht.
- #8 20.06.2012 11:09 von
...
wird zeit, das Totenglöckchen zu läuten. Nicht wirklich schade um diese Art...
- #9 20.06.2012 11:14 von
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