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Erdbeben-Risiko: Japanisches AKW könnte demontiert werden
Getty ImagesNach der Katastrophe von Fukushima prüfen Forscher, wie sicher die japanischen Atomkraftwerke sind. Wie Geologen nun ermittelten, wurde ein Reaktor des Atomkraftwerks Tsurugana auf einem instabilen Untergrund gebaut - er muss nun abgebaut werden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-872170.html
- #1 11.12.2012 10:20 von
- #2 11.12.2012 10:43 von
- #3 11.12.2012 10:55 von
So ist das also
Da sieht man es mal wieder. In Deutschland hätte so ein AKW gar nicht erst eine Baugenehmigung erhalten. Hier in Deutschland wird zudem das angebrannte Steak in der Betriebskantine als Störfall dem Bund gemeldet. Es gibt zig Unterschiede zwischen Europa und anderen Staaten bzgl. Reaktorsicherheit. Daher war die Diskussion nach Fukushima hier in Deutschland extrem übertrieben, der Ausstieg verfrüht. Naja, die Rechnung werden wir ja bald erhalten, wenn die AKWs nach und nach abgeschaltet werden und die Leute merken, dass nicht genug Speicherkapazität vorhanden ist, um den Schönwetterstrom der Grünen zu speichern.
- #4 11.12.2012 11:14 von
Meldung gelesen?
Offenbar nicht. In Japan sind nur 2 von 25 Reaktoren am Netz, aber somit ich weiß, sitzen die Leute nicht im Dunkeln. Ja und natürlich kann es in Deutschland nie, wirklich nie einen Gau geben. Menschliches oder technisches Versagen tritt irgendwann immer ein, eine simple Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Einen Reaktor zu demontiert man zudem nicht so einfach, indem man mit der Abrissbirne kommt.
Aber Hauptsache mal wieder Gift gegen die erneuerbaren Energien und die Grünen verspritzt, gell? - #5 11.12.2012 11:18 von
- #6 11.12.2012 11:22 von
- #7 11.12.2012 11:27 von
Späte Genugtuung...
... ist es, diese Klopper zu lesen - auch Fukushima war ja so ein Fall. Wie hieß es doch in den 80ern so schön, der doofe europäische Wissenschaftler & Ingenieur könne nicht ganzheitlich denken und handeln, während der kopierende asiatische Kollege die Fehler ganzheitlich erkenne und sogleich eine verbesserte Version herausbrächte, also nicht einfach nachäffe, sondern vervollkommne?
Und dann wird ein AKW, daß für den Betrieb an einem amerikanischen Fluß in einer Erbeben freien Region konzipiert ist 15 Jahre später originalgetreu und ohne jgliche Verbesserung am Meer, an einem Tsunami gefährdetem Strand und untauglich für Notkühlung mit Salzwasser aufgebaut, in einer Erdbeben gefährdeten Region dazu, hinkopiert und betrieben? Und noch schlampig geführt und unzureichend überwacht?
Bei dem, was die Atomindustrie sich so leistet, läuft es einem kalt den Rücken herunter, weltweit. Die produzieren hochgiftige Abfälle, ohne Enlaer dafür zu haben - aber versuchen Sie mal als Inhaber einer Metzgerei einen Zerlegeraum ohne eine 3-kammerige Fettabscheidung zu betreiben. Oder als Schreinermeister einen Hobel ohne ausreichende Spanabsaugung. Oder ... - #8 11.12.2012 11:33 von
Horrormeldung
Die Anlage ist z.Z. abgeschaltet und zumindest in Ohi wurde die Verwerfung freigelegt, um sich das Ganze einmal genauer anzuschauen.
Die Deutschen sollten beim Thema Erdbeben ganz kleinlaut sein. Schließlich wurde das KKW Mühlheim-Kläglich auf einer Spalte errichtet und der Spiegel hat es damals auch nicht an die große Glocke gehängt.
Die betroffenen japanischen Reaktoren sind abgeschaltet, d.h. aber nicht dass man den Schlüssel abziehen kann und nach Hause gehen kann und alles paletti ist. Man muß noch für einige Jahre die Brennelemente nachkühlen und sie dann irgendwo lagern, wo es hoffentlich keine Erdbeben oder Tsunsamis oder Erdrutsche oder zerstörerische Taifune oder Vulkanausbrüche oder sonstige Naturkatastrophen gibt. - #9 11.12.2012 11:46 von
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