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Erdbeben in L'Aquila: Viel Geld für*wenig Wiederaufbau
Vollmundig versprach Italiens Premier Silvio Berlusconi den Erdbebenopfern von L'Aquila Hilfe. Milliarden von Euro sollten bereitstehen - doch keiner weiß, wo sie geblieben sind. Am schleppenden Wiederaufbau scheint vor allem die Mafia zu verdienen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,771336,00.html
- #1 25.07.2011 16:20 von
spende??
unsere regierung spendete mal eben 3,5 mio euro für eine kirche! das ist allein schon ein starkes stück! wenn unsere regierung aber schneit hätte, dann würden sie das geld wieder zurück fordern, da ja davon anscheinend noch überhaupt nichts zweckgebunden eingesetzt wurde! ganz im gegenteil, wir geben freimütig millionen von euros in die hände dubioser regierungen (italien, griechenland, angola, somalia, etc...) wohlwissend, dass zumindest ein großteil, wenn nicht sogar alles in kriminellen kanälen verschwindet.
und im eigenen land müssen wir den gürtel enger schnallen!! - #2 25.07.2011 16:24 von Hubert Rudnick
Berlusconi
Was will man von diesen Logenman und Freund der Mafia schon erwarten?
Das Geld ist bestimmt zu einem großen Teil in den Händen der Mafia verschwunden.
Jeder müsste doch mit der Zeit wissen was sie da für einen Regierungschef haben, einer der den Mund immer nur voll nimmt, aber das Volk im Stich gelassen hat.
Ich verstehe nicht warum sich das italienische Volk das hat solange gefallen lassen, aber sicherlich weil all die anderen Regierungen vor ihm auch nicht viel besser waren.
In Italien herrscht doch seit dem Ende des zweiten Weltkrieges nur ein politisches Kaos und die Mafia hat in diesem Land völlig freie Hand, sie sind sogar schon dabei sich mit all ihren erpressen Millarden in anderen Ländern einzukaufen.
Und das geschied nicht in deiner Dikatatur, oder einem dritten Welt-Land, sonder in der Demokratie Mitten in Europa.
Also erübrigt es sich doch nach den Millarden für den Aufbau nach dem Erbeben nachzufragen.
HR - #3 25.07.2011 16:27 von
sehr eindrucksvoll...
....ist das Elend von Aqulia in dem Dokumentarfilm "Draquila" von Sabina Guzzantini vom vergangenen Jahr festgehalten. Eine deutsche Fassung scheint es (außer einem untertitelten Filmtrailer) leider immer noch nicht zu geben. Für alle Italienisch-Könner gibt's hier
http://www.draquila-ilfilm.it/
erste Eindrücke. - #4 25.07.2011 16:35 von
Hoert,hoert!
Whow, das wissen die also jetzt auch schon? Hat ja 'nicht wirklich' lange gedauert!Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass die Mafia weit verbreitet ist und wichtige Posten in der öffentlichen Verwaltung mit ihren Leuten besetzt
Andererseits: Bei so einem Regierungschef, kann da ueberhaupt anderes erwartet werden? Ich wuerde sagen, seit Berlusconi gibt es eine neue Hochzeit fuer dieses 'Gewerbe'! - #5 25.07.2011 16:39 von
...
...was bin ich froh dass ich hier in Deutschland lebe, wo alles (zum allergrößten Teil) seinen geregelten und zügigen Gang geht...
... vielleicht auch mit ein kleines bißchen Vetternwirtschaft, aber im erträglichem Maße.
Die total perfekte Welt gibt es eh erst in ca. 3000 Jahren ... - #6 25.07.2011 16:39 von
Schlimm ...
... aber nicht wirklich etwas neues.
Jeder der das Buch v. Roberto Saviano kennt wird einen Teufel tun um auch nur eine müde Mark für diese armen Schweine zu spenden.
Ich kann mich noch gut an die Soveso-Katastrophe oder das Erdbeben in Friaul erinnern. Oder Kobe in Japan.
Diesen Länder mit der ausgeprägten Mafia-Struktur darf man keinen Cent spenden.
Es tut mir um die Leute leid aber wir reden hier von Industrienationen aus dem G-8 Verbund.
Wenn die eigene Politikergilde nicht helfen will warum soll ich den Geldbeutel aufmachen ?
Geldspenden sind grundsätzlich falsch.
Egal wo man hinsieht wird die Kohle korrumpiert.
Bei uns genauso: Brot für die Welt / Rotes Kreuz ?
Der Cheffe bekommt zuerst ein neues Dienstflugzeug.
Mann-o-Mann - #7 25.07.2011 16:41 von
.
Also nichts Neues aus Italien zu melden. Vielleicht sollte man die Konten der Mafia sperren und zur Haushaltskonsolidierung verwenden. Wahrscheinlich hätte Italien dann kein Defizit mehr :-)
In Deutschland und fast überall auf der Welt wäre es möglicherweise ähnlich. Nur gibt es selten so griffige Namen für diese Organisationen. - #8 25.07.2011 17:26 von
ErdBeben in L' Aqiula, Hungersnot in Afrika
Bei den Betroffenen kommt wenig an, weil die Hüter der Quelle anders mit dem wertvollen Gut umgehen, als es das Volk wünscht.
In Italien scheint nichts mehr zu gehen ohne die Mafia. Und Deutschland scheinen die Rebellen in Libyen 10 mal soviel wert zu sein als die hungernden Kinder. Wie anders soll man die Vergabe der Hilfsgelder interpretieren.
Oder liegt es daran, das die Rebellen Tötungsmaschinen von Deutschland kaufen.
Kaum ist Frau Merkel im Urlaub, paasieren solche haarsträubenden Dinge. Es geht offensichtlich doch nicht ohne sie! - #9 25.07.2011 17:33 von navy
Mafia
Ich halte den ARtikel für weit übertrieben. Fakt ist, das die Anti Mafia Polizei, absolut freie Hand in Italien und viel mehr Macht als in Deutschland. So lange die nicht zuschlagen, besteht kein begründeter Verdacht
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