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Erbgutforschung: Sex mit Frühmenschen stärkte Immunabwehr unserer Vorfahren

Die frühen modernen Menschen paarten sich nicht nur mit den Neandertalern, sondern auch mit*Denisova-Menschen in Asien. Durch die archaischen Vettern gelangten neuen Forschungen zufolge hilfreiche Genvarianten in unser Erbgut.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...782827,00.html
  1. #1

    Wandern?

    Warum solle der frühe Mensch so extreme Strecken zurücklegen?
  2. #2

    Zum Nachdenken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die frühen modernen Menschen paarten sich nicht nur mit den Neandertalern, sondern auch mit*Denisova-Menschen in Asien. Durch die archaischen Vettern gelangten neuen Forschungen zufolge hilfreiche Genvarianten in unser Erbgut.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...782827,00.html
    Vor 65000 Jahren wanderten Menschen aus Afrika nach Europa ein. Die dort schon seit 200000 Jahren lebenden Menschen starben spaeter aus. Da erwiesen ist, dass sie mit den Neuankoemmlingen fruchtbaren Nachwuchs erzeugten, konnten sie nicht allzu verschieden gewesen sein. Warum also waren sie so unterlegen, dass sie ausstarben? Vielleicht waren sie weniger kriegerisch? Vielleicht wurden sie durch mitgebrachte Infektionserreger ausgerottet? Aehnliches geschah dann ab dem 16. Jahrhundert auf dem amerikanischen Kontinent. Weshalb verstehen die Soziologen nicht, warum es Fremdenangst gibt?
  3. #3

    Mir fehlen die Worte.

    Zitat von dido07 Beitrag anzeigen
    Warum solle der frühe Mensch so extreme Strecken zurücklegen?
    Sie waren erstens Jäger und Sammler.
    Zweitens haben sie die Strecken nicht während einer Urlabsreise zurück gelegt, sondern sich innerhalb von sehr vielen Generationen räumlich verbreitet.
  4. #4

    Fremdenangst

    Zitat von athensqueen Beitrag anzeigen
    Weshalb verstehen die Soziologen nicht, warum es Fremdenangst gibt?
    Fremdenangst gibt es bei denjenigen, die immer noch Neandertalergene mit sich rumschleppen.
  5. #5

    Bonobos

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die frühen modernen Menschen paarten sich nicht nur mit den Neandertalern, sondern auch mit*Denisova-Menschen in Asien. Durch die archaischen Vettern gelangten neuen Forschungen zufolge hilfreiche Genvarianten in unser Erbgut.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...782827,00.html
    Bonobos wissen das auch. Und die kloppen sich nicht, sie bumsen um Aggressionen abzubauen.
  6. #6

    Ahhh ... deswegen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die frühen modernen Menschen paarten sich nicht nur mit den Neandertalern, sondern auch mit*Denisova-Menschen in Asien. Durch die archaischen Vettern gelangten neuen Forschungen zufolge hilfreiche Genvarianten in unser Erbgut.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...782827,00.html
    Noch heute beklagen sich ja nicht wenige Frauen, sie würden lästigerweise ständig von "schwanzgesteuerten Neandertalern" zur Paarung aufgefordert. Jetzt wird endlich verständlich, was der tiefere Sinn dieser Übung ist: Stärkung der Immunabwehr!

    ;-)
  7. #7

    Eben!

    Zitat von fitzcarraldo66 Beitrag anzeigen
    Fremdenangst gibt es bei denjenigen, die immer noch Neandertalergene mit sich rumschleppen.
    Und das sind, wie wir heute wissen, praktisch alle H. sapiens ...
  8. #8

    nichts ist wahrer als wissenschaftliche erkenntnisse

    Zitat von athensqueen Beitrag anzeigen
    Vor 65000 Jahren wanderten Menschen aus Afrika nach Europa ein. Die dort schon seit 200000 Jahren lebenden Menschen starben spaeter aus. Da erwiesen ist, dass sie mit den Neuankoemmlingen fruchtbaren Nachwuchs erzeugten, konnten sie nicht allzu verschieden gewesen sein. Warum also waren sie so unterlegen, dass sie ausstarben? Vielleicht waren sie weniger kriegerisch? Vielleicht wurden sie durch mitgebrachte Infektionserreger ausgerottet? Aehnliches geschah dann ab dem 16. Jahrhundert auf dem amerikanischen Kontinent. Weshalb verstehen die Soziologen nicht, warum es Fremdenangst gibt?
    nur nicht so kritisch.
    vertrauen wir weiterhin unseren wissenschaftlern, auch dann,
    wenn sie ihre thesen, wie schon so oft, zwangsläufig widerrufen müssen. allerdings steht das dann nur im sogenannten kleingedruckten.
    dem ottonormal verbleibt aber folgerichtig die theserei der ersten variante im gedächtnis. und das ist ja schon mal was systemrelevantes.
  9. #9

    Positive Selektion

    Zitat von athensqueen Beitrag anzeigen
    Warum also waren sie so unterlegen, dass sie ausstarben? Vielleicht waren sie weniger kriegerisch? Vielleicht wurden sie durch mitgebrachte Infektionserreger ausgerottet?
    "Positive Selektion" heißt das in der Sprache der Evolutionsbiologen.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...692855,00.html








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