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Erbgut-Experiment: Forscher erschaffen künstliche DNA-Alternativen
AFPDas Erbgutmolekül DNA bildet die Basis des Lebens. Im Labor haben Forscher jetzt ihre Information auf künstliche Moleküle übertragen. Das Experiment gibt einen Hinweis darauf, wie das Leben auf der Erde entstand - und könnte auch praktische Anwendungen für die Medizin liefern.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...828479,00.html
- #1 19.04.2012 20:02 von
- #2 19.04.2012 20:26 von
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In diesem Fachgebiet arbeiten mir zu viele Forscher, die alles machen, was möglich ist, was Geld verspricht (wenn die Pharmaindustrie beteiligt ist, dann ist das offensichtlich) und die Risiken ausblenden oder herunterspielen.
Das kann gewaltig nach hinten losgehen.
Man hat bis jetzt noch nicht einmal die Bedeutung und die Zusammenhänge der DNA-Sequenzen der allermeisten Lebewesen verstanden und bastelt dennoch wild an deren DNA herum.
Rein von der Wahrscheinlichkeitsrechnung wird das gewaltig nach hinten losgehen. - #3 19.04.2012 20:26 von
nun, unsere computergrundeinheit ...
... kann zwei zustände annehmen. null und eins.
die kleinste grundeinheit der dna immerhin schon vier. das ist zwar ein riesenunterschied in puncto speicherkapazität (wiki sagt, dass ein gramm getrocknete dna vorher mal informationen von 1 billion cds in sich trug), aber technisch ist der ansatz irgendwie dann doch sehr verwandt.
meine these war es immer schon, dass die nächste echte revolution im it-bereich dann kommt, wenn wir speicherzellen mit 3 statt mit 2 zuständen haben und gelernt haben, darum herum computer zu bauen, die diesen enormen kapazitätszuwachs auch ausnutzen können. ich war mir nicht sicher, ob das noch zu meinen lebzeiten eintreten könnte.
seit dieser nachricht könnte das jedoch doch noch sein. - #4 19.04.2012 20:40 von
- #5 19.04.2012 21:01 von
Ist doch immer das Gleiche bei solchen Berichten: Es müssen erstmal die drauf loskommentieren, die zwar wenig Ahnung der aktuellen Molekularbiologie und deren Nutzen für die Medizin haben, aber dafür eine Menge Science-Fiction Schmarrn geschaut haben. Aber wehe man selbst oder ein Angehöriger ist irgendwann selbst von einer seltenen oder bis dato schwer heilbaren Erkrankung betroffen, dann ist man doch um jeden Fortschritt froh, den die Medizin bringt.
Liebe Leute, liest doch bitte die Publikation - sofern ihr ein wenig biologisches Hintergrundwissen habt - und versucht die Inhalte und Zielsetzung zu verstehen, bevor ihr gleich mit so einem Weltuntergangsschmarrn kommt. - #6 19.04.2012 21:19 von
Gibt es irgendeinen Forschungsbereich der nicht irgendwie, irgendwas mit dem Militär zu tun haben könnte? Am besten gleich jede Art von Forschung einstellen - es könnte ja in die Hände der Militärs gelangen.
Neues i-Dings auf dem Markt - Panik! - auch Offiziersanwärter unter den Käufern! - oder so ähnlich? Und was noch viel schlimmer ist - es gibt auch Ärzte in Uniform! - #7 19.04.2012 21:46 von
Hm. wenn Sie einen billigen USB-Stick oder einen mp3 Player rumzuliegen haben, hat Sie Ihre Zukunft längst eingeholt. MLC-Speicherzelle hammaschon
- #8 19.04.2012 22:11 von
Nichts Revolutionäres
Das liegt daran, dass es beides mal um Informationsspeicherung geht und in dass die Basis (2 oder 4 in diesem Fall) für das Prinzip völlig irrelevant ist. In der Informatik benutzt man Bits, weil 2 Zustände ausreichen (alles weitere kann man damit emulieren, wenn man es bräuchte) und dies "hübsch" mit den 2 Zuständen "Strom fließt" und "Strom fließt nicht" korrespondiert, die man bei der technischen Automatisierung der Informationsverarbeitung per Elektrizität hat.
Wie ein Vorposter schon schrieb, gibt es entsprechende Speichermedien mit Einheiten, die mehr als 2 Zustände annehmen können.
Eine Revolution hat das aber nicht ausgelöst: da es keinen prinzipiellen Unterschied macht, wieviele Zustände man hat (solange es mehr als einer ist), nutzt man eine höhere Zahl von möglichen Zuständen einfach dazu, um mehr als ein Bit pro Speichereinheit abzulegen. - #9 19.04.2012 22:12 von
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sie nehmen sich und die Menschheit zu wichtig... was auch immer die Natur hervorbringt, selbst unter Beihilfe des Menschen und künstlicher DNA, ist und bleibt letzten Endes ein Prozess der Evolution...
wenn die Evolution den Menschen mit der Fähigkeit ausgestattet hat, künstliche DNA zu erzeugen, dann unterscheidet sich, egal was da am Ende bei herauskommt, egal welcher Organismus, in keiner noch so geringen Weise von dem, was schon seit Milliarden von Jahren passiert durch try and error geschieht...
wenn es sie in vorrauseilendem Gehorsam als schon davor graut, was auch immer in dieser Natur generiert und erschaffen wird, zeigt eigentlich nur ihre feindliche Einstellung allem neuen Leben gegenüber... voller Vorurteile und der Arroganz der menschlichen Stellung in der Natur...
wenn die frühen Hominidenformen sich nicht untereinander gekreuzt und vermehrt hätten, und wer weiß wieviele verschiedene Gruppierungen daran beteiligt waren bei denen es genetisch so gerade passte, wären wir heute gar nicht...
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