AFPDas Erbgutmolekül DNA bildet die Basis des Lebens. Im Labor haben Forscher jetzt ihre Information auf künstliche Moleküle übertragen. Das Experiment gibt einen Hinweis darauf, wie das Leben auf der Erde entstand - und könnte auch praktische Anwendungen für die Medizin liefern.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...828479,00.html
Die Redundanz des genetischen Codes ist nicht dasselbe wie die Redundanz der DNA. Der Code ist redundant, weil die Basentripletts mehr Codons generieren können (nämlich 64) als für 20 Aminosäuren plus Start- und Stopcodon nötig ist. Deshalb sind manche Aminosäuren in zwei oder gar drei Codons codiert. In bestimmten Fällen können Mutationen dadurch maskiert werden.
Die DNA ist redundant, weil sie als Doppelstrang vorliegt und weil jede Base nur jeweils genau eine bestimmte Base ankoppeln kann. Ein Strang bestimmt also genau den komplementären Strang, nur in spiegelbildlicher Reihenfolge. Zur Replikation wird der Doppelstrang aufgetrennt und jeder der Stränge wird wieder zum Doppelstrang ergänzt. Nach der Replikation sind sogar vier Chromatiden in jeweils zwei homologen Chromosomen vorhanden, die bei der Zellteilung auf die Tochterzellen verteilt werden.
Hätte ich gern beantwortet, aber die Off-topic Grenze war wohl überschritten. Weder Erinnerungen an den Scheinriesen aus Jim Knopf sind in diesem Forum angebracht, noch Begründungen für Fehler im Sinne einer Freudschen Fehlleistungen (->Mikrisatelliten);-)
Also wieder ganz im Ernst, ich erwarte noch eine genaue - oder eher gesagt reuanmucsche Erklärung des Zusammenhangs von DNA- Redundanz und Reparaturmechanismen. Sonst kann ich heute nämlich nicht einschlafen.
Sie ändern die Voraussetzungen - jetzt wird es unredlich.
Die Forscher erzeugen Saatgut mit bestimmten Eigenschaften. Und nun unterstellen Sie dne Leuten, daß sie dabei wissen, daß damit eine Anbaumethode kaputtgemacht wird. Das müßten Sie erstmal zeigen, daß dem Forscher das vorn vorn herein klar ist.
Ihr Urteil beruht auf Spekulation. Es ist irrelevant.
Nö, nur eine optische Täuschung im Vergleich dazu:
(siehe hier: http://www.pepilog.de/artikel/scheinriese.htm) ;-)
Bin allerdings gespannt, ob der große Meister mir noch zu erklären geneigt ist, welche Redundanz er meint, und was sie mit den Replikationsmechanismen der DNA zu tun haben. Solch offene Fragen machen mich ganz nervös.