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Erbgut-Experiment: Forscher erschaffen künstliche DNA-Alternativen

AFPDas Erbgutmolekül DNA bildet die Basis des Lebens. Im Labor haben Forscher jetzt ihre Information auf künstliche Moleküle übertragen. Das Experiment gibt einen Hinweis darauf, wie das Leben auf der Erde entstand - und könnte auch praktische Anwendungen für die Medizin liefern.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...828479,00.html
  1. #100

    Wachstumsprognose

    Zitat von Piri Beitrag anzeigen
    Versteh' ich nicht..
    Ist es Ihnen irgendwie ein Trost, daß Sie damit nicht allein sind?
    Zitat von Piri Beitrag anzeigen
    aber was hat sie mit dem Vorgang der Replikation zu tun?
    nix.
    Zitat von Piri Beitrag anzeigen
    Also bitte nochmal genauer für eine arme Diplombiologin,
    Hallo, Kollegin!
    Zitat von Piri Beitrag anzeigen
    , die Ihnen nicht gewachsen ist.
    Auxinmangel? ;-)
  2. #101

    Zitat von Piri Beitrag anzeigen
    Die Redundanz des genetischen Codes schützt vielleicht vor mehr gravierenden Mutationen, aber was hat sie mit dem Vorgang der Replikation zu tun?
    Die Redundanz des genetischen Codes ist nicht dasselbe wie die Redundanz der DNA. Der Code ist redundant, weil die Basentripletts mehr Codons generieren können (nämlich 64) als für 20 Aminosäuren plus Start- und Stopcodon nötig ist. Deshalb sind manche Aminosäuren in zwei oder gar drei Codons codiert. In bestimmten Fällen können Mutationen dadurch maskiert werden.

    Die DNA ist redundant, weil sie als Doppelstrang vorliegt und weil jede Base nur jeweils genau eine bestimmte Base ankoppeln kann. Ein Strang bestimmt also genau den komplementären Strang, nur in spiegelbildlicher Reihenfolge. Zur Replikation wird der Doppelstrang aufgetrennt und jeder der Stränge wird wieder zum Doppelstrang ergänzt. Nach der Replikation sind sogar vier Chromatiden in jeweils zwei homologen Chromosomen vorhanden, die bei der Zellteilung auf die Tochterzellen verteilt werden.
  3. #102

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Vielleicht, daß da einer aus einem meiner Bücher abgeschrieben hat.
    Ich lese auch nur, was ich selber geschrieben habe:-)
  4. #103

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen

    Auxinmangel? ;-)
    Möglich. Es gibt schon seltsame Gewächse!;-)
  5. #104

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen

    Auxinmangel? ;-)
    Bei wem jetzt?!

    Komisch, bei gewissen Beitragsschreibern kommt mir immer wieder der Scheinriese Tur-tur aus Michael Endes Jim Knopf in den Sinn....;-)
  6. #105

    Korrektur

    Zitat von Piri Beitrag anzeigen
    Versteh' ich nicht. Die Redundanz des genetischen Codes schützt vielleicht vor mehr gravierenden Mutationen, aber was hat sie mit dem Vorgang der Replikation zu tun?

    Oder meinen Sie die repetitive Sequenzen (Mikrisatelliten etc.)? Die sind nach dem, was bekannt ist, durch Replikationsfehler entstanden, und über ihre Funktion spekuliert man noch (-> Regulation).

    Also bitte nochmal genauer für eine arme Diplombiologin, die Ihnen nicht gewachsen ist.
    Fehlerteufel, eines Tages erwische ich dich noch rechtzeitig:
    Mikrosatelliten natürlich!
    Vielleicht war Freud im Spiel und ich dachte gerade an "mickrig" - wer weiß, warum;-)
  7. #106

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Ist es Ihnen irgendwie ein Trost, daß Sie damit nicht allein sind?

    nix.
    Hallo, Kollegin!

    Auxinmangel? ;-)
    Hätte ich gern beantwortet, aber die Off-topic Grenze war wohl überschritten. Weder Erinnerungen an den Scheinriesen aus Jim Knopf sind in diesem Forum angebracht, noch Begründungen für Fehler im Sinne einer Freudschen Fehlleistungen (->Mikrisatelliten);-)

    Also wieder ganz im Ernst, ich erwarte noch eine genaue - oder eher gesagt reuanmucsche Erklärung des Zusammenhangs von DNA- Redundanz und Reparaturmechanismen. Sonst kann ich heute nämlich nicht einschlafen.
  8. #107

    egal

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Wenn sie als Forscher die freie Wahl haben, an einem solchen Projekt (Saatgutveränderung) mitzumachen, und dann dabei mitmachen, wohlwissend, dass damit eine seit Jahrtausenden von Bauern verwendete Anbaumethode kaputtgemacht wird, etliche Bauern finanziell ruiniert werden (dabei machen dann auch sehr viele Juristen mit), dann ist das widerlich.
    Sie ändern die Voraussetzungen - jetzt wird es unredlich.

    Die Forscher erzeugen Saatgut mit bestimmten Eigenschaften. Und nun unterstellen Sie dne Leuten, daß sie dabei wissen, daß damit eine Anbaumethode kaputtgemacht wird. Das müßten Sie erstmal zeigen, daß dem Forscher das vorn vorn herein klar ist.

    Ihr Urteil beruht auf Spekulation. Es ist irrelevant.
  9. #108

    Marktmacht

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Niemand benötigt das, aber die Marktmacht einer Firma hat ausgereicht, um dieses Zeugs flächendeckend durchzudrücken, zumindest in den USA.
    Das scheint mit für einen erfolgreichen Vertrieb zu sprechen. Jeder Bauer entscheidet selbst, was er kauft, und wenn die Bauern flächendeckend kaufen, was sie nicht brauchen, haben Marketing und Vertrieb ganze Arbeit geleistet.
  10. #109

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen

    Auxinmangel? ;-)
    Nö, nur eine optische Täuschung im Vergleich dazu:
    (siehe hier: http://www.pepilog.de/artikel/scheinriese.htm) ;-)

    Bin allerdings gespannt, ob der große Meister mir noch zu erklären geneigt ist, welche Redundanz er meint, und was sie mit den Replikationsmechanismen der DNA zu tun haben. Solch offene Fragen machen mich ganz nervös.


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