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Erasmus in der Arktis: "Wer friert, ist dumm oder faul"

Sophie MichonEs gibt kaum einen eisigeren Studienort: Jürgen Leonbacher, 25, verbringt sein Erasmus-Semester in der Arktis. Hier lebt, arbeitet und feiert er mit einem Professor, 14 Kommilitonen und mit Elchen im Vorgarten. Das Motto: Wir lernen, wenn es dunkel ist - also nie.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...837154,00.html
  1. #1

    Nicht Arktis, sondern Subarktis

    Das nordschwedische Abisko liegt nicht in der Arktis, sondern ist den subarktischen Regionen zuzuordnen:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Arctic.svg&filetimestamp=200 90809182959
    Die arktische Region beginnt erst nördlich des Nordkaps mit dem südlichen Polarmeer.
    Ich selbst habe mich vor einigen Jahren in der "Abisko Scientific Research Station" aufgehalten.
    Wie eigene geoökologische Untersuchungen damals bestätigt haben, findet man in der Umgebung von Abisko keinen durchgehenden Permafrost, wodurch - neben dem typisch subarktischen Klima - die Zuordnung zu den subarktischen Regionen gerechtfertigt ist.
  2. #2

    eine noch kleinere Kleinstadt

    Zitat von mischu123 Beitrag anzeigen
    Das nordschwedische Abisko liegt nicht in der Arktis, sondern ist den subarktischen Regionen zuzuordnen:
    Datei:Arctic.svg
    Die arktische Region beginnt erst nördlich des Nordkaps mit dem südlichen Polarmeer.
    Ich selbst habe mich vor einigen Jahren in der "Abisko Scientific Research Station" aufgehalten.
    Wie eigene geoökologische Untersuchungen damals bestätigt haben, findet man in der Umgebung von Abisko keinen durchgehenden Permafrost, wodurch - neben dem typisch subarktischen Klima - die Zuordnung zu den subarktischen Regionen gerechtfertigt ist.
    Der/Die Autor/in hält die Stadt Umea für eine relativ kleine Stadt, bezieht sich auf Bayreuth.

    Einw. Umea = 110.000
    Einw. Bayreuth = 73.000

    Dann ist also Bayreuth eine noch kleinere Kleinstadt.:-))

    Der Beitrag ist mindestens steigerungsfähig.
  3. #3

    Ergänzung zur Abgrenzung Arktis - Subarktis

    Das Polar- oder arktische Klima ist gekennzeichnet durch lange, sehr kalte Polarwinter, in denen die Sonne tage- und wochenlang nicht über den Horizont steigt und der Boden tiefgründig gefroren ist (Permafrostboden); und durch nebelreiche, kühle Polarsommer, in denen die Sonne zwar über den Horizont steigt, aber ihre Strahlen nur in einem flachen Einfallswinkel die Erdoberfläche erreichen, so dass der Boden nur oberflächlich auftaut. Entsprechend ist die Vegetationsperiode sehr kurz und das Land auch dort, wo es nicht dauerhaft vom Eis bedeckt ist, sehr kahl.

    Das Gebiet der Arktis wird sowohl geographisch als auch klimatisch eingegrenzt.

    Geographisch werden oft alle Gebiete nördlich des Polarkreises der Arktis zugeordnet.
    Geografisch betrachtet, sind die Polargebiete Kugelkalotten mit einem Radius von 23,4° oder rund 2600 km um die Pole. In Hinsicht auf Klima und Vegetation liegen sie hauptsächlich polseits der natürlichen Baumgrenze.

    Die alte Definition, wonach alles zur Arktis zählt, was nördlich des Polarkreises liegt, wird den klimatischen Bedingungen entlang dieses Kreises keinesfalls gerecht, da die Meeresströme in den Gebieten des Nordpolarmeeres einen deutlichen Einfluss auf das Klima haben.
    Klimatisch gilt das Gebiet als arktisch, dessen mittlere Temperatur im wärmsten Monat (Juli auf der Nordhalbkugel) 10 °C nicht übersteigt.

    Das Gebiet um Abisko (nördlich des Polarkreises) ist ozeanisch geprägt und vom Golfstrom beeinflußt. Da in Abisko die mittlere Temperatur im Juli 12,1 Grad erreicht, gehört es zwar nach geographischer, nicht aber nach klimatischer Definition zur Arktis.

    Quelle:
    http://www.uni-graz.at/~grubem/schweden/_2_Klima.pdf








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