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Entwicklungshilfe für Afrika: "Probleme verschwinden nicht durch Säcke mit Reis und M

Rund zwei Billionen Dollar bekamen afrikanische Regierungen in den vergangenen 50 Jahren im Kampf gegen Hunger und Elend. Doch die sambische Finanzexpertin Dambisa Moyo meint, Entwicklungshilfe bringe den Kontinent nicht voran, sie schade ihm sogar. Der Westen solle seine Zahlungen einstellen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...785958,00.html
  1. #1

    d

    da läuft manches falsch, ist ein guter ansatz, die hilfe zu erändern. aber was anderes fällt doch auf. zwei billionen dollar gabs in den letzten 50 jahren. der krieg gegen terror ha bislang vier billionen gekostst. und jaaaaaaa, ich finde, das kann und das MUSS man in beziehung setzen,herrgott nochmal. ansonsten, läuft.
  2. #2

    Diese Diskussion

    [ist mehr als 10 Jahre alt. Peinlich, dass SPON erst jetzt dieses Thema aufgreift. Typisch für die bornierte deutsche Medienlandschaft und das total mangelnde Interesse Afrika einmal anders als durch die charitative Brille zu sehen.

    QUOTE=sysop;8741326]Rund zwei Billionen Dollar bekamen afrikanische Regierungen in den vergangenen 50 Jahren im Kampf gegen Hunger und Elend. Doch die sambische Finanzexpertin Dambisa Moyo meint, Entwicklungshilfe bringe den Kontinent nicht voran, sie schade ihm sogar. Der Westen solle seine Zahlungen einstellen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...785958,00.html[/QUOTE]
  3. #3

    Neuigkeitswert?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rund zwei Billionen Dollar bekamen afrikanische Regierungen in den vergangenen 50 Jahren im Kampf gegen Hunger und Elend. Doch die sambische Finanzexpertin Dambisa Moyo meint, Entwicklungshilfe bringe den Kontinent nicht voran, sie schade ihm sogar. Der Westen solle seine Zahlungen einstellen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...785958,00.html
    Das Ganze ist nicht neu! Ich habe schon vor 30 Jahren mit einem Hydro-Ingenieur, der in Afrika in verschiedenen Staaten tätig war, erfahren, daß unsere ganze Hilfe für "die Katz" ist. Ein neueres Beispiel ist Südafrika, wo alles langsam den Bach runter geht! Wir helfen zwar nicht - aber die "weißen Srtukturen und unsere Technologie passt eben nicht auf diesen Kontinent! Die Chinesen helfen ja auch nicht wirklich - sie beuten aus, wie wir vor 100 Jahren!
    Kauri
  4. #4

    Oje oje..wenn das Grüne und Gutmenschen lesen..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rund zwei Billionen Dollar bekamen afrikanische Regierungen in den vergangenen 50 Jahren im Kampf gegen Hunger und Elend. Doch die sambische Finanzexpertin Dambisa Moyo meint, Entwicklungshilfe bringe den Kontinent nicht voran, sie schade ihm sogar. Der Westen solle seine Zahlungen einstellen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...785958,00.html
    wird das Geschrei wieder groß sein...historische Verantwortung, Menschenrechte...blabla. Dabei hat die Frau völlig recht. Wir haben in diesem unseren Land auch Leute, die nichts zu essen und keine Wohnung haben, das sollten diejenigen sein, um die sich der deutsche Staat zu kümmern hat.
  5. #5

    DAS ist der springende Punkt!

    Zitat: "Die Europäer sollten ihre Märkte öffnen, damit wir Afrikaner unsere Produkte verkaufen können. Aber die EU und die USA subventionieren ihre Landwirtschaft, so dass afrikanische Erzeugnisse dort keine Chance haben. "

    Genau DAS ist der wunde Punkt: Der Hunger in Afrika war eigentlcih nie das Ergebnis einer zu geringen Nahrungsmittelerzeugung bzw. von zu wenig Ackerflächen, sondern von Protektionismus der Agrarmärkte der Industrienationen. Paradoxerweise haben vor allem die künstlich heruntersubventionierten Lebensmittelpreise der Industrienationen den Hunger verusacht. Die nimmer versiegenden "Spenden zugunsten armer Negerkinder" haben dabei nur die herrschenden Mißstände zementiert, aber geholfen haben sie nicht, höchstens unserem eigenen schlechten Gewissen.

    Afrika braucht keine Almosen. Afrika braucht endlich eine faire Cahnce und das geht nur, indem die weltweiten Agrarmärkte dereguliert werden.
  6. #6

    ohne Ausweg

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rund zwei Billionen Dollar bekamen afrikanische Regierungen in den vergangenen 50 Jahren im Kampf gegen Hunger und Elend. Doch die sambische Finanzexpertin Dambisa Moyo meint, Entwicklungshilfe bringe den Kontinent nicht voran, sie schade ihm sogar. Der Westen solle seine Zahlungen einstellen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...785958,00.html
    Das, was Frau Moyo sagt, vertrete ich seit langem in den SPON-Foren. Mehr noch, die künstliche Alimentierung legt den Samen für eine ausbordende Vermehrungsrate, der diese Länder nie und nimmer gewachsen sind und sein werden. Mit jeder nachfolgenden Generation potenziert sich das Problem. Dafür bin ich von der Gutmenschen- und Menschenrechts-"Mafia" stets saftig beschimpft worden. Ich empfand es als Auszeichnung.
  7. #7

    Entwicklungshilfe - eine riesige Geldverschwendung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rund zwei Billionen Dollar bekamen afrikanische Regierungen in den vergangenen 50 Jahren ...
    Doch die sambische Finanzexpertin Dambisa Moyo meint, Entwicklungshilfe bringe den Kontinent nicht voran, sie schade ihm sogar. Der Westen solle seine Zahlungen einstellen.
    Moyo: Wir sollten sagen: Gut, wir helfen euch, aber was tut ihr selbst, um künftig Hungersnöte zu vermeiden? [...] In Afrika aber fordern wir nichts dergleichen – und deshalb kann man sicher sein, dass es nächstes Jahr wieder irgendwo eine Hungersnot gibt. [...]
    Ich bin dagegen, weiterhin automatisch jedes Jahr Milliarden Dollar in Form von Billig-Krediten oder Budgethilfen nach Afrika zu pumpen. Dieses Geld hat Abhängigkeit und Inflation erzeugt, es lässt die Menschen gar nicht erst produktiv werden. [...]
    Eure Finanzkrise ist also unsere Chance: Sie könnte Afrika zwingen, endlich Verantwortung zu übernehmen.


    Bemerkenswerte Sätze. Diese Fundamentalkritik an der Afrika-Hilfe des Westens, der ich absolut zustimme, hat man in den letzten Jahren schon häufiger gehört und jeder nüchtern denkende Mensch hat mit Blick auf die afrikanische Dauermisere schon dieselben Gedanken erwogen: Was bringt eigentlich die Entwicklungshilfe?
    Doch beherrschen zu diesem Thema immer noch weltfremde Sentimentalität und - Frau Moyo spricht es an - koloniale Schuldgefühle die öffentliche Diskussion. Wir müssen in der Entwicklungspolitik endlich weg vom Wunschdenken und hin zu einer realistischen Sicht der Probleme, ihrer Ursachen und, vor allem, der Möglichkeiten, die Problemlösung auf die Afrikaner zu übertragen.
  8. #8

    @ suai: was an Ihnen vorbei gegangen ist

    Zitat von suai Beitrag anzeigen
    ist mehr als 10 Jahre alt. Peinlich, dass SPON erst jetzt dieses Thema aufgreift
    Diese Diskussion ist deutlich älter als 10 Jahre, und der Spiegel hat dieses Thema auch schon vor Jahren aufgegriffen. Nur, weil Sie was nicht gelesen haben, bedeutet nicht, dass es nicht existiert.
  9. #9

    Erbsen u.a.

    Zitat von syracusa Beitrag anzeigen
    Diese Diskussion ist deutlich älter als 10 Jahre, und der Spiegel hat dieses Thema auch schon vor Jahren aufgegriffen. Nur, weil Sie was nicht gelesen haben, bedeutet nicht, dass es nicht existiert.
    Wie viel Erbsen haben Sie heute schon gezählt? :)


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