Entwicklerkonferenz WWDC: Apple poliert seine Notebooks auf

AFPEinmal alles neu: Apple hat seine Notebooks überholt und verbaut nun "Ivy Bridge"-Prozessoren. Der bisherige Star der Keynote ist ein völlig neues Macbook Pro mit einem hochauflösendes Display.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...838245,00.html
  1. #120

    Zitat von Kosmopolit08 Beitrag anzeigen
    Nochmal die Frage: Wozu braucht man in Zeiten von 64GB USB-Sticks und unzähligen Cloud-Angeboten noch ein optisches Laufwerk?
    Man braucht es schon hin und wieder. Die Frage ist, warum muss es fest verbaut sein mit allen damit einhergehenden Konsequenzen bei Größe und Gewicht?

    Ich bin zumindest einer derjenigen, die das optische Laufwerk wirklich nur hin und wieder brauchen. Eine CD oder DVD brenne ich vielleicht noch einmal im Jahr. Die Kapazität ist einfach zu gering geworden und andere Medien sind viel praktischer. Hin und wieder brauche ich es mal zur Software-Installation oder um eine Audio-CD zu rippen. Aber dann kann ich auch schnell das USB Laufwerk anstöpseln und gut ist.

    Aber es sind halt immer die gleichen Diskussionen. Als Apple damals als einer der ersten Hersteller Disketten sowie serielle und parallele Schnittstellen entsorgt hat, war auch das Geschrei groß. Heute ist das Standard und niemand stört sich mehr daran. So wird das mit den optischen Laufwerken auch sein.
  2. #121

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    Dafür finden sie bereits im Brot-und-Butterbereich durchaus gediegene Maschinen, die den wirklichen Bedarf des durchschnittlichen Nutzers für ein Drittel des Preises ausreichend erfüllen und nicht auf speziell angepasste Software angewiesen sind oder nur innerhalb des goldenen Zaunes vernünftig funktionieren...
    Das einzige, was sie bei Apple nicht finden, sind die ganz billigen Plastikkisten. Aber es bleibt dabei. Wenn Sie wirklich vergleichbare Geräte von anderen Herstellern kaufen, zahlen Sie ähnlich viel. Da die Preise bei Apple relativ lange stabil bleiben und nicht alle paar Tage neue Geräte kommen, sieht's allerdigns meistens zum Ende einer Gerätegeneration etwas schlechter aus.

    Aber natürlich muss sich jeder die Frage stellen, ob ihm das Alugehäuse aus dem Block etwas wert ist oder nicht. Mein Firmen-Dell war sicher um einiges günstiger, als mein MBP. Die Leistung ist in etwa vergleichbar. Allerdings biegt es sich immer ein wenig durch, wenn ich es hochnehme, das Display ist klapprig, der Lüfter läuft viel öfter und viel lauter, es ist schwerer und voluminöser als mein MBP und sieht schon ziemlich verranzt aus, weil die Kunststoffbeschichtung sich an den Ecken zum Teil schon abgerieben hat.

    Der Dell ist der Dacia, das MBP vielleicht der BMW. Ans Ziel kommt man mit beiden. Aber bei den Autos schreit niemand darüber, wie überflüssig VW, Audi, BMW, Mercedes und Porsche doch sind, schließlich gibt es doch die Dacias und damit kommt man auch ans Ziel.
  3. #122

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    zum Beispiel, weil alleine auf eine einzige BD100 mehr drauf geht und ich "mein" Retina-High-End-Super-Foto-Video-Display im Hotel auf Dienstreise auch mal als Video-Glotze nutzen möchte?
    Dann nimmt man halt im Koffer noch eben ein externes BD Laufwerk mit und gut ist. Wo ist das Problem?

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    Ein Notebook, das mit Video-Bearbeitung beworben wird, kann mit externen 64 GB nichts anfangen... schon gar nicht vom USB-Stick. Archivieren sie damit mal 150GB Videodaten...
    Dann schließt man halt über Thunderbolt eine externe Platte an, wenn man es braucht.

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    Der Coolness-Faktor eines 3000 Euro-Mac verblasst irgendwann, wenn sie im Job dazu ständig externes Zubehör mitführen müssen, weil diese Innovationen die meisten gängigen Standards bereits hinter sich gelassen haben...
    Nein, Sie beschreiben lediglich einen Anwendungsfall, für den dieses Gerät ohne Zubehör nicht geeignet ist.

    Was Sie hier skizzieren, erfordert halt ein viel größeres Gehäuse, in dem das optische Laufwerk, idealerweise eine zweite große Harddisk und ggf. noch weitere Anschlüsse platz finden.

    Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ein großer Teil der Notebook Nutzer ihre optischen Laufwerke relativ selten nutzt.
  4. #123

    jepp - ich will nen Porsche und keinen Daihatsu

    25 Jahre habe ich (seit dem 8088 in der Computerwelt) unter Windows gelitten. Mangels Geld mal Atari als Alternative mit dem damals schon besseren Betriebssystem als Windows probiert aber alles schrie ja nach Onkel Bill.
    Heute kann ich mit Apple leisten und sage auch: weil ich und meine Nerven es mir wert sind gönn ich mir das.

    Leistungsvergleich -- hier hat jemand behauptet Windows Rechner und Apple Rechner - da hätte Windows die besseren Karten?? Ich hatte bis kürzlich ein Core due 2 Mac Book mit 4 GB Speicher aus 2009 -- in der Firma einen Q5 von Dell mit 4 GB Speicher und Windows läuft, weil es sich manchmal nicht vermeiden läßt in einer virtuellen Maschine - also nicht nativ auf dem Mac. Trotzdem sind die Leistungsdaten in Windows auf meinem Mac um satte 3 Punkte höher als auf dem nativen Dell-System neueren Datums. Wie das nur kommt???

    Aber ich meine auch, dass nicht jeder Apple kaufen soll und muss. Im Gegenteil, bitte gerne bei Windows und bei Handys bei Android bleiben. Zuviel Nutzer und Kunden gibt auch sehr viel dummes Volk mit noch dümmeren Erwartungen an die eierlegende Wollmilchsau - das macht das Besondere eines solchen Produktes kaputt.

    Auch wenn ich nur müde und mitleidig einen Samsung Nutzer betrachte, weil ich meine Vorteile von IOS und OSX zu schätzen weiß, plädiere ich durchaus dafür, dass es nicht zuviele Apple Fans geben sollte.

    Übrigens wer zeigt mir denn mal ein Notebook der Konkurrenz mit 16 GB Arbeitsspeicher - 768 GB SSD oder Flashspeicher bei nur 2 KG Gewicht und Top-Display?? Das gibts nämlich nicht - also auch kein Vergleich.

    Und auch die Behauptung, das Apple nix für den Profi und Arbeitsanwender sei ist schlicht falsch,. Ich kenne mindestens 3 namhafte Firmen die ganz oder überwiegend auf Apple setzen - und beim IPad ist die Businessclass ganz vorn. Kaum ein Manager wird mit nem Galaxy auftreten wollen, wenn sein Kollege mit nem Ipad kommt.
  5. #124

    Zitat von abc-xyz Beitrag anzeigen
    Man hat sich schon an die höheren Preise von Apple gewöhnt, doch dass man nun fast 2300 Euro (Retina Variante) für ein 15 Zoll Laptop ausgibt, ist weit über der Schmerzgrenze.
    Mein 12" hat 2006 mehr gekostet. Ist aber auch nicht von Apple.
  6. #125

    Ich stimme Powerte vollkommen zu. Viele hier behaupten immer, dass es auf die inneren Werte ankommen würde. Leider haben hier auch einige den technischen Horizont einer Erdbeere. Zitate wie:" Auf die inneren Werte kommt es an." stimmen schon, nur leider vergessen viele, dass es da außer den Daten wie GHz und GB noch andere gibt die durchaus wichtiger sind. Denn was nützt einem ein 500 PS Motor wenn das Fahrzeug 50 Tonnen wiegt? Damit fährt man nicht schneller als 120 km/h. Ähnlich ist es bei Notebooks. Im Übrigen habe ich auch schon einmal den direkten Windows Vergleich gemacht. Windows auf einem aktuellem HP EliteBook mit i5 Prozessor und 4 GB Ram, und einem Mac Book Pro (mid2009) mit core 2 Duo und ebenfalls 4 GB. Das einzige was laut Windows besser war, war der Prozessor. Alles anderen Werte waren beim Mac besser. Dafür gebe ich dann auch gern mehr Geld aus.
  7. #126

    Immer noch glänzende Oberflächen!?!

    Jeder, der den ganzen Tag vor diesen Geräten sitzt schlägt sie mit einem Baseballschläger vom Tisch! Wie kann man nur glänzende Displays entwickeln? Und alle Hersteller rennen diesem grundfalschem Gedanken nach. Und überhaupt: warum wird ein herrlich schlankes System wie seinerzeit 10.2 mit immer mehr Kasperkram überfrachtet? Warum gehen Apple Produkte pünktlich nach 2 1/2 Jahren kaputt? Als langjähriger Apple User muss ich sagen, daß Windows 7 das bessere System geworden ist und es keinen rationalen Grund mehr gibt, Apple Produkte zu kaufen.
  8. #127

    Zitat von MeisterM Beitrag anzeigen
    Im Übrigen habe ich auch schon einmal den direkten Windows Vergleich gemacht. Windows auf einem aktuellem HP EliteBook mit i5 Prozessor und 4 GB Ram, und einem Mac Book Pro (mid2009) mit core 2 Duo und ebenfalls 4 GB. Das einzige was laut Windows besser war, war der Prozessor. Alles anderen Werte waren beim Mac besser. Dafür gebe ich dann auch gern mehr Geld aus.
    Ich sehe auch beim dritten Durchlesen keine Aussage in Ihrem Post.
    Ausser dass irgendwelche "Werte" "besser" seien.