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Enttäuschung bei West-Investoren: Ende der China-Party

REUTERSDas Wachstum schwindet, die Gehälter steigen: Chinas Wirtschaft steckt in einem historischen Umbruch. Unter europäischen Investoren wächst die Ernüchterung - jeder fünfte erwägt inzwischen gar, dem Standort den Rücken zu kehren. Die Volksrepublik verliert ihren Vorteil als Billiglohnland.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835703,00.html
  1. #1

    Billiglohnland-Hopping

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Wachstum schwindet, die Gehälter steigen: Chinas Wirtschaft steckt in einem historischen Umbruch. Unter europäischen Investoren wächst die Ernüchterung - jeder fünfte erwägt inzwischen gar, dem Standort den Rücken zu kehren. Die Volksrepublik verliert ihren Vorteil als Billiglohnland.

    Europas Firmen drohen raue Zeiten in China - SPIEGEL ONLINE
    ich schlage als nächstes Kambodscha oder Laos vor.
    In Vietnam lohnt sichs auch nicht mehr. Vielleicht schließt sich
    ja eines Tages der Kreis in Deutschland.
  2. #2

    Da kommen einem ja fast die Tränen

    Welches andere Land gibt es denn noch, wo die Menschen kurz vorm Verrecken sind und sich daher sogar über Ausbeutung noch freuen?
  3. #3

    Ja und?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Wachstum schwindet, die Gehälter steigen: Chinas Wirtschaft steckt in einem historischen Umbruch. Unter europäischen Investoren wächst die Ernüchterung - jeder fünfte erwägt inzwischen gar, dem Standort den Rücken zu kehren. Die Volksrepublik verliert ihren Vorteil als Billiglohnland.

    Europas Firmen drohen raue Zeiten in China - SPIEGEL ONLINE
    War etwas anderes zu erwarten? China kommt in der Realität an, ehemalige Wanderarbeiter verlangen heute auch ihre Gehälter, leben ist in China nicht mehr billiger als bei uns und für high tech Produkte fehlt es noch an allen Ecken und Enden. China lohnt sich noch als Markt, aber der ist berenzt, aber immer weniger als verlängerte Werkbank.

    Die kapitalistische Karavane zieht weiter und wird sich die nächsten Billiglohnländer suchen. Die alten südlichen Sowjetrepubliken werden genutzt werden, Afganistan und Pakistan werden ausgebeutet werden, Afrika steht in den Startlöchern.

    China muss jetzt den Weg der Konsolidierung finden. Die sozialen und politischen Unruhen werden zunehmen und weite Teile des Landes haben noch Dritte Weltniveau.
  4. #4

    Da hab ich mit dem Firmen aber Mitleid,

    wenn sich die Ausbeutung nicht mehr lohnt.
  5. #5

    Wer weiss...

    Zitat von inqui Beitrag anzeigen
    ich schlage als nächstes Kambodscha oder Laos vor.
    In Vietnam lohnt sichs auch nicht mehr. Vielleicht schließt sich
    ja eines Tages der Kreis in Deutschland.
    ...vllt. gibt's dann 'mal in Afrika einen Billiglohn-Boom, wenn z. B. chinesische Industrielle ihre Mittel nutzen, um *noch* billiger produzieren zu können.
  6. #6

    Bitte macht Eure Hausaufgaben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Wachstum schwindet, die Gehälter steigen: Chinas Wirtschaft steckt in einem historischen Umbruch. Unter europäischen Investoren wächst die Ernüchterung - jeder fünfte erwägt inzwischen gar, dem Standort den Rücken zu kehren. Die Volksrepublik verliert ihren Vorteil als Billiglohnland.

    Europas Firmen drohen raue Zeiten in China - SPIEGEL ONLINE
    Seit wann ist der Economist ein US-Magazin? Ich denke in England wären sie nicht amüsiert über diese Aussage....
  7. #7

    Abgrasen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Wachstum schwindet, die Gehälter steigen: Chinas Wirtschaft steckt in einem historischen Umbruch. Unter europäischen Investoren wächst die Ernüchterung - jeder fünfte erwägt inzwischen gar, dem Standort den Rücken zu kehren. Die Volksrepublik verliert ihren Vorteil als Billiglohnland.

    Europas Firmen drohen raue Zeiten in China - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ich diesen Artikel so richtig verstehe, dann heißt das, dass die Wirtschaft nach dem Abgrasen in China das nächste Land aufsuchen wird, um dort noch bessere Geschäfte machen zu können.
    Wo gibt es noch Gegenden wo es den Menschen noch schlechter geht, so dass man noch weniger zu zahlen braucht und auf noch weniger auf Umweltstandarts achten muss.
    Aber das ist ja nichts neues, so funktioniert nun mal das kapitalistische System.
    HR
  8. #8

    Permanenter Wandel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Wachstum schwindet, die Gehälter steigen: Chinas Wirtschaft steckt in einem historischen Umbruch.
    Es handelt sich hier um keine vorübergehende Krise, sondern um eine dauernde Umstrukturierung, und es faselt plötzlich niemand mehr davon, dass die Chinesen die Amerikaner überholen werden.

    Interessanterweise lassen hier Vergleiche mit Japan anstellen. Der damalige Japan-Spezialist der Deutschen Bank, der Ökonom Kenneth Courtney verkündete erst im Jahr 1990, dass das 21. Jahrhundert das "Japanische Jahrhundert" werde, und dass Japan die USA überholen würde. Doch dann kam alles ganz anders, und die japanische Wirtschaft stürzte um 75% ab.
  9. #9

    Hosianna ...

    ... den BWL-Gralshütern, die uns vor ein paar Monaten noch weiß machen wollten, wie toll doch China ist! Ein ähnlicher Sch... wurde uns in den 80'er Jahen über Japan auch schon erzählt.


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