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Enttäuschende Zahlen: US-Wachstum schwächt sich ab
Schlechte Nachrichten für die US-Wirtschaft: Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2012 langsamer gewachsen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es nur ein kleines Plus von 2,2 Prozent. Hoffnung macht allerdings die steigende Konsumlaune der Amerikaner.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830307,00.html
- #1 27.04.2012 19:18 von
Wer US Zahlern glaubt dem ist eh nicht zu helfen.
Würden die USA ihr BIP nach internationalen Maßstäben berechnen wäre es ca. 20% niedriger.
Damit wäre auch die Staatsverschuldung nicht bei angeblichen 100% sondern bei mindestens 120%.
Tatsächlich ist das Wachstum so bereinigt auf weniger als 1% anzusehen - so die Basidsdaten stimmen (wie gesagt USA und ihr Adam Riese und der auch noch vor den Wahlen).
Gleiches gilt für die Arbeitslosigkeit.
Nach internationalen Maßstäben müsste sie bei mindestens 18% liegen.
Aber wie gesagt die USA rechnen nach eigenen Maßstäben und daher sind halt Daten, Bilanzen und Zahlen aus den USA mit Vorsicht zu genießen. - #2 27.04.2012 20:08 von
- #3 27.04.2012 21:33 von
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Ohne das es am Wohnungsmarkt kräftig aufwärts geht, hat er der US Konsument kein Geld für langfristig steigenden Konsum.
Für den werten Foristen bezüglich Arbeitslosenrate in den USA, da schaue man hier und man sieht, die behaupteten 18% sind immer noch zu niedrig.
Alternate Unemployment Charts - #4 27.04.2012 23:11 von
Zum BIP: Hedonisches Prinzip
Geschönte Wachstumsdaten: Der Statistik-Schmu der Amerikaner - International - Politik - Handelsblatt
Zu den Arbeitslosenzahlen:
Wie hoch ist die US-Arbeitslosigkeit tatsächlich?
Auch hier trickst die USA, in die offiziellen Daten fliessen nur Leute rein, die arbeitslos sind und nach einem Job suchen. Wer das nicht tut ist nicht arbeitslos.
Dann wid bei der Erhebung getrickst, indem die 50000 befragten Haushalte (für die Stats) nicht aus den Stadtzentren genommen werden, denn da sind meist die Schwarzen, die seltener Jobs bekommen. (Detroit z.B.) - #5 28.04.2012 07:28 von
Das fossile Limit
1956 Dr. Hubbert veröffentlicht die Peak Oil Theorie
1970 Dr. Hubbert hat recht, Peak-Oil USA erreicht
1973 Öl als Wirtschaftswaffe, die 1. Ölkrise
1979 2. Ölkrise
2008 3. Ölkrise
Keine auf Erdöl basierende Wirtschaft kann mehr wachsen.
Jedes Wachstum erhöht den Ölbedarf, erhöht den Ölpreis,
erwürtgt das Wachstum
Die einzige Möglichkeit, Erdöl ersetzen
* thermische Sanierung und Wärmepumpe bei Häusern
* elektrische Mobilität
* Photovoltaik und Windstrom
* Speichertechnik für Strom
Zusammengefasst die ölesetzende Industrie genannt.
Der Leitfaden der Entwicklung
2020 wird Photovoltaik so billig wie Erdöl 1990
2020 wird Erdöl so teuer wie Photovoltaik 1990
Wer das kapiert wird zur neuen Supermacht
Wer das mit aller Macht ignoriert wird zum Absteiger des Jahrhunderts
170 Millionen Elektroroller in China
Über 60% der Photovoltaikweltproduktion in China
40% der 2011 neu errichteten Windkraftwerke in China
man beginnt jetzt eigene Windkraftwerke agressiv zu exportieren
Hier was mit der elektrischen Mobilität geplant ist - #6 28.04.2012 07:29 von
Vergleichsbasis für das US-BIP ist das Vorquartal (hier: Q4 2011), nicht wie im Artikel beschrieben das gleiche Quartal im Vorjahr (hier: Q1 2011). Das Ergebnis wird dann annualisiert - oder einfach: mal 4 gerechnet. Siehe auch http://www.bloomberg.com/news/2012-04-28/treasury-10-year-notes-rise-for-sixth-week-on-u-s-growth.html
- #7 28.04.2012 08:26 von
"Hoffnung macht allerdings die steigende Konsumlaune der Amerikaner. "
klasse - das wird ein schöner tag!
die amis shoppen uns alle aus der krise (*GELÄCHTER*) - #8 28.04.2012 13:25 von
So ein Unsinn. In der Quelle wird zum Beispiel dargelegt, wie hoch die Quote wäre, wenn alle Teilzeit- oder Unterbeschäftigten sich arbeitslos melden würden. So jemand wird hier in Deutschland (und auch sonstwo) genau so wenig mit in die Quote einberechnet. Oder wie hoch schätzen sie die Arbeitslosigkeit wenn alle Minijobber, Aufstocker oder halbtags beschäftigte Lehrer auf einmal als 'arbeitslos' gelten?
- #9 28.04.2012 15:58 von
Die Amerikaner werden ärmer werden.
Durch Konsum wird man nicht reicher und auch sonst
sieht es für die Amerikaner leider nicht gut aus:
1. Die Preise für Immobilien, die zusammen mit Aktienbesitz
das Vermögen der US-Privathaushalte bilden,
werden stets billiger.
2. Die amerikanischen Banken haben jetzt noch
mehr zweifelhafte Finanzderivate. Viele Banken
werden deshalb bald zahlungsunfähig werden, weil
die Wall Street Finanzaufsicht nicht richtig funktioniert.
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