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Enttäuschende Ankündigung der EZB: Draghi verschiebt die Euro-Rettung

AFPDie Hoffnungen waren zu groß. EZB-Chef Mario Draghi will zwar grundsätzlich Staatsanleihen aufkaufen, um Krisenländern zu helfen. Er kämpft aber noch gegen Widerstände in den eigenen Reihen. Egal, wie sich die Notenbanker entscheiden: Gefährlich wird es so oder so.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...847943,00.html
  1. #70

    Dies ist leider richtig, kann aber nirgendwo, auch nur im Ansatz, in irgendeiner Weise verfassungs- oder gesetzeskonform legal vertreten werden und wir machen es trotzdem. Was für einen Schlamassel haben uns all die macht- und profitgeilen, korrumpierten, verlogenen, feigen, selbstsüchtigen Experten der letzten 50 Jahre da angetan? Ich will für einen Wechsel zum Guten hin Banker mit Courage in der Occupy-Bewegung sehen. Dazu braucht man allerdings Courage.
  2. #71

    Zitat von spon-facebook-10000409474 Beitrag anzeigen
    Moody hat doch klar gesagt das man mit den aktuellen
    Massnahmen nur Zeit gewinnen kann.
    Klar. Zeit, die benütigt wird die Diktatur ausbzubauen und zu stärken.


    Zitat von spon-facebook-10000409474 Beitrag anzeigen
    Die Euro Rettung
    kann nur durch Reformen geschehen, und die greifen erst
    in ein paar Jahren.
    Einmal (mindestens) 16 Währungsreformen und die Katastrophe ist sofort beendet.

    Die Reformen die Moody's meint, führen zur Verelendung und Entdemokratisierung Europas. Das war vermutlich von Beginn an der Euro-Plan.

    Zitat von spon-facebook-10000409474 Beitrag anzeigen
    Es wird also noch längere Zeit so weiter
    gehen.
    Glaube ich nicht. Ein paar tausend Asoziale werden auf Dauer nicht gegen hunderte Millionen Menschen gewinnen.
  3. #72

    Zitat von glücklicher südtiroler Beitrag anzeigen
    Er weiß daß die Bayrischen Großkonzerne und international verbandelten und handelnden Industriekonglomerate eine 'große Währung' brauchen und daß diese Kreise keinen Schrumpf€ wünschen.
    Dann frage ich mal, wie die Großkonzerne in der Schweiz, in Dänemark oder in Schweden mit Schrumpfwährungen überleben können, wie deutsche Großunternehmen vor einigen Jahren noch mit einer Schrumpfwährung so toll überlebt haben?
    Ich schätze ja Ihre Beiträge, aber das war daneben.
  4. #73

    €...

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    So glückliche scheinen die Südtiroler derzeit wohl nicht mehr zu sein, wenn plötzlich eine 180-Grad-Meinungswende auftritt.
    Anscheinend bekommt / hat Italien (inkl. Südtirol) noch kältere Füße als Deutschland...
    Oh Ja; bin glücklich; aber das hat mit dem € erst einmal nichts zu tun. Aber es ist gut wenn Sie sich den DMN Artikel einmal durchlesen würden...
    Mario Draghi kann man mögen oder nicht. Aber Jeder von uns hat eine Vorgeschichte. Daß Hellas Mitglied des € wird war eine politische Entscheidung. Daß die Zahlen so nicht der ganzen Wahrheit entsprechen war in der damaligen Toppolitik Allgemeingut...
    Der Forist will das Ende oder die 'Halbierung' des €? Dann soll er das auch sagen wie er sich das vorstellt und wie er den Konsequenzen begegnen will oder er soll konkrete Lösungen anbieten. Und ganz nebenbei soll er auch die Verantwortlichen suchen die das dann auch so durchziehen und dafür die politische Verantwortung übernehmen. Er wird aber wohl Keine finden. Vorschläge wurden hier gemacht; meiner Ansicht werden die Europäer kaum darum herumkommen einen Teil der Schulden(bsw. die target2 Salden die die Ungleichgewichte der letzten 10 Jahre Leistungs- und Zahlungsbilanzunterschiede) zu 'vergemeinschaften', 'glattzubügeln' oder sonstwie zu verbuchen...
    Andere Lösungen? Nur zu!

    Schian Gruaß...
  5. #74

    Wenn dieser Zirkus so weitergeht

    sollte die deutsche Regierung gegenüber dem Clubmed hochoffiziell erklären, dass Deutschland dann erwägt, den Euro abzuschaffen. Angeblich würde ohne Euro das den deutschen Exporten schaden, auf der anderen Seite , die EZB oder EZBadBank als auf Hochtouren laufende Geldvernichtungsmaschine, das wird noch teurer. Und dann sollte man eben das kleinere Übel wählen: Weg mit dem Euro! Lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende. Der Clubmed kann dann seinen alten Traditionen frönen und wieder selbst das Geld drucken und abwerten, so wie sie lustig und launig sind.
  6. #75

    Währung...

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Dann frage ich mal, wie die Großkonzerne in der Schweiz, in Dänemark oder in Schweden mit Schrumpfwährungen überleben können, wie deutsche Großunternehmen vor einigen Jahren noch mit einer Schrumpfwährung so toll überlebt haben?
    Ich schätze ja Ihre Beiträge, aber das war daneben.
    Nein; betrachten Sie mal die Politik der Schweizerischen Nationalbank, die unbedingt versucht den Franken gegenüber dem € nicht zu erstarken zu lassen. Und mit Verlaub; bei allem Lob für die Konzerne in der Schweiz und in Dänemark. In Deutschland befindet sich schon eine ganze Anhäufung von Großkalibern die international aufgestellt sind und Währungssicherheit schätzen; zumal sie ja über mehrere Drähte mit 'ihren' Banken zusammenhängen...
    Es sind im Schnitt andere Größenordnungen...

    Schian Gruaß...
  7. #76

    Guter Einwurf

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Dann frage ich mal, wie die Großkonzerne in der Schweiz, in Dänemark oder in Schweden mit Schrumpfwährungen überleben können, wie deutsche Großunternehmen vor einigen Jahren noch mit einer Schrumpfwährung so toll überlebt haben?
    Ich schätze ja Ihre Beiträge, aber das war daneben.
    Das ist eine interessante Frage, die Sie aufwerfen. Schlagen sich kleinere oder größere Währungsräume besser und gibt es da Studien? Ökonomisch ist es fast ein Axiom, dass ein größerer Währungsraum wirtschaftliche Vorteile für den Menschen bringt. Das ist im Modell sicherlich korrekt. Ist das aber empirisch belegt oder widerlegt oder ein unbeackertes Feld? Also üben Sie nicht nur Kritik sondern hätten Sie da was? Wenn nicht, wäre das sicher ein spannendes Thema hier.
  8. #77

    Ein Testballon der Bilderberger

    Letzte Woche hat Moody´s mit ihrem Negativ Rating versucht Deutschland emotional zur Schulden- und Inflationsunion zu erpressen.Herr Juncker,Herr Draghi und Herr Monti, allesamt Bilderberger, gaben die Artillerie dazu.Die Reaktion besonders in der Deutschen Bevölkerung und der Politiker war mit sehr Ablehnend noch wohlwollend beschrieben,eindeutig.Daraufhin Ratet Standard and Poor´s Deutschland Tripel AAA und Positive Aussichten.Die Bilderberger Taktik Deutschland zum ja zu zwingen ging nicht auf und um den Euro nicht zu gefährden wenn Deutschland austreten müsste weil der Druck der Bevölkerung auf die Regierung zu stark werden würde,Ratete man Deutschland schnell statt Tripel AAA Negativ auf Tripel AAA Positiv damit der drohende Austritt Deutschlands nicht stattfindet. Denn ohne Deutschland ist der Euro die 2.Gemeinschaftswährung/Freihandelszone der Bilderberger zum scheitern verurteilt.
    hinter den Ratingagenturen stehen als Eigentümer US-Milliardäre wie George Soros, Warren Buffet oder anderen die mit diesen Dubiosen Agenturen die Staaten und Menschen dazu bringen wollen ihr Vermögen immer mehr zu vergrößern und auf alles zu Zocken womit sich Reichtum anhäufen kann.
  9. #78

    Ein Ende der Krise

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das würde die Zinslasten der europäischen Krisenstaaten mit einem Schlag verringern. Ein Ende der Krise wäre zumindest in Sicht.
    EZB: Ankündigung von Draghi zum Anleihenkauf enttäuscht Anleger - SPIEGEL ONLINE
    Diese Extrapolation ist, mit Verlaub, Unsinn. Es würde die Krise zwar zunächst oberflächlich verlangsamen, nur um dann - in weit schlimmerer Form, etwa wenn Deutschland schliesslich auch an seine Grenzen gelangt - wieder auszubrechen. Denn den Schuldenstaaten wird das falsche Signal gesendet: weiter Schulden zu machen, ohne Rücksicht auf Verluste, in der irrigen Annahme, der deutsche Steuerzahler wird das alles klaglos schultern.
  10. #79

    Unglaublich

    Da werden an VWL Dogmen ganze Volkswirtschaften gegen die Wand gefahren. So gut oder schlecht die Wirtschaftspolitik des Südens auch gewesen sein mag. Was zum Teufel sollen die denn machen. Die Bankenabwertung kommt doch zum großen Teil durch die mittlerweile langjährige Krise. Wo sollen denn die Gelder in der Rezession herkommen?

    Spanien hat eine geringere Verschuldung als Deutschland aber Jahr um Jahr wird die Wirtschaft durch die kranke Spardoktrin weiter abgewürgt. Was soll denn dann die Troika bringen? Etnische Säuberungen bei Arbeitslosen? Man sieht doch wie blühende Landschaften in Griechenland entstehen.

    Herr Weidmann kann bald mit seinen Dogmen vom Elfenbeinturm in den Orkus der Geschichte umziehen. Da wird nicht viel übrigbleiben.

    Wie schon gesagt wurde, sollte man zumindest nach ein paar Jahren darüber nachdenken ob nicht das deutsche "wir gegen den Rest der Welt" ein wenig überzogen und kontraproduktiv ist, zumal es bisher immer mies ausgegangen ist wenn dieser Grundtenor herrschte








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