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Entsorgung gescheitert: Indischer Giftmüll kommt nicht nach Deutschland
DPAGiftmüll aus dem indischen Bhopal wird vorerst nicht in Deutschland entsorgt. Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit erklärte die Verhandlungen über die Beseitigung von 350 Tonnen kontaminiertem Material für gescheitert. Der Grund sollen Indiskretionen der indischen Seite sein.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...856326,00.html
- #1 17.09.2012 16:21 von
Na Super. Anstatt in D ordnungsgemäß und umwelfreundlich unschädlich gemacht zu werden, wird der Kram jetzt vermutlich irgendwo in Indien in einen Fluß gekippt oder ähnliches. Die Umwelt wird sich freuen...
- #2 17.09.2012 16:42 von
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Indien baut Atom-U-Boote und Flugzeugträger. Da kann es auch seinen eigenen Giftmüll entsorgen.
Wenn ich den Artikel richtig verstehe, sollte das alles mit unserem Geld bezahlt werden. Und der Müll (350 Tonnen !!) war als Luftfracht gedacht?
Gut, dass jemand das abgeschossen hat. - #3 17.09.2012 16:47 von
Wenn man nur den genauen Hintergrund kennen würde.
Offensichtlich ist es auch in Indien, speziell in Bophal nicht mehr ohne weiteres möglich, Gift in den Fluß zu schütten. Sonst würde es derartige Verhandlungen nicht geben.
Vielmehr vermute ich, dass zahlreiche Schacherer die Hand aufhalten wollten, weil vermutlich um einen großen Batzen Geld geht.
Es stellt sich die Frage, warum Giftmüll erst am anderen Ende der Welt entsorgt werden kann, wo er lt. Artikel sogar per Luftfracht verbracht werden muß.
Aber sei es drum, ich finde es vorstellbar, dass nur in Deutschland Anlagen existieren, die ausreichend heiß werden um die Giftmoleküle zu knacken. Schlimm, ist aber scheinbar so. - #4 17.09.2012 16:51 von
Tja, zu spät
... Mist, die Öffentlichkeit hat davon Wind bekommen ... müssen wir warten, bis Gras drüber gewachsen ist, dann schmeißen wirs in die Nordsee.
- #5 17.09.2012 17:16 von
Ich hab kein Problem mit der Verbrennung des Giftmülls in Deutschland (wenn sich dies wirtschaftlich lohnt). Aber wenn ich GIZ lese, fürchte ich, das der deutsche Steuerzahler der Atom- und Weltraummacht Indien, die Kosten abnehmen soll, was natürlich überhaupt nicht geht. Die haben selber genug Geld für solche Dinge.
- #6 17.09.2012 17:32 von
Warum Deutschland und nicht die USA?
Die Union Carbide Corporation ist eine US-Firma, heute eine Tochter von Dow Chemical. Sollen doch die Amis ihre Drehrohröfen mit dem indischen Giftmüll beschicken und sich dann um die Asche-Reste kümmern...
Deutschland hat genügend eigenen Giftmüll. Ausnahmsweise mal ein "Rohstoff" den wir nicht importieren müssen! - #7 17.09.2012 17:49 von
Einiges haben ja schon andere Foristen dazu gesagt...
Haben Sie eine Vorstellung davon, was 350 Tonnen im Bezug zu der ganzen kontaminierten Fläche sind?
In Volumen keine 100m³, ein Wohnraum mit 40qm Grundfläche..
Das ist doch lediglich ein Sandkorn am Strand.
In meinen Augen wurde da lediglich ein selbstgefälliger Aktionismus betrieben, der aber an der Realität völlig vorbei geht.
Leider gibt es sehr viele dieser angeblichen "Helfer", die sich mit solchen Aktionen (Dummheiten) finanzieren müssen/wollen. - #8 17.09.2012 17:51 von
optional
besser hier und relativ umweltfreundlich, als in indien ( ich lebe da ) wo die umweltproblematik noch nicht in den koepfen angekommen ist
- #9 17.09.2012 17:57 von
Als ich das letzte mal dort war (2006) wurden die Faerbebaeder einer Gerberei und die Saeurebottiche einer Galvanikfirma noch einfach vor meinen Augen auf den Hof gekippt.
Als mir der Tankwart falschen Sprit ins Auto gefuellt hat kam der legendaere Spruch:
"Spinnst Du? Nicht hier auf dem Beton! Fahr auf die Wiese; wie soll das Zeug denn sonst versickern."
Klar koennen die ihren Giftmuell entsorgen. Die Frage ist: wie...
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