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Entscheidung der Gläubiger: Schlecker wird zerschlagen

DPASchlecker hat in Deutschland keine Zukunft mehr. Die Gläubiger der Drogeriekette haben nach Angaben des Insolvenzverwalters für die Abwicklung des Unternehmens gestimmt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836435,00.html
  1. #1

    und das ist gut so

    Letztlich haben die Kunden mit den Füßen abgestimmt und ein völlig überkommenes, auf Niedriglöhnen und Ausspionieren der Mitarbeitern aufgebautes Unternehmen in den Orkus der Marktgeschichte gejagt. Nur verdi hat diesem Laden bis zum Schluss die Stange gehalten; welch eine Verhöhnung von Arbeitnehmerinteressen. Statt sich für flächendeckende Mindestlöhne einzusetzen, erfolgte ein Schulterschluss mit dem Missmanagement. Ein Armutszeugnis.
  2. #2

    Ich danke der FDP,

    dass die nicht auf den Trick des Insolvenzverwalters reingefallen sind und Staatsbürgschaften ermöglicht haben. Das hätte an dem jetzigen Ergebnis nichts geändert, aber die Asche wäre weg, weil der sich davon das meiste in die Tasche gestopft hätte. Die haben diesen Typen auf hundert Meter durchschaut. Die wussten, was der vor hat.

    Danke liebe FDP, ein aufrichtiges Dankeschön!
  3. #3

    Das war vorhersehbar, oder?

    Das Interesse eines Insolvenzverwalters besteht einzig und allein darin, herauszufinden, wie und womit die größten Erlöse aus dem betreffenden Unternehmen zu realisieren sind.
  4. #4

    435345

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlecker hat in Deutschland keine Zukunft mehr. Die Gläubiger der Drogeriekette haben nach Angaben des Insolvenzverwalters für die Abwicklung des Unternehmens gestimmt.

    Gläubiger fällen Entscheidung über Schlecker - SPIEGEL ONLINE
    Nachvollziehbar. Ohne Transfergesellschaft ist das hochgefährlich für einen Investor. Und dazu nicht mal besonders attraktiv. Ist ja kein Superkonzept, dem die Luft ausgegangen ist, sondern ein struktureller Verlustbringer.
  5. #5

    Systemisch wichtig

    Diese Firma ist aber doch systemisch wichtig!

    Damit Oma auf dem Dorf zwar 30 Sorten Deo zur Auswahl hat, wenn schon der Lebensmittelversorger zugemacht hat. Wenigstens frisch sein, das muss immer gehn!
  6. #6

    Verdi´s ganze Arbeit

    Zitat von ehrensöldner Beitrag anzeigen
    Letztlich haben die Kunden mit den Füßen abgestimmt und ein völlig überkommenes, auf Niedriglöhnen und Ausspionieren der Mitarbeitern aufgebautes Unternehmen in den Orkus der Marktgeschichte gejagt. Nur verdi hat diesem Laden bis zum Schluss die Stange gehalten; welch eine Verhöhnung von Arbeitnehmerinteressen. Statt sich für flächendeckende Mindestlöhne einzusetzen, erfolgte ein Schulterschluss mit dem Missmanagement. Ein Armutszeugnis.
    Die ehemaligen Mitarbeiter von Schlecker werden hoffentlich nicht vergessen wem sie letztendlich den Verlust ihres Arbeitsplatzes zu verdanken haben haben und werden konsequenterweise ihren Verdi-Mitgliedsausweis zurückgeben.

    Dann sind wir jetzt alle mal gespannt, wen Verdi sich als nächstes Opfer ausguckt.
  7. #7

    Hoffentlich melden sich jetzt nicht die ganzen Heuchler zu Wort

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlecker hat in Deutschland keine Zukunft mehr. Die Gläubiger der Drogeriekette haben nach Angaben des Insolvenzverwalters für die Abwicklung des Unternehmens gestimmt.

    Gläubiger fällen Entscheidung über Schlecker - SPIEGEL ONLINE
    Hoffentlich melden sich jetzt nicht die ganzen Heuchler zu Wort!

    Fakt ist, als die Krise in diesem Unternehmen begann, hat die überwältigende Mehrheit hier im Forum exakt dies gefordert bzw. darauf gehofft (der Laden soll zusammenbrechen, hoffentlich müssen die Insolvenz anmelden, boykottiert das Unternehmen)....

    Hier gab es max. eine handvoll Leute die ein wenig über den Tellerrand hinausgesehen haben. Wir haben u.a. darauf hingewiesen, dass es neben dem Unternehmer ja auch unzählige Arbeitnehmer/in gibt, die dann ihren Job verlieren. Und wir wurden hier niedergemacht, beleidigt...

    Ich hoffe jetzt, dass hier nicht alle zu Heuchler und Wendehälse werden. Es kann ja jetzt wirklich nicht sein, dass sich hier eine große Zahl von Leuten zu Wort meldet und Mitleid für die Mitarbeiter bekundet. Weil Sie ja dieses Szenario selber gefordert haben und jeden Mahner niedergemacht haben...

    Aber ich weiß ja jetzt schon was kommt. Die gleichen "Experten" die Schlecker niedergemacht haben, die auf den "Untergang" gehofft haben, die jeden Mahner niedergemacht haben... werden jetzt für die Mitarbeiter Mitleid heucheln und sich wieder aufspielen...
  8. #8

    Keine Überraschung

    Da Mitarbeiter und Gewerkschaften lieber eine Transfergesellschaft wollten und dadurch auf Kündigungsschutzklagen verzichten, war doch damals schon klar, dass bei Schlecker nichts zu holen war. Und wirklich ernstzunehmende Bieter hat es ja wohl auch nie gegeben - ein Gebot von 100 Mio, wenn allein der Warenbestand für 300 Mio verpfändet ist, kann man bestefalls als opportunistisch bezeichnen. dm und Rossmann werden jetzt hoffentlich die Läden und Mitarbeiterinnen in den guten Lagen übernehmen, aber so manches Dorf wird wohl ohne eigene Drogerie auskommen müssen...
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlecker hat in Deutschland keine Zukunft mehr. Die Gläubiger der Drogeriekette haben nach Angaben des Insolvenzverwalters für die Abwicklung des Unternehmens gestimmt.

    Gläubiger fällen Entscheidung über Schlecker - SPIEGEL ONLINE
    Jetzt erleiden alle Schleckeraner das gleiche Schicksal, wie in den letzten 30 Jahren die Mitarbeiter der traditionellen Drogerien, die Schlecker in den Ruin getrieben hat.

    Schade nur, dass die Familie Schlecker ihr Schäfchen sicher im Trockenen hat.








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