dapdDeutschland hat ein neues Staatsoberhaupt: Joachim Gauck zieht als elfter Bundespräsident ins Schloss Bellevue ein. Mit klarer Mehrheit wählte die Bundesversammlung den 72-Jährigen in Berlin zum Nachfolger von Christian Wulff.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...822029,00.html
ein Präsident/oder eine Präsidentin des Volkes? Sorry, ich wüsste niemanden. Soviel Wahlberechtigte - soviele Stimmen/Vorschläge würde es geben weil sich jede/jede für prädistiniert hielte das Amt gut auszufüllen. Zeigen Sie mir ein Land wo der/die Regierungschef/in, Präsident/in usw. nicht auf Seiten der Mächtigen stand/steht ...
Irgendjemand muss ja die Leute an die Spitze tragen - nicht wahr.
Sie meinen die Freiheit des Stammtischs 'das muß man doch mal sagen dürfen'.
Aber mal ehrlich, mehr Mut gehört dazu, sich diesem Dünkel zu widersetzen, der sich als Freiheit tarnt.
Stolz bin ich auf meine eigene Leistung, auf all das, zu dem ich etwas beitragen konnte.
Ich freue mich über viele schöne Sachen in Deutschland. Aber Stolz? Hier geboren zu sein?
für dieses sinnlose Theater für eine Person rund 1 Million.
Sinnloses Theater, weil die Veranstaltung mit einer demokratischen Wahl so viel zu tun hat, wie die Abstimmungen des Volkskongresses in China.
Selbst Putin hat nur 60 % bekommen.
Herrn Gauck hätte man nach einer formlosen Vereinbarung der Parteispitzen ins Amt einsetzen können. Schliesslich bestimmten die Parteien und niemand sonst, dass er der neue Präsident wird.
Oder will hier jemand behaupten, dass die von den Parteifunktionären (die selbst zum großen Teil nicht demokratisch legitimiert sind, sondern durch von den Parteien aufgestellte Listen zu Abgeordneten wurden) entsandten "Repräsentanten des Volkes" irgendeine demokratische Legitimation haben?
Das Volk hatte hier schlicht und ergreifend nichts zu sagen. Es erscheint mir paradox, dass sich nun das Volk von dieser Gallionsfigur ohne nennenswerte Kopmpetenzen etwas sagen lassen soll.
Armer Michel, du wirst vorn und hinten veralbert und merkst es nicht.
Ich habe Herrn Gauck mehrmals auf Veranstaltungen erlebt, ohne ihn jedoch persönlich näher zu kennen. Auf mich macht er den Eindruck eines egozentrischen, deutlich merkbar eitlen Menschen, der sich an Sachverhalten schon mal kleinere "Schönheitskorrekturen" erlaubt, wenn es das eigene Erscheinungsbild fördert.
Bei den anschließenden Diskussionen ließ er andere Meinungen nur bedingt gelten.
Es ist schon klar geworden - ich bin wahrlich nicht sein Fan.
Es ist aber für mich schwer nachzuvollziehen, was hier im Forum alles so geschrieben wird.
Die Wahl zum BP ist genau so verlaufen, wie sie das Grundgesetz (nicht die Verfassung, denn die Bundesrepublik hat keine!) vorsieht. Wer will daran Anstoß nehmen, wenn er sonst immer auf besagtes Grundgesetz pocht?
Die Erwartungen, die an Herrn Gauck gestellt werden finde ich lächerlich, da bekanntermaßen der BP keine politische Macht besitzt, Dinge in unserem Land zu ändern. Deshalb sollte man es so hinnehmen, wie es ist, er wird Reden halten, die von verschiedenen Menschen als "bedeutend, richtungsweisend, mahnend, etc." gewertet werden. Ändern wird sich dadurch nichts, oder kann mir jemand aufzeigen, das die Tätigkeit irgend eines unser vorherigen BP etwas an der Lage in unserem Land positiv oder negativ geändert hätte?
Lassen wir ihn also seinen Job machen und wenden uns wieder unseren eigen Aufgaben zu!