Entlastung für Verbraucher: FDP will Strom geringer besteuern

DPABeim Ausbau von Ökostrom geht die FDP mit einem eigenen Konzept in die Offensive: Die Liberalen wollen Verbraucher mit niedrigeren Steuern auf Stromkosten entlasten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Zudem soll der Preiswettbewerb zwischen den Ökostrom-Technologien angekurbelt werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...857530,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Ausbau von Ökostrom geht die FDP mit einem eigenen Konzept in die Offensive: Die Liberalen wollen Verbraucher mit niedrigeren Steuern auf Stromkosten entlasten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Zudem soll der Preiswettbewerb zwischen den Ökostrom-Technologien angekurbelt werden.

    Energiewende: FDP will Förderung von Ökostrom reformieren - SPIEGEL ONLINE
    Sinnvoll wäre das durchaus. Die Grünen in allen Parteien werden das aber wohl verhindern, nach deren verquerer Logik kann es gar keine zu hohen Energiepreise geben solange es sich noch irgendwer in Deutschland erlauben kann abens eine Lampe einzuschalten.
  2. #2

    Wahlgetöse

    Auch hier hatte die FDP lange genug Zeit gehabt, dieses wohlbekannte Problem anzugehen. Warum fällt es ihnen jetzt nur ein?
    Nach einer erfolgreichen Wahl stehen dann die Lobbyisten Schlange. Dann werden die unverbindlichen Ansagen für den jeweilig Höchstbietenden zurechtgebogen bis es passt.
    Denn merke:
    Verbraucher können viele sein, aber genauso auch einige wenige!
  3. #3

    Zitat von fabian03 Beitrag anzeigen
    ... Die Grünen in allen Parteien werden das aber wohl verhindern ...
    Und selbst wenn' nicht die Grünen sind, für den Verbraucher ändert sich nichts, der von ihm zu entrichtende Preis bleibt gleich, nur dass dann die Energieunternehmen mehr netto zur Verfügung haben
  4. #4

    Wahlkampf UND Klientelpolitik...

    ...denn die FDP ist keine soziale Partei. Wem wird sie damit gutes tun wollen? Erstmal natürlich sich selbst, indem man mich solch plakativen Sprüchen auf Wählerfang geht. Und am Ende hätte wieder nur die Lobby der Stromriesen was davon, die dieselben Preise für Strom vom Verbraucher verlangt, aber nur noch 7% an den Staat davon abführen muss anstelle der 19%. Wir erinnern uns: Hotelübernachtungen sind / wären auch nicht billiger geworden. Das ist ein altes Mittel der FDP. Wie schon Westerwelle sagte: "Arbeit muss sich wieder lohnen!" und "Mehr netto vom brutto!". haha! Nicht auszudenken, wieviele Wenigverdiener aufgrund dieser markigen Sprüche FDP gewählt haben. Um am Ende zu lernen, was Westerwelle wirklich meinte: Hartz IV senken! Dann lohnt sich (gering vergütete) Arbeit auch wieder! Widerwärtig...
  5. #5

    ......

    Das ist mir zu dünne an Information um darin nicht nur ein Stimmenfang zu sehen
  6. #6

    Wahlkampf und Klientelpolitik in einem...

    ...denn die FDP ist keine soziale Partei. Wem wird sie damit gutes tun wollen? Erstmal natürlich sich selbst, indem man mich solch plakativen Sprüchen auf Wählerfang geht. Und am Ende hätte wieder nur die Lobby der Stromriesen etwas davon, die dieselben Preise für Strom vom Verbraucher verlangt, aber nur noch 7% an den Staat davon abführen muss anstelle der 19%. Wir erinnern uns: Hotelübernachtungen sind / wären auch nicht billiger geworden. Das ist ein altes Mittel der FDP. Wie schon Westerwelle sagte: "Arbeit muss sich wieder lohnen!" und "Mehr netto vom brutto!". haha! Nicht auszudenken, wieviele Wenigverdiener aufgrund dieser markigen Sprüche FDP gewählt haben! Um am Ende zu lernen, was Westerwelle wirklich meinte: Hartz IV senken! Dann lohnt sich (gering vergütete) Arbeit auch wieder! Widerwärtig...
  7. #7

    das sagt der Strom-Manager

    Menschen die gar nicht wissen was eine Kilowattstunde ist ( ca. 98 % der Bevölkerung) sollten nicht über den angemessenen Preis dafür diskutieren wollen.
  8. #8

    Copyright

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Ausbau von Ökostrom geht die FDP mit einem eigenen Konzept in die Offensive: Die Liberalen wollen Verbraucher mit niedrigeren Steuern auf Stromkosten entlasten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Zudem soll der Preiswettbewerb zwischen den Ökostrom-Technologien angekurbelt werden.

    Energiewende: FDP will Förderung von Ökostrom reformieren - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man schon von Satire-Zeitschriften Artikel fast wortwörtlich übernimmt, sollte man zumindest den Namen des kopierten Blattes angeben.
  9. #9

    das Problem sind nicht die Ökostromerzeuger

    sondern die Subventionen für die regulären Erzeuger. Ich währe dafür Subventionen abzuschaffen - alle Subventionen. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass alle kraftwerke ob Windrad oder AKW eine Haftpflichtversicherung benötigt. Es gibt keinen nversicherer der AKWs versichert - nicht mal die Münchner Rück da das Risko zu hoch ist. Also da der Steuerzahler im Endeffekt der Versicherer ist (Siehe Tepco) sollten wir als Versicherer auftreten. Man hole sich die Prognosen der Münchner Rück (Ihre Berechnung) und lassen uns die Versicherungsprämien bezahlen. genauso für Kohle, Öl, Gas, Bio, Sonne, Wind, Wasser....
    Dann der Abfall. Alle müssen dafür sorgen dass ihr Abfall sicher entsorgt wird - für alle gleich.
    Und zum Schluss dürfen Erzeuger die Preise nur noch auf eine Energieart ausgeben - also kein Mischmasch mehr. jeder darf sich dann den Energiemix selbst zusammenstellen. Nur so sehen die Bürger die wahren Preise und welche Energieform teuer ist und welche nicht. zur Zeit ist das nichts anderes wie Betrug. Wenn die Reg. dann eine der Energieträger unterstützen möchte, könnte sie dafür die Stromsteuer senken oder abschaffen. Aber zunächst sollte mal die Wahrheit erzählt werden.