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Entlassungen bei Pleite-Drogerie: Schlecker verschickt Kündigungslisten

dapdDie Massenentlassungen bei Schlecker werden Realität: Die Pleite-Drogerie hat allen Betriebsräten bundesweit die Namen der rund 11.000 Beschäftigten geschickt, die ihre Jobs verlieren. Die ersten Mitarbeiter wurden bereits informiert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...822629,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Massenentlassungen bei Schlecker werden Realität: Die Pleite-Drogerie hat allen Betriebsräten bundesweit die Namen der rund 11.000 Beschäftigten geschickt, die ihre Jobs verlieren. Die ersten Mitarbeiter wurden bereits informiert.

    Entlassungen bei Pleite-Drogerie: Schlecker verschickt Kündigungslisten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Staatshilfe für einen simplen Einkaufsladen?
    Gehts noch?
    Die wegfallenden Läden macht Rossmann und Co. auf und gut.

    Das einzige was einen immer wieder wundert ist die Selbstverständlichkeit mit der Gewerkschafter unsere Steuergelder für gescheiterte Unternehmen fordern.
    Eine Frechheit.
  2. #2

    Schlecker, Schlecker

    Heisst so nicht jetzt die Gütersparte der Dt. Bahn? Betreibt die nun auch Drogeriemärkte?
  3. #3

    Dem kann ich nur...

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Staatshilfe für einen simplen Einkaufsladen?
    Gehts noch?
    Die wegfallenden Läden macht Rossmann und Co. auf und gut.

    Das einzige was einen immer wieder wundert ist die Selbstverständlichkeit mit der Gewerkschafter unsere Steuergelder für gescheiterte Unternehmen fordern.
    Eine Frechheit.
    ...beipflichten. Der Laden hatte am Markt keinen Bestand, auch weil die Kunden dort nicht kaufen wollten. Warum denn noch Staatsknete dafür rauswerfen?

    Schade für jeden einzelnen, der seinen Job verliert. Aber als mein Arbeitgeber 2003 Insolvenz angemeldet hat, hat lediglich die Gewerkschaft Eintrittsformulare verteilt. 200 Jobs waren am Ende weg und keinen hat es gejuckt. Und wir waren ein Unternehmen, dass Gewinne geschrieben hat, wo sich nur jemand bedient hat.

    In dem Fall wird es auch ohne Staatshilfe gehen, denn die anderen Drogerieketten werden nicht nur an den Standorten expandieren, die Schlecker jetzt aufgibt. Sie werden auch Personal brauchen.
  4. #4

    Personal

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    denn die anderen Drogerieketten werden nicht nur an den Standorten expandieren, die Schlecker jetzt aufgibt. Sie werden auch Personal brauchen.
    Es bestehen nicht nur Möglichkeiten, bei den anderen Drogerieketten unterzukommen. Wer kassieren und Regale einräumen kann, sollte doch in der gesamten weiten Welt des Einzelhandels mit dieser Tätigkeit zurechtkommen.
  5. #5

    So gehts

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Aber als mein Arbeitgeber 2003 Insolvenz angemeldet hat, hat lediglich die Gewerkschaft Eintrittsformulare verteilt. 200 Jobs waren am Ende weg und keinen hat es gejuckt. Und wir waren ein Unternehmen, dass Gewinne geschrieben hat, wo sich nur jemand bedient hat.
    Meine Frau und ich waren 2009 auch betroffen, ich nach 25 sie nach 17 Jahren. Der Betrieb ist jetzt in Rumänien, gefördert von der EU bezahlt mit meinen Steuern.

    Gejuckt hat das niemand, 500 Jobs weg, verlagert um den Profit zu steigern, wir haben damals auch in D noch Gewinne erwirtschaftet.
    Nur zu wenig für die Shareholder.


    Es ist schade für die Betroffenen, aber Schlecker war nie ein toller Arbeitgeber, schlechte Bezahlung, viel Arbeit, viel Druck auf die Verkäuferinnen.

    Anton Schlecker und sein Clan haben ihre Schäfchen im trockenen, das knapp 2 Milliarden weg sein sollen glaube ich denen niemals.

    Im laufe eines Jahres verlieren mehr als 11.000 Menschen ihren Job, nur bei den Großbetrieben wird gejammert.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Massenentlassungen bei Schlecker werden Realität: Die Pleite-Drogerie hat allen Betriebsräten bundesweit die Namen der rund 11.000 Beschäftigten geschickt, die ihre Jobs verlieren. Die ersten Mitarbeiter wurden bereits informiert.

    Entlassungen bei Pleite-Drogerie: Schlecker verschickt Kündigungslisten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
  7. #7

    Transfergesellschaft

    Viele Schlecker Entlassene haben überhaupt kein Interesse daran in eine Transfergesellschaft zu wechseln und werden Dies auch nicht tun selbst wenn eine zustande kommt.
  8. #8

    Zitat von iron mace Beitrag anzeigen
    Anton Schlecker und sein Clan haben ihre Schäfchen im trockenen, das knapp 2 Milliarden weg sein sollen glaube ich denen niemals.

    Im laufe eines Jahres verlieren mehr als 11.000 Menschen ihren Job, nur bei den Großbetrieben wird gejammert.
    Eine einzige halbwegs laufende Filiale wird bei der Bewertung eines Vermögens ohne weiteres auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.
    Muss diese Filiale schliessen, wandelt sich das ruckzuck in einen negativen Wert, da ggf. Pachtkosten weiterlaufen und Veränderungen rückgebaut werden müssen.
    Ebenso laufen die Personalkosten weiter..

    Ich habe Schlecker auch nie gemocht.
    Dennoch ist es Anton Schlecker zuzurechnen, dass er die volle persönliche Verantwortung und Haftung niemals abgegeben hat.
  9. #9

    Zitat von CMH Beitrag anzeigen
    Es bestehen nicht nur Möglichkeiten, bei den anderen Drogerieketten unterzukommen. Wer kassieren und Regale einräumen kann, sollte doch in der gesamten weiten Welt des Einzelhandels mit dieser Tätigkeit zurechtkommen.
    Als 400€ Kraft bei 40 Stunden Wochenarbeitszeit schon, denn so sieht inzwischen in vielen Bereichen des Einzelhandels der Alltag aus. Erst Recht für Arbeitnehmer jenseits der 40.


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