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Entlassung des Armeechefs: Kim Junior wagt den Befreiungsschlag

DPARi Yong galt als Hardliner der alten nordkoreanischen Garde, eine feste Größe in Armee und Partei. Um so überraschender kommt nun seine Entlassung. Musste er für einen blamablen Fehler büßen? Oder stand er Reformen im Weg? So viel scheint klar: Es weht ein wenig neuer Wind in Pjöngjang.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...844672,00.html
  1. #1

    Sieg dem Kapitalismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ri Yong galt als Hardliner der alten nordkoreanischen Garde, eine feste Größe in Armee und Partei. Um so überraschender kommt nun seine Entlassung.
    Letztlich bricht auch die letzte kommunistische Bastion zusammen. Weil es einfach keinen Sinn macht. Der Kapitalismus hat gesiegt, er ist stärker als alles andere auf dieser Welt. Kim jr. ist gut beraten, sich weiteren Reformen nicht zu verschliessen.
  2. #2

    Rätsel?

    Säuberungen bei Machtwechseln in stalinistischen Diktaturen sind nichts ungewöhnliches und wozu hungernde Menschen in der Lage sind sieht man z.B. an der frz. Revolution.
  3. #3

    Neuer Wind...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ri Yong galt als Hardliner der alten nordkoreanischen Garde, eine feste Größe in Armee und Partei. Um so überraschender kommt nun seine Entlassung. Musste er für einen blamablen Fehler büßen? Oder stand er Reformen im Weg? So viel scheint klar: Es weht ein wenig neuer Wind in Pjöngjang.

    Nordkorea: Kim Jong Un feuert seinen Armeechef - SPIEGEL ONLINE
    Ich denke, dass China jetzt anfängt aufzuräumen bei diesem blamablen "Verbündeten". Und Südkorea wird das Nachsehen haben, die kriegen diese Last dann wohl letztendlich aufgebürdet. Auch gut für Chinas Elektronikindustrie. Raffiniert!
  4. #4

    Sozialismus in Reinstform

    In Nordkorea herrscht seit Jahrzehnten Sozialismus in Reinstform. Es gibt keinen Kapitalismus, kein Eigentum, alle sind gleich wohlhabend. Und über diesen paradiesischen Zustand wacht eine paternalistische Elite, die mittlerweile steinalt ist.

    Bin gespannt, ob aus dieser real-existierenden sozialistischen Hölle, jetzt ein sozialistisches Fegefeuer wird?
  5. #5

    trotz un-glaublicher Disziplinierung

    - s. die Berichte aus den Straflagern - herrschen wg. der Armut und des Hungers solche Spannungen in dem Land, daß die Veränderungen nur mikroskopisch und im Wechselschritt geschehen können. Eigentlich keine Rätsel.
  6. #6

    Unsinn

    Zitat von Die Exklusivmeldung Beitrag anzeigen
    Letztlich bricht auch die letzte kommunistische Bastion zusammen. Weil es einfach keinen Sinn macht. Der Kapitalismus hat gesiegt, er ist stärker als alles andere auf dieser Welt. Kim jr. ist gut beraten, sich weiteren Reformen nicht zu verschliessen.
    Der Kommunismus konnte nicht gewinnen - aber der Kapitalimus hat keinesfalls gesiegt. Er ist nämlich gerade dabei, an seiner Gier zu ersticken! Oder welche Folgen werden die Banken- und Eurokrise haben?
    Der Kapitalimus hatte immer Angst vor dem Sozialismus. Als dieser niederging verloren die Kapitalisten ihre letzten Hemmungen.
  7. #7

    4534535

    Zitat von muxkopp Beitrag anzeigen
    Der Kommunismus konnte nicht gewinnen - aber der Kapitalimus hat keinesfalls gesiegt. Er ist nämlich gerade dabei, an seiner Gier zu ersticken! Oder welche Folgen werden die Banken- und Eurokrise haben?
    Der Kapitalimus hatte immer Angst vor dem Sozialismus. Als dieser niederging verloren die Kapitalisten ihre letzten Hemmungen.
    Der Kapitalismus hat gar nichts, auch keine Angst. Er existiert in dieser simplen Form gar nicht. Er ist ein Schlagwort innerhalb einer Vielzahl von Beschreibungsweisen einer komplexen Realität. Der Begriff ist nicht völlig sinnlos, man kann Muster und Kausalitäten (oft zu Gesetzmäßigkeiten überhöht) finden. Aber "den Kapitalismus", als bewußt handelnde Einheit oder designte Gesellschaftsordnung, gibt es nicht. Das ist ungefähr so, als ob die französische Küche, der Islam oder die Wissenschaft etwas "will", nämlich Unfug. Es ist ein beliebter Irrtum, daß sich aus einer Kollektivdefinition, also einer gemeinsamen Eigenschaft, ein einheitlicher oder gar übergeordneter Wille ergibt.
  8. #8

    Zitat von Die Exklusivmeldung Beitrag anzeigen
    Letztlich bricht auch die letzte kommunistische Bastion zusammen. Weil es einfach keinen Sinn macht. Der Kapitalismus hat gesiegt, er ist stärker als alles andere auf dieser Welt. Kim jr. ist gut beraten, sich weiteren Reformen nicht zu verschliessen.
    Der Kommunismus ist auch ein Kapitalismus ein "Staatskapitalismus". Nur dass im Gegensatz zum "Privatkapitalismus" Politfunktionäre an den Schalthebeln der Macht sitzen. Beide Systeme sind zwei Seiten der gleichen Medaille und das Eine ist sowenig überlebensfähig wie das andere!
  9. #9

    Verschiedenes

    Zitat von muxkopp Beitrag anzeigen
    Der Kommunismus konnte nicht gewinnen - aber der Kapitalimus hat keinesfalls gesiegt. Er ist nämlich gerade dabei, an seiner Gier zu ersticken! Oder welche Folgen werden die Banken- und Eurokrise haben?
    Die Eurokrise von Politikern verursacht und die alles andere als kapitalistisch handelten, sondern in bester sozialistischer Manier den Staatsapperat- und die Sozialstaat aufblähten, während sie dem Wettbwerb Fesseln anlegten.


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