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Entführter Supertanker: Reeder sehen zentrale Seewege gefährdet

Die Entführung der "Irene SL" im Indischen Ozean alarmiert Reedereien. Der Supertanker hatte Öl im Wert von 200 Millionen Dollar geladen, rund ein Fünftel des täglichen Imports der USA. Schiffsbesitzer*sehen in dem Angriff eine neue Qualität der Piraterie.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,744593,00.html
  1. #1

    Ganz einfach

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Entführung der "Irene SL" im Indischen Ozean alarmiert Reedereien. Der Supertanker hatte Öl im Wert von 200 Millionen Dollar geladen, rund ein Fünftel des täglichen Imports der USA. Schiffsbesitzer*sehen in dem Angriff eine neue Qualität der Piraterie.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,744593,00.html
    Dann sollen die Reeder doch einfach mal die Länder um Hilfe bitten, unter deren Flagge ihre Schiffe fahren und in denen sie dafür Steuern bezahlen.
  2. #2

    Alibi-Marine-Einsatz

    Wird mal Zeit jeden, der Lösegelder zahlt wegen Unterstüzung des Terrorismus zu verknacken. Und dann vor Ort - wie man so sagt - klar Schiff machen. D.H. in den bekannten Piratennestern alles versenken was schwimmfähig ist.
  3. #3

    weiter so

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Entführung der "Irene SL" im Indischen Ozean alarmiert Reedereien. Der Supertanker hatte Öl im Wert von 200 Millionen Dollar geladen, rund ein Fünftel des täglichen Imports der USA. Schiffsbesitzer*sehen in dem Angriff eine neue Qualität der Piraterie.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,744593,00.html
    Tut mir leid, aber WIR, d.h. unser desolates Justizwesen, unsere degenerierte Exekutive, unsere unfähige Politikerkaste, haben SIE dazu gemacht.
    Deshalb – nur weiter so.
  4. #4

    Wie in den Alten Zeiten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Entführung der "Irene SL" im Indischen Ozean alarmiert Reedereien. Der Supertanker hatte Öl im Wert von 200 Millionen Dollar geladen, rund ein Fünftel des täglichen Imports der USA. Schiffsbesitzer*sehen in dem Angriff eine neue Qualität der Piraterie.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,744593,00.html
    Wie ist man denn in der Vergangenheit mit Piraterie auf hoher See umgegangen?
  5. #5

    Reich werden

    [QUOTE=sysop;7125418]Die Entführung der "Irene SL" im Indischen Ozean alarmiert Reedereien. Der Supertanker hatte Öl im Wert von 200 Millionen Dollar geladen, rund ein Fünftel des täglichen Imports der USA. Schiffsbesitzer*sehen in dem Angriff eine neue Qualität der Piraterie.

    Schiffe sind in der Regel absolut ungesichert und haben manchmal hunderte von Millionen in Waren an Bord. Die Piraten, die anfangs noch recht amateurhaft handelten haben sich mittlerweile in einen blühenden Industriezweig mit der Lizenz zum Gelddrucken verwandelt, und auch wohl mit der Lizenz zum Töten. Ein paar lieblos verteilte Kriegsschiffe, die zudem noch Zuürckhaltung ausüben sollen, werden diesen Geist nicht mehr in die Flasche zurückbekommen. Solange für die Piraten praktisch kein Risiko besteht, solche schwimmenden Sparschweine zu überfallen wird diese Industrie weiter blühen.
  6. #6

    Titelzwang nervt

    Hm, ob aufgrund dieses Vorfalls der Maritime Koordinator der Bundesregierung(Herr Otto von der FDP) nun empfiehlt, den Indischen Ozean zu meiden und lieber über andere Ozeane zu fahren? War die Gorch Fock nur auf Erkundungsmission um neue Seewege um Kap Hoorn zu erkunden? Und wenn ja, wie sollen die Schiffe in den Persischen Golf kommen ohne Pirateriegefährdete Gebiete zu passieren?

    Will damit auf den etwas weltfremden Vorschlag des o.g. Koordinators anspielen, dass Schiffe den Suezkanal doch meiden könnten um den Piraten zu entgehen.

    Mittelfristig wird man wohl nicht um Söldner an Bord und/oder enge Konvois herumkommen.
  7. #7

    Einzige Hilfe sind Flugzeugtraeger

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Entführung der "Irene SL" im Indischen Ozean alarmiert Reedereien. Der Supertanker hatte Öl im Wert von 200 Millionen Dollar geladen, rund ein Fünftel des täglichen Imports der USA. Schiffsbesitzer*sehen in dem Angriff eine neue Qualität der Piraterie.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,744593,00.html
    Wenn es zwei Dutzend Staaten mit ihren Marineeinheiten nicht gelingt, die Seeregion zu sichern, hilft nur ein Flugzeugtraeger. Ich denke, dass ist auch bekannt. Die einzige wirksame Waffe gegen Piratenboote sind u.a. Flugzeuge wie die Thunderbolt A-10, "Warzenschweine".

    Aber das muss man politisch wollen und auch finanzieren. Die einzigen, die das derzeit von ihren militaerischen Ressourcen ueberhaupt koennten, sind - wieder mal - die USA. Aber ein "Piratenkrieg" hat Praesident Obama gerade noch gefehlt.
  8. #8

    Deutsche ...

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Dann sollen die Reeder doch einfach mal die Länder um Hilfe bitten, unter deren Flagge ihre Schiffe fahren und in denen sie dafür Steuern bezahlen.
    Reeder flaggen aus, weil der Innenminister bewaffneten
    Begleitschutz verbietet.
  9. #9

    Wir Gutmenschen

    Warum versenken wir die Piraten nicht direkt mit ihren Booten? Jede Nußschale, die auf mein Schiff zuhalten würde, wäre spätestens ab 100 Meter Annäherung unter direktem Feuer.


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