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Enteignung von Repsol: EU verklagt Argentinien vor WTO

REUTERSDer Streit um die Enteignung des spanischen Repsol-Konzerns wird ein Fall für die Welthandelsorganisation WTO: Die EU hat Argentinien wegen der umstrittenen Verstaatlichung des Energieunternehmens YPF verklagt. Brüssel wirft der Regierung in Buenos Aires Protektionismus vor.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835342,00.html
  1. #1

    Sind Sie sicher?

    Wenn ich die Meldung der WTO richtig verstanden habe, geht es in dem Streitbeilegungsverfahren nicht um die Enteignung von YPF, sondern um bestimmte handelspolitische Massnahmen. In Fragen von Enteignung und Privatisierung ist die WTO nicht zuständig.
  2. #2

    Kein Titel.

    Zitat von Vox libertatis Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Meldung der WTO richtig verstanden habe, geht es in dem Streitbeilegungsverfahren nicht um die Enteignung von YPF, sondern um bestimmte handelspolitische Massnahmen. In Fragen von Enteignung und Privatisierung ist die WTO nicht zuständig.
    So führt es der Artikel doch auch aus:

    "Auslöser für die Klage ist die Verstaatlichung von YPF, einer Tochtergesellschaft des spanischen Ölkonzerns Repsol , durch die Regierung in Buenos Aires.

    Juristisch dreht sich der Streit um den Vorwurf, Argentinien behindere den Handel durch Einfuhrlizenzen. Import-Beschränkungen in Argentinien betrafen im vergangenen Jahr EU-Ausfuhren im Wert von rund einer halben Milliarde Euro. Da die Regeln ausgeweitet wurden, sind potenziell alle EU-Exporte betroffen - sie beliefen sich 2011 auf 8,3 Milliarden Euro."
  3. #3

    Nun ja, der Aufmacher erweckt zumindest den Eindruck, als sei die YPF-Enteignung Gegenstand des Verfahrens. Sicherlich ist dieser Vorgang inakzeptabel, aber das steht auf einem anderen Blatt.
  4. #4

    wenn mann genauer hinschaut,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Streit um die Enteignung de
    dann war die "enteignung" ein logischer schritt argentiniens, weil repsol nicht in dem maße investierte, wie es erforderlich gewesen sein soll.
    es steht jedem land frei, schlüsselindustreien oder unternehmen zurückzuübereignen, die enteignung ist ja , soviel ich mitbekommen habe, gar nicht unentgeldlich. und damit ist es dann keine "enteignung" mehr.
    ergo, wieder mal jemand,der nicht so spurt, wie sich das die herren in europa vorstellen und sofrt wird aller möglicher und unmöglicher blödsinn zusammengerührt - typisch ...


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