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Enteignung von Ölkonzern: Spanien droht Argentinien mit Wirtschaftskrieg
REUTERSZwischen Argentinien und Spanien eskaliert ein Wirtschaftsstreit: Buenos Aires will eine Tochter des spanischen Ölkonzerns Repsol verstaatlichen, die Regierung in Madrid droht mit schneller Vergeltung. Es wäre die größte Enteignung im Energiesektor seit zehn Jahren - die Konzern-Aktien fallen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828178,00.html
- #30 18.04.2012 12:54 von
- #31 18.04.2012 12:57 von
- #32 18.04.2012 13:13 von
wohne in chile und sehe wie die spanier nur das maximale herausholen wollen, keine investitionen. Schlechter Service einmal in der Woche habe ich Stromausfall weil die Energiefirma, eine spanische "Chilquinta", nicht einmal das notwendigste macht. Bin gerade dabei die Firma zu verklagen. Deswegen ist doch auch die spanische Wirtschaft am Boden.
- #33 18.04.2012 14:00 von
- #34 19.04.2012 10:54 von
Nicht umsonst hab ich diesen Nick-Name :) - tatsächlich hab ich vergessen PP in "" zu schreiben, das "Populäre" war und ist eine Anspielung auf ihre Art Politik zu betreiben. EL diccionario sagt auch nichts dagegen :) - Das ertse P könnte auch für etwas anderes stehen, lassme hier aber mal besser...
- #35 19.04.2012 10:55 von
- #36 20.04.2012 10:07 von
Siebenfelderwirtschaft
Die Gewinne dem Argentinischem Volk zukommen zu lassen ? Wann führte in der Geschichte der Zahlreichen Enteignungen der privaten Produktionsmittel , durch Kriege , Krisen und Revolutionen oder durch eine Verstaatlichung , zur fortbestehenden Verbesserung der Bedingungen und des Wohlstandes aller Bürger einer Nation ? Eine kurzweilige Phase der privaten Wirtschaft , Freiheit und Wohlstand , wird durch Wendung des Systems beendet und Enteignet.
Diese Enteignung dient, und wird der Ideologie zu ihrer Festigung zugeführt , die unseres Ehlend in der Welt erst mal erzeugt , und uns daran hindert in Frieden ,Wohlstand und Zufriedenheit zu leben..
Das Verbot des privaten Eigentums bildet einen legalen Mittel zur Einnahmen und Finanzierung der Ideologie , und damit zum Fortbestand unserer Versklavung und Ausbeutung durch die Ideologie . - #37 20.04.2012 10:29 von
- #38 20.04.2012 13:46 von
- #39 21.04.2012 10:49 von
Da YPF/Repsol eine private Firma ist, die sogar die meisten Arbeitsplätze außerhalb Spaniens hat, hat bringt es dem spanischen Staat und Europa leider fast gar nichts den starken Macker zu spielen, außer ein paar populistischer Punkte, die immer Argentinien vorgeworfen werden.
Argentinien verfügt über genug Gasvorkommen um sich selbst zu versorgen, da YPF jedoch nicht genug gefördert hat bzw. zu viel exportiert hat, musste Argentinien die letzten 7 Winter zu überhöhten Preisen importieren. Trotz wiederholter Forderungen des Arg. Staates an YPF mehr zu fördern (sie hätten es ihnen ja abgekauft!) wurde dem nicht nachgegeben. Jetzt passiert das gleiche mit dem Erdöl. In Patagonien mussten sogar Krankenhaustrakte geschlossen werden, da sie nicht genug beheizt werden konnten, obwohl die Gasförderung von YPF teilweise nur 200 km von dieser Stadt entfernt sind. Wenn sich eine PRIVATE Firma nicht an die Abmachungen hält gibt es Sanktionen, nach 7 Jahren Sanktionen ist die (teilweise) Verstaatlichung meiner Meinung nach rechtens.
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