Enteignung von Ölkonzern: Spanien droht Argentinien mit Wirtschaftskrieg

REUTERSZwischen Argentinien und Spanien eskaliert ein Wirtschaftsstreit: Buenos Aires will eine Tochter des spanischen Ölkonzerns Repsol verstaatlichen, die Regierung in Madrid droht mit schneller Vergeltung. Es wäre die größte Enteignung im Energiesektor seit zehn Jahren - die Konzern-Aktien fallen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828178,00.html
  1. #30

    Zitat von vielfeindvielehr Beitrag anzeigen
    Die PP, die Populäre Partei (da können sich einige mittel- und nordeuropäische Populisten noch eine Scheibe abscheneiden...)
    Die Partei heißt "Partido Popular", auf deutsch Volkspartei.
  2. #31

    Zitat von vielfeindvielehr Beitrag anzeigen
    unter Franco-Minister Fraga gegründet,
    Gleich noch einer Fehler, Fraga war erst nach Francos Tod Innenminister, während der Zeit der Transition!
  3. #32

    wohne in chile und sehe wie die spanier nur das maximale herausholen wollen, keine investitionen. Schlechter Service einmal in der Woche habe ich Stromausfall weil die Energiefirma, eine spanische "Chilquinta", nicht einmal das notwendigste macht. Bin gerade dabei die Firma zu verklagen. Deswegen ist doch auch die spanische Wirtschaft am Boden.
  4. #33

    Zitat von patiperro1 Beitrag anzeigen
    wohne in chile und sehe wie die spanier nur das maximale herausholen wollen, keine investitionen. Schlechter Service einmal in der Woche habe ich Stromausfall weil die Energiefirma, eine spanische "Chilquinta", nicht einmal das notwendigste macht. Bin gerade dabei die Firma zu verklagen. Deswegen ist doch auch die spanische Wirtschaft am Boden.
    Schon einmal überlegt, dass in den spanischen Firmen vor Ort auch Einheimische beschäftigt werden. Tja, wenn die mistig arbeiten, kommt's dann zu sowas.
  5. #34

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Die Partei heißt "Partido Popular", auf deutsch Volkspartei.
    Nicht umsonst hab ich diesen Nick-Name :) - tatsächlich hab ich vergessen PP in "" zu schreiben, das "Populäre" war und ist eine Anspielung auf ihre Art Politik zu betreiben. EL diccionario sagt auch nichts dagegen :) - Das ertse P könnte auch für etwas anderes stehen, lassme hier aber mal besser...
  6. #35

    Der böse Manuel

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Gleich noch einer Fehler, Fraga war erst nach Francos Tod Innenminister, während der Zeit der Transition!
    Da muss er mich belogen haben, war eigentlcih so ein netter Nachbar. Un vecino muy culto y amable ! So kann man sich täuschen.
  7. #36

    Siebenfelderwirtschaft

    Zitat von ex_t_kunde Beitrag anzeigen
    Die meisten Regierungen, allen voran Stephen Harper in Kanada, betreiben den totalen Ausverkauf einheimischer Ressourcen an auslaendische Konzerne. Langfristig waere es sicher das Kluegste die Ressource fuer kommende Zeiten zu horten. Aber wenn ein Land nicht so lange warten will, dann halte ich es fuer volkswirtschaftlich sinnvoller, die Gewinne dem eigenen Volk und nicht irgendwelchen auslaendischen Konzernen zukommen zu lassen. Daher kann ich nur sagen, kluge Argentinier!
    Die Gewinne dem Argentinischem Volk zukommen zu lassen ? Wann führte in der Geschichte der Zahlreichen Enteignungen der privaten Produktionsmittel , durch Kriege , Krisen und Revolutionen oder durch eine Verstaatlichung , zur fortbestehenden Verbesserung der Bedingungen und des Wohlstandes aller Bürger einer Nation ? Eine kurzweilige Phase der privaten Wirtschaft , Freiheit und Wohlstand , wird durch Wendung des Systems beendet und Enteignet.
    Diese Enteignung dient, und wird der Ideologie zu ihrer Festigung zugeführt , die unseres Ehlend in der Welt erst mal erzeugt , und uns daran hindert in Frieden ,Wohlstand und Zufriedenheit zu leben..
    Das Verbot des privaten Eigentums bildet einen legalen Mittel zur Einnahmen und Finanzierung der Ideologie , und damit zum Fortbestand unserer Versklavung und Ausbeutung durch die Ideologie .
  8. #37

    Da hat sich jemand im Wald verlaufen

    Zitat von vielfeindvielehr Beitrag anzeigen
    Eine wahrscheinlich kurzfristige Win-Win-Situation für beide Regierungen. Ob Privatfirmen im Energiesektor verstaatlicht werden sollten / könnten / müssen, gerade bei der derzeitigen Marktsituation, darüber könnte man mal anderorts diskutieren.....

    Fr. Kirchner hat aber ersteinmal, national gesehen, Punkte .....
    Spanische Mega-Krise? Die einzige Krise die wir real haben , und die nicht künstlich erzeugt wird , ist die Mid-Live Krise.
  9. #38

    Zuviel der Ehre

    Zitat von JanFanta Beitrag anzeigen
    Spanische Mega-Krise? Die einzige Krise die wir real haben , und die nicht künstlich erzeugt wird , ist die Mid-Live Krise.
    Tja willkommen im Club, die einen später, die anderen bereits zur Schulzeit, spez. beim Englischuntericht.
  10. #39

    Da YPF/Repsol eine private Firma ist, die sogar die meisten Arbeitsplätze außerhalb Spaniens hat, hat bringt es dem spanischen Staat und Europa leider fast gar nichts den starken Macker zu spielen, außer ein paar populistischer Punkte, die immer Argentinien vorgeworfen werden.
    Argentinien verfügt über genug Gasvorkommen um sich selbst zu versorgen, da YPF jedoch nicht genug gefördert hat bzw. zu viel exportiert hat, musste Argentinien die letzten 7 Winter zu überhöhten Preisen importieren. Trotz wiederholter Forderungen des Arg. Staates an YPF mehr zu fördern (sie hätten es ihnen ja abgekauft!) wurde dem nicht nachgegeben. Jetzt passiert das gleiche mit dem Erdöl. In Patagonien mussten sogar Krankenhaustrakte geschlossen werden, da sie nicht genug beheizt werden konnten, obwohl die Gasförderung von YPF teilweise nur 200 km von dieser Stadt entfernt sind. Wenn sich eine PRIVATE Firma nicht an die Abmachungen hält gibt es Sanktionen, nach 7 Jahren Sanktionen ist die (teilweise) Verstaatlichung meiner Meinung nach rechtens.