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Enteignung von Ölkonzern: Spanien droht Argentinien mit Wirtschaftskrieg

REUTERSZwischen Argentinien und Spanien eskaliert ein Wirtschaftsstreit: Buenos Aires will eine Tochter des spanischen Ölkonzerns Repsol verstaatlichen, die Regierung in Madrid droht mit schneller Vergeltung. Es wäre die größte Enteignung im Energiesektor seit zehn Jahren - die Konzern-Aktien fallen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828178,00.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwischen Argentinien und Spanien eskaliert ein Wirtschaftsstreit: Buenos Aires will eine Tochter de
    Hinter dem Konflikt steht die Frage: Wem gehören die natürlichen Ressourcen eines Landes? Dem ausbeutenden Konzern, mit eigenen, möglicherweiße der Gesellschaft entgegenstehenden Interessen, oder dem Volk?
  2. #11

    Eine Frau Kirchner brauchten wir auch in Deutschland!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwischen Argentinien und Spanien eskaliert ein Wirtschaftsstreit: Buenos Aires will eine Tochter de
    Wenn man bei uns die Liberalisierungen, Deregulierungen und Privatisierungen rückgängig machen könnte, würden die Unternehmen Bahn, Post, Strom und diverse andere wieder besser funktionieren und könnten dann ihrer sozialen Verantwortung wieder gerecht werden.
    Die größte Lüge unserer Politiker war doch, dass mit einer Privatisierung dieser Unternehmen ein Wettbewerb entstände und die Preise fallen würden. Die Vergangenheit hat deutlich das Gegenteil bewiesen. Einen Nutzen haben die Privatisierungen nur den Banken, den Vorständen und den Politikern in den Aufsichtsräten eingebracht, währenddessen die Preise für die Bürger ständig gestiegen sind.
  3. #12

    Da sind doch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwischen Argentinien und Spanien eskaliert ein Wirtschaftsstreit: Buenos Aires will eine Tochter de
    ...zwei Pleitiers unter sich.

    Die Enteignung ist schwerer Diebstahl und muss bestraft werden.
    YPT ist ja nicht pleite, muss also vom Staat nicht gerettet werden, die einzige legitime Art einer Verstaatlichung.
    Wenn man Repsol auszahlen würde, O.K., aber einfach wegnehmen "ist nicht Argentinien".

    Die spinnen da unten sowieso ein bisschen, versuchen auch die Diskussion um die Falklands wieder anzuheizen. Die hatten aber völkerrechtlich auch NIE etwas mit Argentinien zu tun.......
  4. #13

    Die Irrationalität ist argentinische Tradition

    Zitat von Malshandir Beitrag anzeigen
    Es ist schon nahezu ein Harakiri-Angriff Argentiniens gegen die gesamte EU.
    Zuerst provoziert man wegen der Falklands mit Grossbritannien. Nun mit Spanien. Wer ist der nächste?
    So etwas kann auch in einem heissen Krieg enden. Es geht um Öl und die Truppenabzüge aus dem Iran und Afghanistan beschlossen.
    Am Ende der Welt glaubt man eben der Nabel zu sein. Ein kleines Land (Bevölkerungszahl) mit dem Glauben an Wunder und der Erfahrung, dass der Rest der Welt immer wieder glaubt, die wären dort nicht so doof.
    Also finden sie alle zehn Jahre immer wieder Gutgläubige, die Argentinien Geld geben und glauben, es würde sich verzinsen ...
    Und stolz sind sie, die Argentinier! Fragt sich nur worauf ...
    Davon können die Nachbarn ein Lied singen. Der tote Kirchner hat die Gaspreiserhöhung für Erdgas aus Bolivien für Argentinien ignoriert, die Kosten zu 200% an die Chilenen weitergegeben. (Die investieren deshalb nicht in etwas, was grössere Mengen Gas bräuchte.)

    Uruguay wurde von Argentinien erpresst, weil dort eine Zellstoffanlage errichtet wurde. Argentinien hätte die Investition und die Arbeitsplätze auch gern gehabt. Deshalb wurde der Reiseverkehr jahrelang behindert. Es wurde etwas von 'Umweltbelastung' gefaselt und geleichzeitig aus uralten Anlagen in Argentinien das hunderfache an Dreck in die Flüsse gekippt. Ja, die argentinische Logik ist schon toll.
  5. #14

    Recht haben sie!

    Da wird ja Argentinien zittern vor Angst!
    Rajoy muss froh sein, daß junge Spanier dort Arbeit finden!
  6. #15

    leider nicht lesbar

    Zitat von darknessangel Beitrag anzeigen
    Ohne Grund? Da unten im Artikel gibts eine Sektion voll mit Gründen. Dass die Spanier die Förderungen der argentinische Regierung ignoriert haben... ist eine andere Sache.
    bitte nochmals
  7. #16

    Armada

    Zitat von brido Beitrag anzeigen
    Da wird ja Argentinien zittern vor Angst!
    Rajoy muss froh sein, daß junge Spanier dort Arbeit finden!
    Falls die Argentinier mal wieder wegen der Falklandinseln hohl drehen, könnte es sein, dass neben Britischer Schiffe auf ein paar Spanische mitsegeln. Im Gegenzug bekommt Repsol Lizenzen, um bei den Falklandinseln zu bohren. Ich denke da liegt der Hase begraben. Repsol wollte nicht in den Hoheitsgewässern der Britischen Falklandinseln bohren.

    Um den Status der Falklandinseln endgültig zu klären, schlage ich eine Volksabstimmung vor.
  8. #17

    Sie müssen recht jung sein

    Zitat von sormitz Beitrag anzeigen
    Wenn man bei uns die Liberalisierungen, Deregulierungen und Privatisierungen rückgängig machen könnte, würden die Unternehmen Bahn, Post, Strom und diverse andere wieder besser funktionieren und könnten dann ihrer sozialen Verantwortung wieder gerecht werden.
    Die größte Lüge unserer Politiker war doch, dass mit einer Privatisierung dieser Unternehmen ein Wettbewerb entstände und die Preise fallen würden. Die Vergangenheit hat deutlich das Gegenteil bewiesen. Einen Nutzen haben die Privatisierungen nur den Banken, den Vorständen und den Politikern in den Aufsichtsräten eingebracht, währenddessen die Preise für die Bürger ständig gestiegen sind.
    Also meiner Erinnerung nach, hatte man als Beförderungsfall der Bundesbahn wirklich nichts zu lachen und wer bei der Bundespost ein Telefon wollte, war in etwa so gestellt, wie ein Bettler vor dem Kaiser.

    Mann kann ja über einiges schimpfen, aber die BAhn ist objektiv betrachtet besser als zu Bundesbahnzeiten, sie transportiert nämlich viel mehr Personen- und Güter als die Bundesbahn, dass ist ein recht eindeutiges Zeichen.

    Btw. bevor man Frau Fernandez de Kirchner in den Himmel lobt, sollte man sich mal ihre Politik anschauene, denn an den fehlenden Investitionen hat die wesentlich mitschuld, da sie mit ihrer Regulierung Investitionen weitgehend unrentabel gemacht hat. Das gleiche auch in der LAndwirtschaft, von der Argentinien lebt.
  9. #18

    Der Dummschwätz der hier wieder zu lesen ist...

    Grundsätzlich finde ich es ja zuweilen durchaus legitim wenn den Energiefirmen der Hahn zugedreht wird. Nur, das sollte dann bitteschön ausschliesslich bei heimischen Firmen geschehen und nicht bei fremden, die zunächst mal für viel Geld Infrastruktur geschaffen haben.

    Warum? Weil die dumme Kuh so ihrem Land mittel- und langfristig mehr schadet als sonst was! Glaubt hier einer, es wird sich nochmal ein grosser Konzern finden, gleichgültig welcher Industrie er angehört, der ohne weiteres grosse Invetitionen tätigt? Die haben jetzt alle die Warnung bekommen und verstanden: dass in Argentinien staatliche Willkür herrscht!
  10. #19

    sie soll gelobt werden, Frau Kirchner. Wer kann sich noch an die Aufstande vor uber 10 Jahren als der IMF Argentinien gezwungen hat seine Naturresurces an Auslaender zu verkaufen, und somit Argentinien musste seine Ressources zu ueberteuerten Produkten zurueckverkaufen. Wie dem auch sei, Lateinamerika hat dem IMF und WB den Ruecken zugekehrt, und jetzt werden die KOnditionen mit den damaligen Sparmassnahmen revidiert. BRAVO! Leider wird hier kein Analog mit Europa gemacht, die oeffentliche Debatte um die Finanzkrise wuerde anders aussehen!


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