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Entdeckung des Higgs-Bosons: Physikstar Hawking verliert Wette

AFPDie Entdeckung des Higgs-Teilchens kostet den berühmte Astrophysiker Stephen Hawking eine stolze Prämie: Er hatte mit einem Kollegen gewettet, dass das Teilchen nie gefunden werde. Den Findern des Gottesteilchens wünscht er eine besondere Auszeichnung.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...842601,00.html
  1. #1

    Noch ist gar nichts bewiesen

    Es gibt eine Vermutung an der Grenze der Sicherheit. Ehe man dies als gesichertes Wissen betrachten kann, werden noch einige Versuche mit dem gleichen Ergebnis laufen müssen.

    Hawking ist übrigens einer der wenigen Wissenschaftler, die bereit sind anzuerkennen, wenn sie sich geirrt haben. In seiner Kurzen Geschichte der Zeit empfand ich es als sensationell, als er den sog. Urknall als Ursprung aller Materie bezweifelte. Weil, wenn etwas knallt, Materie vorher vorhanden sein muss. Etwas, was den vielen Verfechtern dieser Idee bis heute noch nicht aufgefallen ist.
  2. #2

    Zitat von Grafsteiner Beitrag anzeigen
    Hawking ist übrigens einer der wenigen Wissenschaftler, die bereit sind anzuerkennen, wenn sie sich geirrt haben. In seiner Kurzen Geschichte der Zeit empfand ich es als sensationell, als er den sog. Urknall als Ursprung aller Materie bezweifelte. Weil, wenn etwas knallt, Materie vorher vorhanden sein muss. Etwas, was den vielen Verfechtern dieser Idee bis heute noch nicht aufgefallen ist.
    Außerdem, wenn da wirklich was geknallt hätte hätte das doch jemand hören müssen.
  3. #3

    Nö.

    Zitat von Grafsteiner Beitrag anzeigen
    Weil, wenn etwas knallt, Materie vorher vorhanden sein muss. Etwas, was den vielen Verfechtern dieser Idee bis heute noch nicht aufgefallen ist.
    Oh, das ist diesen durchaus aufgefallen. Nur ist ihr Argument einfach zu widerlegen: Materie ist nämlich nur eine Erscheinungsform der Energie. Und wie ich das verstehe, war beim Urknall (geknallt hat da eigentlich nichts) lediglich unendlich komprimierte, reine Energie vorhanden. Und erst nachdem diese sich etwas verteilt hat und "abkühlte", bildete sich Materie und übrigens auch Antimaterie. Diese war nicht zu gleichen Teilen vorhanden, so dass die Materie gewann. ;-)
    Also: nicht Materie, sondern Energie muss vorhanden gewesen sein.

    Ich finde übrigens die Variante mit dem pulsierenden Weltall immer noch plausibler. Aber irren ist bekanntlich menschlich.... ;-)
  4. #4

    Zitat von Grafsteiner Beitrag anzeigen
    Es gibt eine Vermutung an der Grenze der Sicherheit. Ehe man dies als gesichertes Wissen betrachten kann, werden noch einige Versuche mit dem gleichen Ergebnis laufen müssen.

    Hawking ist übrigens einer der wenigen Wissenschaftler, die bereit sind anzuerkennen, wenn sie sich geirrt haben. In seiner Kurzen Geschichte der Zeit empfand ich es als sensationell, als er den sog. Urknall als Ursprung aller Materie bezweifelte. Weil, wenn etwas knallt, Materie vorher vorhanden sein muss. Etwas, was den vielen Verfechtern dieser Idee bis heute noch nicht aufgefallen ist.
    Mal eine kleine Frage: Ist Ihnen denn auch aufgefallen, dass hier gar nicht unbedingt von "Materie" gesprochen werden muss, sondern von der gleichwertigen "Energie", da im Urkanll Anfang der sich bildende Raum "strahlungsdominiert" war.
  5. #5

    Zitat von Grafsteiner Beitrag anzeigen
    Es gibt eine Vermutung an der Grenze der Sicherheit. Ehe man dies als gesichertes Wissen betrachten kann, werden noch einige Versuche mit dem gleichen Ergebnis laufen müssen.

    Hawking ist übrigens einer der wenigen Wissenschaftler, die bereit sind anzuerkennen, wenn sie sich geirrt haben. In seiner Kurzen Geschichte der Zeit empfand ich es als sensationell, als er den soWeil, wenn etg. Urknall als Ursprung aller Materie bezweifelte. was knallt, Materie vorher vorhanden sein muss. Etwas, was den vielen Verfechtern dieser Idee bis heute noch nicht aufgefallen ist.
    "Hawking ist übrigens einer der wenigen Wissenschaftler, die bereit sind anzuerkennen, wenn sie sich geirrt haben."
    -Wie kommen Sie denn darauf?

    " Materie vorher vorhanden sein muss.." -
    Materie entsteht ja erst durch abkühlung ..kann bei Trillionen Grad gar nicht existieren..

    -"Knall" ist ja nur ein Hilfskonstrukt... (von Edington) da "knallt" nichts, man würde auch nichts hören (keine Luft/Gase zum ausbreiten von Schallwellen)-bei dem Unvorstellbaren.

    -Hawking ist meiner Meinung nach einer der meist überschätzten Physiker. Gewiss, er hat intressante Beiträge über schwarze Löcher in den 70ern geliefert.Aber das wars auch im wesentlichen ...Er hat weder ein Naturgesetz entdeckt (wie zB Heisenberg, Pauli und andere ), noch eine radikal neue Theorie aufstellen können. Berühmt ist nur als Autor & und weil er im Rollstuhl sitzt (dazu synthetische Stimme-cool) -und weil die Medien ihn (eben aus diesen Gründen) gepuscht haben.
  6. #6

    Zitat von total_perspective_vortex Beitrag anzeigen
    Außerdem, wenn da wirklich was geknallt hätte hätte das doch jemand hören müssen.
    Sie haben sicher völlig recht, Jopi Heesters und Helmuth Schmidt hätten das in den Talkshows sicher vermitteltn können, falls es zu diesem Zeitpunkt geknallt hätte, aber sie haben nichts gehört.
  7. #7

    Universum oder Knall, was war zuerst?

    wenn etwas im Universum knallt, es zu dem Zeitpunkt aber bis auf den Knall aus gar nix besteht, ist das dann eigentlich einen philosophische Frage?
  8. #8

    Seit dem Urknall ist Gott taub

    "...hätte jemand doch hören müssen..." sagt #2. Das ist es ja: Nachdem ihm unerlaubterweise beim Spielen mit den häuslichen Chemie- und Physikbaukästen die Welt um die Ohren geflogen ist, ist der liebe Herrgott voll taub. Drum erhört er ja auch nicht die Gebete seiner Anhänger.
  9. #9

    Zu spät

    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    wenn etwas im Universum knallt, es zu dem Zeitpunkt aber bis auf den Knall aus gar nix besteht, ist das dann eigentlich einen philosophische Frage?
    Ich würde sagen ja, ansonsten heißt es, es sei meist zu spät, wenn man den Knall hört...








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