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Energiewende: Wo Stromautobahnen Deutschland vernetzen sollen

dapdEs ist ein gigantisches Vorhaben: Mit 3800 Kilometer zusätzlichen Stromtrassen wollen die Netzbetreiber die Voraussetzungen für die Energiewende schaffen. Die Pläne dafür haben sie nun vorgelegt - bis zum 10. Juli können die Bürger ihre Einwände einreichen.

Ausbau der Stromtrassen: Wie Deutschland vernetzt werden soll - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Nur im Untergrund.

    unterirdische stromtrassen sind auf längere zeit bedeutend
    billiger als übererdische.
    sie müssen gewartet,gesäubert,gestrichen und repariert
    werden.
    ausserdem stören sie vögel.
    leider denken politiker nur von zwölf bis mittag.
  2. #2

    Hört sich toll an

    und ist auch notwendig. Ich höre aber schon wieder die Aufschreie, bitte nicht in der Nähe meines Hauses. Dann gibt es wieder Verzögerungen. Wir sollten uns alle mal an die Nase fassen. Wir wollen keinen Fluglärm, aber mit dem Flieger in den Urlaub fahren. Wir wollen keinen Straßenlärm, aber jeder will sein Auto. Ich glaube es ist an der Zeit, dass wir als Bürger auch mal umdenken.
  3. #3

    Dezentralisierung

    Gibt es ausser Monopol- und somit Machterhaltung noch einen Grund, warum Stromerzeugung nicht dezentralisiert wird und zwar so weit, bis nahezu jedes Haus seinen eigenen Strom erzeugt?
  4. #4

    Zitat von Boone Beitrag anzeigen
    Gibt es ausser Monopol- und somit Machterhaltung noch einen Grund, warum Stromerzeugung nicht dezentralisiert wird und zwar so weit, bis nahezu jedes Haus seinen eigenen Strom erzeugt?
    überlegen sie doch mal.

    gäbe es dann noch parteispenden von der energie-mafia?
    oder verschwiegene einladungen zum essen bei denen umschläge unbekannten inhaltes den besitzer wechseln ?

    wie sie sehen ist die zentrale energieerzeugung alternativlos.
  5. #5

    Erdkabel

    Zitat von allereber Beitrag anzeigen
    unterirdische stromtrassen sind auf längere zeit bedeutend
    billiger als übererdische.
    sie müssen gewartet,gesäubert,gestrichen und repariert
    werden.
    So einfach ist es nicht:
    Erdkabel
  6. #6

    Zitat von Boone Beitrag anzeigen
    Gibt es ausser Monopol- und somit Machterhaltung noch einen Grund, warum Stromerzeugung nicht dezentralisiert wird und zwar so weit, bis nahezu jedes Haus seinen eigenen Strom erzeugt?
    Womit möchsten Sie das dann bewerkstelligen?

    - Solarstrom? Da bräuchten Sie aber wirklich ordentliche Akkus
    - Windkraft? Bei Flaute... kein Strom? Oder auch gewaltige Akkus in den Keller?
    - Gas-Blockheizkraftwerk? Putin sorgt schon dafür, dass es nie ausgeht, oder wie?
    - Öl-Blockheizkraftwerk? Dito, nur statt Russland OPEC einsetzen
    - Kohle? Sie wollen Kohle schippen für den eigenen Strom?
    - Atombatterie im Vorgarten? Sauber, effektiv und langlebig?

    Bei den regenerativen Technologien geht es nicht absolut dezentral wegen der nicht einhaltbaren Versorgungssicherheit, zimmergroße Li-Ionen-Akkus für ne Million Euro oder so sind nicht wirklich umweltfreundlich und preiswert.

    Bei den nicht-regenerativen Energien kommen die Energieträger von diversen Anbietern, also nichts gewonnen.

    Die Stromnetze müssen die Versorgungssicherheit bereitstellen, natürlich geht das mit Überkapazitäten einher, aber komplett dezentral - ich will nicht 50 Dieselgeneratoren in der Straße laufen hören, wenn bewölkt oder windstill ist.
  7. #7

    echt?

    Komischerweise ist es überhaupt kein Problem den Atomstrom über weite Strecken zu transportieren, aus Frankreich und Tschechien zu importieren. Ich frage mich immer, was den Windstrom vom Atomstrom unterscheidet, dass der eine beliebig durch die Leitungen passt und der andere so große Schwierigkeiten bereitet.

    Dezentralisierung ist sicher eine sinnvolle Alternative zu Großkraftwerken, speziell im Bereich von Gaskraftwerken.
  8. #8

    unterschätzt nicht die Oberstudienräte!

    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    und ist auch notwendig. Ich höre aber schon wieder die Aufschreie, bitte nicht in der Nähe meines Hauses. Dann gibt es wieder Verzögerungen. Wir sollten uns alle mal an die Nase fassen. Wir wollen keinen Fluglärm, aber mit dem Flieger in den Urlaub fahren. Wir wollen keinen Straßenlärm, aber jeder will sein Auto. Ich glaube es ist an der Zeit, dass wir als Bürger auch mal umdenken.
    Er steht schon in den Startlöchern, der Grün wählende, pensionierte Oberstudienrat mit Tagesfreizeit, der gezeichnet von der Angst vor "Strahlung" und des Sinkens des Wertes seines Eigenheimes, eine Bürgerinitiative gründet. Das wird hundertfach - mit Unterstützung der Ortsgrünen - geschehen. Es wird nach dem St.Florians-Prinzip verfahren werden.
    Für die Bundesgrünen wird das der Lackmustest werden, den sie nicht bestehen werden können ohne ihre saturierte Stammwählerschaft zu vergrätzen. Na, ja in 30 Jahren werden wir das gewuppt haben....
  9. #9

    Haben sie sich mal....

    Zitat von allereber Beitrag anzeigen
    unterirdische stromtrassen sind auf längere zeit bedeutend
    billiger als übererdische.
    sie müssen gewartet,gesäubert,gestrichen und repariert
    werden.
    ausserdem stören sie vögel.
    leider denken politiker nur von zwölf bis mittag.
    ...Gedanken darüber gemacht warum Stromleitungen so weit oben hängen? Warum es nicht möglich ist sie in die Erde zu legen?
    Ich hoffe sich schaffen das denken ein Stück weiter.
    Ach und nicht das ich falsch verstanden werde, Politiker denken auch meiner Meinung nach nur von 12 bis high noon.








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