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Energiewende: Verbraucher verlieren Interesse an Ökostrom

Gut*ein Viertel Jahr nach der Katastrophe von Fukushima hat bei deutschen Verbrauchern das Interesse an Ökostrom deutlich nachgelassen. Laut dem Verbraucherportal Verivox ist die Nachfrage nach entsprechenden Tarifen wieder so hoch wie vor dem Unglück.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...776975,00.html
  1. #1

    Sternendeutung

    Man kann Dinge auch interpretieren, dass sie der Argumentation folgen. Ich nehme allerdings eher an, dass der Verbraucher sich denkt, dass es zuviel Arbeit ist nach Tarifen zu suchen, wenn der Austieg beschlossene Sache ist und Oekostraom dann bald aus jeder Dose kommt.
    Denn wer schon ei nmal auf eoiner solchen Tarifrechnerseite war weiß: das ist alles nicht so unkompliziert und hat in etwa soviel Charme wie das Gespräch mit einem Versicherungsvetreter.
  2. #2

    naja...

    "73 Prozent der Experten gehen davon aus, dass bei einer schrittweisen Abschaltung der Atomkraftwerke bis zum Jahr 2022 ein stabiler Netzbetrieb möglich ist..."

    naja...Greenpeace kann ja ganze Wagenladungen von "Experten" ins Rennen werfen ...ggg
  3. #3

    Kohle ung Gas

    Nur gehen die Pläne der aktuellen Regierung ja eher in Richtung Kohle und Gas, anstelle der Regenerativen.
  4. #4

    _

    Sofern nich die ganzen Öko-Strom-Wechsler wieder zurück gewechselt sind sagt eine sinkende Nachfrage gar nichts.

    Wenn fast alle bereits ihren Öko-Tarif haben fragen natürlich weniger nach einem Wechsel zu Okö, sind ja schon da.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut*ein Viertel Jahr nach der Katastrophe von Fukushima hat bei deutschen Verbrauchern das Interesse an Ökostrom deutlich nachgelassen. Laut dem Verbraucherportal Verivox ist die Nachfrage nach entsprechenden Tarifen wieder so hoch wie vor dem Unglück.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...776975,00.html
    Ökostrom gibt es in dem Sinne gar nicht. Aus der Steckdose kommt immer der gleiche Strom, tarifunabhängig.

    Nach der Fukushimakatastrophe sind wie üblich einige Leute in wilden Aktionismus verfallen und haben ohne nachzudenken Öko-Strom gebucht. Die "Aufgescheckten" sind jetzt abgearbeitet und es besteht das übliche Niveau.

    Mit einem Ökostromtarif subventioniert man letztlich nur die Energiekonzerne, die ihren Energiemix entsprechend zusammenstellen müssen. Fragt sich allerdings ob die großen Stromanbieter es so bitternötig haben, vom "kleinen Mann" subventioniert zu werden.

    Wenn der Atomausstieg einer bleibt, dann sind die Konzerne eh gezwungen, Öko-Strom zu produzieren und daher bedarf es dann auch nicht mehr der Subvention der ach so armen, armen Energiekonzerne.
  6. #6

    Abgerechnet wird zu Schluss!

    Dank der Horrorshow die die Medien auf der Jagd auf immer höheren Einschaltquoten und größeren Auflagen rund um das Thema Fukushima veranstaltet haben, die sich dann durch erhöhte Werbeeinnahmen auch richtig rechnen, wurde von den Panik- und Wut-Bürger eine Energiewende im Schweinsgalopp durch den Bundestag geprügelt.

    Die eigentlichen Gewinner – oder als solche sollten sie dargestellt werden –, nämlich die Unternehmen der Windbranche sind mit dieser übereilten Entwicklung bzw. der Energiewende in diesem Tempo überhaupt nicht glücklich, so der Verbandschef der Unternehmen der Windindustrie.

    Einzig und allein die Solarbrachen feierte ausgelassen die Erfolge ihrer Lobbyisten, die Dank der Hysterie und Panik der deutschen Deppen es durchsetzten, das die schon lange vollmundig versprochen drastische Kürzung des Sonnenwahns nach kommunistischer Manier - es wurde einfach nicht genug Leistung zugebaut, sprich Geld vergeudet - ausgesetzt wurde.

    Nun erwürgen die Verbraucher über 100 Milliarden Euro an Einspeisegebühren, die in den kommenden Jahren zu entrichten sind, Geldmittel die direkt dem Binnenmarkt entzogen werden und die zum widerholten Mal Konjunkturprogramme in der VR-China anschieben.

    Dank kräftiger Zuwendungen an Abgeordnete und der schützenden Hand eines Außenministers in dessen Wahlkreis Bonn, das Ex-GRÜNE Gründungsmitglied Michael Asbeck dank Solarworld zum Milliardär mutiert ist, geht das Wahnsinn ungebremst weiter.

    So schliddernde Gestalten wie die von Thurn und Taxis, können dank Frau Merkel Quadratkilometer ihres unnützen Brachlands mit Solarpanelen pflastern, die jedes Jahr staatlich garantierte Renditen in Millionenhöhe abwerfen.

    Nachdem Fukushima nun aus der so hilfreichen Medienlandschaft verschwunden ist und die Kanzlerin entgegnen ihrer Zusage nun beichten muss, das die Energiewende – Dank freudiger Unterstützung der Solarbranche - wohl doch erheblich teurer werden wird, lässt das Interesse der Bürger nach, wie schön.

    Ich hoffe mal, dass bei der nächsten Stromrechnung das Interesse der lieben Mitbürger mal wieder ordentlich geweckt wird.
    Hier geschieht unter einem GRÜNEN Deckmantel, eine der größten Vermögensumverteilung in der Nachkriegsgeschichte, gutsituierte Haus und Landbesitzer verdienen Dank der Solarenergie, Mieter u. Verbraucher bezahlen die schönen Einnahmen der anderen.

    Was sagt die SPD dazu? Die Linken? Nichts es ist doch GRÜN… auch wenn der Solarwahn im Durchschnitt nur etwa 3 % zur Stromversorgung der Bundesrepublik beiträgt.
  7. #7

    ...

    Zitat von MaxMatthias Beitrag anzeigen
    Man kann Dinge auch interpretieren, dass sie der Argumentation folgen. Ich nehme allerdings eher an, dass der Verbraucher sich denkt, dass es zuviel Arbeit ist nach Tarifen zu suchen, wenn der Austieg beschlossene Sache ist und Oekostraom dann bald aus jeder Dose kommt.
    Ich bin der Meinung es gibt einen ganz anderen Grund und der ist ziemlich primitiv. Es liegt am Preis. Es gibt nur wenige Ausnahmen, wo Ökostrom günstiger als der konventionelle ist. Das berücksichtigt der Verbraucher!
  8. #8

    Meerke: "Experte" ist keine geschützte Berufsbezeichnung

    Zitat von schultern Beitrag anzeigen
    "73 Prozent der Experten gehen davon aus, dass bei einer schrittweisen Abschaltung der Atomkraftwerke bis zum Jahr 2022 ein stabiler Netzbetrieb möglich ist..."

    naja...Greenpeace kann ja ganze Wagenladungen von "Experten" ins Rennen werfen ...ggg
    "Experte" ist keine geschützte Berufsbezeichnung, genausowenig wie "Masseuse" ---
    --- und legt bisweilen durchaus auch zu Recht analoge Schlüsse nahe.
    !
  9. #9

    Wenn demnächst die Preise steigen-

    schließlich geht der Preis für Kohle und Gas ja nach Nachfrage und die steigt Weltweit ja an... werden die Verbraucher wieder zuerst den Preis anstelle von Öko sehen. Wie vorher.

    Das die Preise deutlich steigen sollte natürlich jedem klar sein auch wenn es immer wieder geleugnet/angezweifelt wird.

    Wenn die Energie im Land deutlich teurer wird steigt natürlich auch der Preis für alles andere im Land...

    Dann wird der Wind wohl den Parteien extrem hart ins Gesicht blasen wenn auch der letzte Normalverdiener, Rentner oder H4-ler merkt das man trotz Energiesparens immer mehr für weniger kW/h zahlen muss...


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