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Energiewende: Politik streitet über Sozial-Strom

dapdDer Atomausstieg wird nicht billig, einen Teil der Kosten werden die Verbraucher tragen müssen - aber wie viel? Die Diskussion über günstige Tarife für Bedürftige ist entbrannt - Verbraucherschützer, Grüne und ein Energiemanager fordern Sonderpreise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...837901,00.html
  1. #370

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    aber, durch die eile bleiben auf der strecke könnte aber auch die sorgfalt beim ausbau der netze. viele bürger haben angst, unter stromleitungen zu wohnen. einen mast mit 380.00 volt möchte wohl niemad in seinem garten oder vorgarten stehen haben.
    Genauso ist es.
    Dem einen sin Uhl, dem annern sin Nachtigall.
    Wir, meine Familie, leiden hier im Rhein-Main-Gebiet schon seit vielen Jahren unter Fluglärm, alle Proteste helfen nichts.
    Jetzt wurde von Fraport die Landebahn Nord eröffnet.
    Da geht es plötzlich über Wohngebiete von "besseren" Bürgern, was glauben Sie, was da jetzt los ist!
    Da zieht die Hautevolee gemeinsam zum Flughafen, um zu protestieren.
    Ich nehme aber mal an, dass sie ihre entfernten Urlaubsziele nicht mit dem Fahrrad erreichen.
  2. #371

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Sie lügen um EE schlechtzumachen.

    Noch dazu sind das Zahlen, die nur für die aktuelle Situation gelten,
    Erstens lüge ich nicht, sowas höre ich gar nicht gerne.
    Zweitens haben Sie recht, ich beschreibe die aktuelle Situation.
  3. #372

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Genauso ist es.
    Dem einen sin Uhl, dem annern sin Nachtigall.
    Wir, meine Familie, leiden hier im Rhein-Main-Gebiet schon seit vielen Jahren unter Fluglärm, alle Proteste helfen nichts.
    Tja, so ist das mit Sozial-Strom.
  4. #373

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Jetzt wurde von Fraport die Landebahn Nord eröffnet.
    Da geht es plötzlich über Wohngebiete von "besseren" Bürgern, was glauben Sie, was da jetzt los ist!
    Da zieht die Hautevolee gemeinsam zum Flughafen, um zu protestieren.
    Ich nehme aber mal an, dass sie ihre entfernten Urlaubsziele nicht mit dem Fahrrad erreichen.
    Genau das ist auch ein Problem in Berlin. Da sind plötzlich sehr wohlhabende Leute in Zehlendorf und im südlichen Speckgürtel von Fluglärm betroffen, den sie mit ihren Luxus-Reisen bisher den Leuten in Reinickendorf, Pankow usw. zugemutet haben. Jetzt ist's natürlich eine Katastrophe (!!!), dass sie selber den Fluglärm über sich haben sollen. Wirklich köstlich. Diese Klientel hat sich gut eingerichtet und ist zufrieden, wenn Andere die nachteiligen Seiten ihres Jetset-Lebens ausbaden.
  5. #374

    ja,

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Genauso ist es.
    Dem einen sin Uhl, dem annern sin Nachtigall.
    Wir, meine Familie, leiden hier im Rhein-Main-Gebiet schon seit vielen Jahren unter Fluglärm, alle Proteste helfen nichts.
    Jetzt wurde von Fraport die Landebahn Nord eröffnet.
    Da geht es plötzlich über Wohngebiete von "besseren" Bürgern, was glauben Sie, was da jetzt los ist!
    Da zieht die Hautevolee gemeinsam zum Flughafen, um zu protestieren.
    Ich nehme aber mal an, dass sie ihre entfernten Urlaubsziele nicht mit dem Fahrrad erreichen.
    ich glaube ihnen das schon "gerne". diejenigen, die jetzt erst protestieren, haben wahrscheinlich auf ihren angeblichen status "hautevolee" darauf gehofft, etwas erreichen zu können. aber, auch diese kaste kommt nicht gegen die industrie an. es ist allerdings ganz furchtbar: dieser fluglärm, gesundheitsschädlich. aber wen interessiert das noch? hauptsache: die kasse stimmt.
  6. #375

    also

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Tja, so ist das mit Sozial-Strom.
    tut mir leid, was hat dies mit sozial-strom zu tun? es geht um die gesundheit vieler mitbürger, die mit sozial-strom weniger zu tun haben als mit unerträglichem fluglärm, der billigend in kauf genommen wird von entsprechenden unternehmen um des profits willen. ist es das alles wert?
  7. #376

    Zitat von bosemil Beitrag anzeigen
    Fakten sind was der "Verbraucher" am Monatsende für seinen Strom bezahlen muß. Da müssen sie nachschauen. Die Energieriesen machen nicht einmal Geld für notwendige Investitionen locker. Sie lassen sich das nach möglichkeit vom Steuerzahler subventionieren. Wetten das die keinen Cent locker machen für die Nachrüstung der Netze!
    Keine Ahnung, wovon Sie da reden, oder gar, inwiefern sich das gegen meine Aussage wendet. Ist das freies Assoziieren, was sie da machen?
  8. #377

    111

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    tut mir leid, was hat dies mit sozial-strom zu tun? es geht um die gesundheit vieler mitbürger, die mit sozial-strom weniger zu tun haben als mit unerträglichem fluglärm, der billigend in kauf genommen wird von entsprechenden unternehmen um des profits willen. ist es das alles wert?
    Es geht hier um Sozial-Strom, oder doch nicht?
    Was hat der Flüglärm damit zu tun?
    Sagen Sie es mir bitte.
    Man kann auch umziehen, wird ja den H4-Empfängern auch gerne nahe gelegt........
  9. #378

    Zitat von akeley Beitrag anzeigen
    Vielleicht habe ich einen Teil der Diskussion verpasst. Aber "Hartzer" könne wie jeder Bürger Strom auch für andere Dinge als zum Heizen verbrauchen, z.B. zum Kochen. Und schon das wird im Regelsatz nicht nennenswert berücksichtigt.
    Ex-Umweltminister Röttgen hatte wohl - folgt man der Printspiegelausgabe der abgelaufenen Woche - erst sehr kurz vor seiner erzwungenen Demission realisiert, dass SGB II-Bezüger ihren Strom eben nicht vom Amt bezahlt bekommen, sondern die Kosten selbst aus dem Regelsatz bestreiten müssen.

    Und sowas durfte in Deutschland Minister werden.

    Markerschütternd.
  10. #379

    Staatsbeamte können es eben nicht besser!

    Zitat von haltetdendieb Beitrag anzeigen
    ...
    Ich habe einen besseren Vorschlag: Wie das Gesundheitswesen gehört auch die Vorsorge für Energie, Wasser und Abwasser in die Öffentliche Hand. Die Privaten hatten ihre Chance und haben sie leichtfertig verspielt. Die Verstaatlichung der Energie"unternehmen" wäre ein hervorragendes Mittel, um die Preise wieder ins Lot zu bringen. Da bräuchte es dann keine Profite, Extraprofite, Windfallprofits und wie diese Sachen alle noch heißen möchten, die den Strompreis in unermessliche Höhen treiben.
    ...
    Zwei der vier deutschen grossen EVU sind bereits in Staatshand: Vattenfall (100% schwedischer Staat) und EnBW (95% Land Baden-Württemberg und dortige Kommunen), die beiden anderen (RWE, E.on) haben kleinere kommunale Anteilseigner. Ihre Logik hat demzufolge einen Haken. Und wo der genau liegt, sehen Sie ganz einfach hier.








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