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Energiewende: Politik streitet über Sozial-Strom

dapdDer Atomausstieg wird nicht billig, einen Teil der Kosten werden die Verbraucher tragen müssen - aber wie viel? Die Diskussion über günstige Tarife für Bedürftige ist entbrannt - Verbraucherschützer, Grüne und ein Energiemanager fordern Sonderpreise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...837901,00.html
  1. #330

    Sollen die Bürger obendrein noch sammmeln gehen für Notleidende Sromkonzerne?

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Schauen Sie sich doch mal die Fakten an:
    Strompreis

    Seit 1998 ist der reine Strompreis, also das, was die "Konzerne" erhalten, um weniger als 10% gestiegen. Das ist nichts. Wo gibts das bitte noch, dass irgendein Preis in 14 Jahren nur um 10% gestiegen ist?

    Und dann schauen Sie auf die Spalte "Anteil Steuern, Abgaben, Umlagen"...
    Fakten sind was der "Verbraucher" am Monatsende für seinen Strom bezahlen muß. Da müssen sie nachschauen. Die Energieriesen machen nicht einmal Geld für notwendige Investitionen locker. Sie lassen sich das nach möglichkeit vom Steuerzahler subventionieren. Wetten das die keinen Cent locker machen für die Nachrüstung der Netze!
  2. #331

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Sie wissen aber, dass die Dinger Platz brauchen, die Natur zerstören und es dagegen weltweit Proteste gibt. Und Sie wissen auch, dass die Kosten nicht nur durch den Staudamm bestimmt werden. Heute kommen auch bei kleineren Staudämmen einige Millionen für Zusatzbauten hinzu, die den Fischen auch den Weg in die Gegnrichtung ermöglichen.

    "Die über 36 000 Staudämme in der Welt richten noch größeren ökologischen Schaden an als bisher angenommen."
    Einen Tod müssen wir sterben. Sie vergessen zu erwähnen, dass die CO2-Emissionen von Flächenstaudämmen durch verwesende Biomasse größer sind, als wenn Biomasse direkt zur Stromerzeugung genutzen würde. Wasserkraftwerke sind billig, nicht ökologisch.

    Das ist in Fjorden aber alles kein Problem.
  3. #332

    ups, der link

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Und ihnen lege ich dieses Video nah. ...
    911 Case Study: Pentagon Flight 77 - YouTube
  4. #333

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Bevor es die PV-Technik gab, mußten wir in wenigen Stunden die Leistung um 20 GW und mehr erhöhen, wir hatten also irgendetwas ums sehr teure 5GW/h im Stromnetz. Mit PV-Technik bleiben uns diese teuren Wechsel der Kraftwerksleistung an sehr vielen Tag im Jahr erspart. Das spart unglaublich, ohne dass es der PV-Technik zugeschrieben wird. Außerdem werden die Netze entlastet, weil der Strom da erzeugt wird, wo er verbraucht wird.
    Wenn die Sonne nicht scheint, müssen wir auch heute die Kraftwerksleistung erhöhen. Das wird wie früher mit Gaskraftwerken gemacht. Je weniger die genutzt werden, desto teurer ist der damit erzeugte Strom. Und neue werden keine mehr gebaut, weil sie weniger gebraucht werden.

    Aber auf das Backup kann man nicht verzichten!

    Beim Ausbau der EE wird dieses Problem noch richtig teuer werden.
    Weil einigermassen preiswerte Speicher auf weite Sicht nicht zu sehen sind.
  5. #334

    Zitat von schlob Beitrag anzeigen
    ...
    die grünen schieben vieles der technik in die schuhe,was einfach folge der überbevölkerung ist.
    ...
    Es gibt keine Überbevölkerung. Was es gibt ist eine gigantische Verschwendung von Ressourcen. Mit der richtigen Organisation können auf der Erde hundert mal so viele Menschen leben ohne dass jemand hungern muss.
  6. #335

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ...dann müssen wir mal wieder die Zahlen ein wenig relativieren.Der Enverbraucher zahlt pro KWh 1,9 cent (netto)für den Photovoltaikanteil and der EEG Umlage von 3,59 cent(netto).....die Grossindustrie gar nichts,dank Rössler und Konsorten!
    Richtig!
    Aber ich bitte auch zu bedenken, dass der Erzeugerpreis für konventionelle Energie im Mix etwa in der Grössenordnung von 3,5 Cent liegt und die Gesamt-energie-erzeugerkosten zumindest ab 2013 mit 5 Cent Umlage durch EE glatt verdoppelt werden.
  7. #336

    Wie ...

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ......die Grossindustrie gar nichts,dank Rössler und Konsorten!
    Wie schön das doch immer klingt ... und so sozial. Nach dem Motto: ist ja immer die FDP. Dass der Verbraucher aber am Ende zahlen muss, das wollen Sie offensichtlich übersehen.
  8. #337

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Wasserkraftwerke sind billig, nicht ökologisch.

    Das ist in Fjorden aber alles kein Problem.
    Hauptsächlich im Sommer. Im Winter sind die Oberbecken zugefroren und auch der Nachfluss lässt zu wünschen übrig.
    In Norwegen.
    Ausserdem haben viele Norweger an den Oberbecken kleine Ferienhäuschen und keine Lust, für die Deutschen den Wasserspiegel 10 Meter auf und ab zu erleben.
    Die Norweger sind durch Wasserkraft, Gas und Öl so reich, dass sie es nicht nötig haben, für kleine Münze uns Deutschen zu "helfen"!
    Norwegen will kein Akku sein
    Norwegen bietet zur Speicherung von Strom gute Bedingungen für Pumpspeicherwerke - eine Ergänzung zur Windkraft. Doch die Norweger wollen nicht.
  9. #338

    Nur zur Info

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    nicht zwingend. die nötigen computer zb werden ständig billiger und zuverlässiger,ohne dass da irgendetwas speziell getan werden muss-
    Im Gegensatz zu früher ist heute nicht mehr die Hardware das Kostenproblem. Aber neue Hardware allein nützt ja gar nichts, sie sollten dann schon die Software entsprechen anpassen, damit keine "unbekannten Fehler" auftreten.
  10. #339

    das ist so ...

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Einen Tod müssen wir sterben....
    Eben. Das ist so. Es will nur niemand wissen, genauso wenig inetressiert es hier jemanden, wieviel Krebserkrankungen es in China wegen unserer ökologischen Windanlagen gibt ....

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    ...Wasserkraftwerke sind billig, nicht ökologisch. ...
    Erzählen Sie das niemandem.

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Das ist in Fjorden aber alles kein Problem.
    Wenn die, die dort wohnen einverstanden sind. Bisher ist klingt es immer so, dass Deutschland entscheidete, was andere Länder für uns zu tun haben. Hat da mal jemand gefragt, ob die das überhaupt wollen?








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