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Energiewende: Politik streitet über Sozial-Strom
dapdDer Atomausstieg wird nicht billig, einen Teil der Kosten werden die Verbraucher tragen müssen - aber wie viel? Die Diskussion über günstige Tarife für Bedürftige ist entbrannt - Verbraucherschützer, Grüne und ein Energiemanager fordern Sonderpreise.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...837901,00.html
- #100 09.06.2012 17:19 von
- #101 09.06.2012 17:22 von
Nicht ganz so
Ich bin vom Fach und kann Ihnen versichern, dass zwar der normale Verbraucher nichts vom Verbundnetz profitieren kann, aber sehr wohl unsere Großbetriebe. Die Aluminiumhütte in Lothringen wäre dort nur minimal besser aufgehoben. Die Arbeitnehmer in Frankreich haben wieder andere Rechte als wir, so das ein Standortwechsel in Europa für energieintensive Unternehmen kaum lohnt. Rentabel wird es nur in nicht EU - Ländern.
Ich denke, die Deindustrialisierung in Europa ist Programm unserer Politiker. Womit sie den Wohlstand erhalten wollen, das weiß ich leider auch nicht... - #102 09.06.2012 17:23 von
- #103 09.06.2012 17:25 von
bezahlbar?
frau kanzlerin spricht von bezahlbaren erhöhungen. was ist denn das für eine gummi-aussage? bezahlbar ist für jeden etwas anderes. ich finde es jetzt schon ein skandal für deutschland, dass wir hunderttausende haushalte haben, die sich ihren strom schon jetzt nicht mehr leisten können. wie soll das wohl weitergehen?
- #104 09.06.2012 17:25 von
Käse
Bei 112 Mrd Umsatz bleiben bei eon gerade mal 2,5 Mrd nachhaltiger Konzernüberschuss.... Mit der größte Posten auf der Kostenseite sind sicher die überaus gut bezahlten 80.000 Angestellten...
Wem wollen Sie denn das Gehalt kürzen, um wieviel UND - ganz wichtig - wie viel Armenstrom könnte man damit bezahlen?
Es ist immer wieder amüsant hier im Forum zu lesen... Der eine oder andere Lacher ist immer drin - #105 09.06.2012 17:29 von
Bgh
Hört sich wieder wie ein Unsinn an der vpm BGH einkassiert wird.
- #106 09.06.2012 17:29 von
- #107 09.06.2012 17:31 von
- #108 09.06.2012 17:36 von
Durchfüttern
Lebensmittelgutscheine wären ein Anfang.
Mal ehrlich: wie soll das denn so weiter gehen? Ich meine, die Arbeitslosenzahl sinkt Monat für Monat, die Betriebe bekommen keinen Nachwuchs (oder nur Luschen, die keiner haben will) - das sogenannte "Prekariat" benötigt dringend einen "Reboot". Ich kenne niemanden, der noch Lust hat, die Leute durchzufüttern. Jedenfalls nicht in der bisherigen Form. Es reicht! - #109 09.06.2012 17:44 von
Es haette doch jeder wissen muessen
dass genau dies eintreten wird. Um die Unterstuetzer einer unausgegorenen Energiepolitik nicht zu verlieren werden nun Sonderregelungen fuer genau jene Gruppen verlangt die am lautesten die Energiewende verlangt haben. Wie waers denn mit einer Energieflatrate ? Jeder kriegt so viel er will zu einem festen Preis. Aber bitte nicht zu viel - 5 Euro im Monat ? 10 ? 20 ? Soll ja erschwinglich bleiben. Ich bin dafuer dass die Energiewende von denen bezahlt wird, die sie u.a. durch Demos in den Strassen verlangt hat. Denn eine wirklich basisdemokratische Entscheidung durch Volksentscheid war die Wende nicht. Haette man zu so einer Gelegenheit der Bevoelkerung reinen Wein eingeschenkt saehe die Energiewende anders aus!
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