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Energiewende: Ökostrom-Abgabe steigt auf Rekordniveau

DPADie Energiewende wird für Deutschlands Haushalte teuer: Die Ökostrom-Umlage steigt 2013 auf rund 5,3 Cent je Kilowattstunde - das entspricht einem Plus von 47 Prozent. Die von der FDP geforderte Senkung der Stromsteuer lehnt Umweltminister Altmaier dennoch ab.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-861268.html
  1. #1

    Ende der Fahnenstange????

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende wird für Deutschlands Haushalte teuer: Die Ökostrom-Umlage steigt 2013 auf rund 5,3 Cent je Kilowattstunde - das entspricht einem Plus von 47 Prozent. Die von der FDP geforderte Senkung der Stromsteuer lehnt Umweltminister Altmaier dennoch ab.

    EEG: Ökostrom-Umlage steigt um 47 Prozent auf rund 5,3 Cent - SPIEGEL ONLINE
    Das ist ja noch lange nicht das Ende der Fahnenstange! Netzausbau und die weiterlaufende Einspeisevergütung in Kombination mit weiter ausufernder Fotovoltaik machen Strom erst richtig teuer. Dazu kommt, daß herkömmliche Kraftwerke nicht mehr ausgelastet sind. Der Mittelständler mit dem Eigenheim kann sich "erwehren"! Die Oma in der Platte bekommt eine Energieberatung. Die Verzweiflung von Herrn Altmeier muß schon groß sein, wenn er auf die Fehler der Grün/Roten von 2000 verweist. Spätestens jetzt hätte der Streber Röttgen zurücktreten müssen. So ist das, wenn eine Elektrizitäts-Planwirtschaft aufgezogen wird. Jetzt fehlt nur noch ein großflächiger Blackout - dann ist die Sache richtig am brodeln!
  2. #2

    Problem? Desaster ist wohl das Wort

    Die Historie zu Merkels FlipFlop Politik kennt ja wohl jeder.
    Ich begreife da die deutschen nicht.
    Die Energiewende ist so ziemlich das einzige was Schwarz Gelb neben Lobbygesetzen auf den Weg gebacht hat.
    Und die wird völlig vermurkst und Konzeptlos umgesetzt.

    Das ist Merkels Baby!

    Aber scheint ihr wie immer überhaupt nicht zu schaden.
    Merkel schwebt in den Umfragen über Ihrem eigenen Kabinett.
    Schuld ist irgendwann immer irgendwer.
    Aber Merkel ist beliebt.
    Wir finden das gut was sie macht!
    Ja, was macht sie denn?
    Weiß, ich nicht, aber sie macht das nicht schlecht!
  3. #3

    Überrascht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende wird für Deutschlands Haushalte teuer: Die Ökostrom-Umlage steigt 2013 auf rund 5,3 Cent je Kilowattstunde - das entspricht einem Plus von 47 Prozent. Die von der FDP geforderte Senkung der Stromsteuer lehnt Umweltminister Altmaier dennoch ab.

    EEG: Ökostrom-Umlage steigt um 47 Prozent auf rund 5,3 Cent - SPIEGEL ONLINE
    Gerade hier zeigt sich die Unehrlichkeit der Politik. Die CDU hatte damals die Laufzeitverlängerung der AKW damit begründet, dass ein zu schneller Ausstieg die Kosten explodieren lässt. Das war richtig und eine unpopuläre, aber sinnige Maßnahme - aller Rechentricks der Atomkraftgegener zuum Trotz.

    Heute aber so zu tun, als ob die Kostenexplosion quasi aus dem Himmel gefallen kam, ist lächerlich. Genuso übrigens, wie die Grünen meinen, jetzt wieder industriefeindliche (also arbeitsplatzfeindliche) Politik zu fordern. Aber was sagte doch Trittin: einen linken Populismus gibt es nicht. Genau...
  4. #4

    Danke Rot-Grün...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende wird für Deutschlands Haushalte teuer: Die Ökostrom-Umlage steigt 2013 auf rund 5,3 Cent je Kilowattstunde - das entspricht einem Plus von 47 Prozent. Die von der FDP geforderte Senkung der Stromsteuer lehnt Umweltminister Altmaier dennoch ab.

    EEG: Ökostrom-Umlage steigt um 47 Prozent auf rund 5,3 Cent - SPIEGEL ONLINE
    ...und in der Folge Schwarz-Gelb, dafür...

    dass ihr die Bürger dafür bestraft, dass sie imsich warme Mahlzeiten kochen wollen, ihre Fernseher und Computer betreiben wollen, abends nicht im Dunklen sitzen wollen etc.

    Danke auch, dass ihr mit anderen "Umweltsteuern" Oma Agatha von nebenan dafür bestraft, dass sie im Winter einen warmen Hintern haben will...
  5. #5

    EEG richtet sich nach der eingespeisten Strommenge!

    Man kann immer mehr Strom sparen, wenn auf der anderen Seite EEG-Umlage ständig steigt, nützt das gar nichts. Je weniger Verbrauch um so höher die Umlage. Die Netzkosten bleiben auch auf gleicher Höhe und werden dann eben auf den weniger verbrauchten Strom verteilt. Herr Altmaier sollte mal weniger Stuss von sich geben.
  6. #6

    Und wer hats Verbockt?

    Schwarz-Geld! Wie schon vieles in den letzten Jahren.

    Auch wenn unter Rot-Grün nicht alles perfekt war und einiges falsch gemacht wurde - So viel Mist hat noch keine Regierung verzapft.

    Sich bei schönen Wetter entsprechend vor PV-Anlagen fotografieren lassen und dann jammern wenn der Beitrag steigt. Es fehlt nur noch das alle Fehler Rot-Grün zugewiesen wird obwohl diese Koalition seit 7 Jahren (EEG-Umlage < 1 Cent/kWh) nicht mehr an der Macht ist um Fehlentwicklungen (Fehlende Decklung bzw. zu späte Anpassung der Vergütung) einzig und allein Schwarz-Geld geschuldet ist!
  7. #7

    Schlimme Ahnung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende wird für Deutschlands Haushalte teuer: Die Ökostrom-Umlage steigt 2013 auf rund 5,3 Cent je Kilowattstunde - das entspricht einem Plus von 47 Prozent. Die von der FDP geforderte Senkung der Stromsteuer lehnt Umweltminister Altmaier dennoch ab.

    EEG: Ökostrom-Umlage steigt um 47 Prozent auf rund 5,3 Cent - SPIEGEL ONLINE
    Die Grünen, die die Regierungsparteien durch Fukushima mit ihrem teuren Ökowahn und den erneuerbaren Energien vor sich hergetrieben
    haben gehen jetzt, wo die Kosten dieses überhasteten Blödsinns
    real werden, auf Tauchstation, dabei haben sie schon als Mitregierende diese Richtung bestimmt. Bei den Preierhöhungen ist jetzt natürlich niemand schuld. Ich hoffe, die Partei der "Ökogutverdiener" bekommt bei der Wahl die Quittung!
  8. #8

    Die

    Die Energiewende ist ein Schuß in den Ofen. Alle Grundsätze der sicheren und preiswerten Stromversorgung eines hochentwickelten Industriestaates werden über den Haufen geworfen. Zudem wird es einen erheblichen Anstieg des CO2 geben, die Reduktionsziele werden haushoch verfehlt. Unsere schönen Landschaften werden noch mehr von Stromtrassen zerschnitten, die Aussicht zugespargelt.
    Bisher wurde Strom möglichst immer verbrauchernah produziert, nur in Ausnahmefällen wie z.B. bei Störungen mußte Strom über größere Entfernungen transportiert werden. Das Netz wurde entsprechend geschaltet. Grund: Stromtransport kostet viel Geld. Pro 100 km muß man je nach Spannungsebene mit 3...5% Verlusten rechnen. Nun soll der Strom aus der Nordsee nach Süddeutschland fließen. Kleine Verluste lassen sich aber nur mit Höchstspannungsleitungen auf breiten Trassen und hohen Masten realisieren, damit der teuer erzeugte, kümmerliche Ertrag nicht noch mehr geschmälert wird.
    Die Politik hat noch immer nicht begriffen, daß mit den "Erneuerbaren", von der Wasserkraft abgesehen, kein einziges Kraftwerk ersetzt werden kann, weil keine bedarfsgerechte Einsatzplanung möglich ist. Man spart nur Brenstoff, und das zu einem aberwitzig überhöhten Preis. Ein Kohle- oder Kernkraftwerk kann 8000 Vollaststunden im Jahr erreichen, eine Windmühle je nach Standort 1000...2000 Stunden. Für die gleiche Jahresproduktion bräuchte man also, bezogen auf ein Kraftwerk mit 1000 Megawatt Leistung, 4...8 mal soviel an Windmühlen in gleicher Leistung. D.h., es müssen für den Ersatz eines einzigen Kraftwerkes von 1000 MW 4000...8000 Mühlen zu 1 MW installiert werden. Oder die Hälfte an Anlagen mit 2 MW.
    Derzeit haben wir eine Grundlast von ca. 40 000 Megawatt, eine Leistung, die an keinem Zeitpunkt des Jahres unterschritten wird, auch nicht bei Dunkelheit, Windstille und an Feiertagen. Bis zu 25000 MW davon kamen aus den KKW. Wie sollen die "Erneuerbaren" da einen Ausgleich schaffen? Auch dann nicht, wenn der letzte Hektar des Landes zugepflastert wird. Also müssen nun Kohle- und Gaskraftwerke gebaut werden, dank Bürgerprotesten jedoch nicht unter 10 Jahren Planungs- und Bauzeit. Quintessenz: Alte und umweltbelastende Kohle- und Braunkohlekraftwerke, die längst für die Stillegung vorgesehen waren, bekommen eine Laufzeitverlängerung auf unabsehbare Zeit. Die bösen Stromkonzerne müssen nämlich die Versorgungssicherheit garantieren. CO2-Minderung ist dann nur noch eine Schimäre.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende wird für Deutschlands Haushalte teuer: Die Ökostrom-Umlage steigt 2013 auf rund 5,3 Cent je Kilowattstunde - das entspricht einem Plus von 47 Prozent. Die von der FDP geforderte Senkung der Stromsteuer lehnt Umweltminister Altmaier dennoch ab.

    EEG: Ökostrom-Umlage steigt um 47 Prozent auf rund 5,3 Cent - SPIEGEL ONLINE
    Und warum wird die (stromverbrauchende) Industrie nicht belastet? Die ist doch eine der Hauptverursacher der Luftverschmutzung, dem Grund für die Notwendigkeit der Energiewende. Hier wird doch das Verursacherprinzip auf den Kopf gestellt.


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