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Energiewende: McKinsey prophezeit Kostenexplosion beim Ökostrom

DPADie Unternehmensberatung McKinsey rechnet mit deutlich steigenden Energiekosten. Ende des Jahrzehnts könnten Verbraucher bis zu 21,5 Milliarden Euro pro Jahr für Okostrom zahlen. Strom würden dadurch um rund drei Cent teurer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830843,00.html
  1. #30

    Zitat von Parvis Beitrag anzeigen
    McKinsey - waren das nicht die, die SAT1 beinahe an die Wand gefahren haben?
    Das waren glaub ich auch die, die die Swissair geschrottet haben.
  2. #31

    ...ehemals bei EON im Management...naja, der Beitrag kam mir gleich so verdächtig vor. Da werden auch gleich mal die fehlenden Investitionen (trotz Netzentgelt) ins Stromnetz, die nicht weitergegebenen Strompreisverringerungen an der Strömbörse und diverse andere Sauerereien unter den Teppich gekehrt. So ist das eben, wenn das Gehirn mit dem Einstieg in EON oder Co. abgeschaltet wird. Das hinterlässt. Spuren.
  3. #32

    das ich nicht lache

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen
    Man kann sich natürlich auch einreden, dass der Strom sowieso teurer geworden wäre, weil sich die pösen Energiekonzerne (unter Ausschaltung des Wettbewerbs) die Taschen vollgestopft hätten bzw. nun umgekehrt dank der Energiewende selbstlos die Investitionen aus den eigenen Ersparnissen bezahlen. Die Versuche der Ökomiker, die Tatsachen zu relativieren, sind schon putzig.

    Dabei braucht man eigentlich kein McKinsey, um zu verstehen, dass der Komplettumbau der Stromversorgung und der Transport von Strom quer durchs Land (statt der bisherigen verbrauchernahen Produktion in den industriellen Ballungszonen) sehr viel Geld kostet, das in letzter Konsequenz der Verbraucher zu bezahlen hat.
    für subventionen können die strom großverbraucher überall schnell mal ein werk neu bauen. es aber dort zu machen, wo billiger strom winken könnte ist dann aber völlig unmöglich?

    ein atom-komiker-witz?
  4. #33

    Sorgen

    Zitat von mann634 Beitrag anzeigen
    nun, wenn man die Zahlen etwas anders formuliert, ist das nicht eine Kostenexplosion, sondern ein moderater Anstieg des Strompreises von etwas mehr als 1% jährlich bis 2020. Ob es uns das wert ist...?
    Vielleicht ja. Der Preisanstieg macht mir keine Sorgen, sondern dass eine Industrienation in Zentraleuropa ohne Not eine Technologie (Kernenergie) diskreditiert, nur weil sie konservativen Elementen der Gesellschaft (ja, ich rede von den Grünen) nicht in ihr politisches Kalkül passt. Man stelle sich vor, ein Stamm der Homo Erectus hätte entschieden, die Erfindung des Feuers nicht zu nutzen, weil damit Unfälle passieren können. (Ich bin mir gar nicht so sicher, ob das nicht auch wirklich passiert ist). Wenn dann eines Jahres mal ein kalter Winter kommt, überlebt der Stamm wegen der Kurzsichtigkeit seiner Bedenkenträger nicht. Früher hat so etwas die Evolution erledigt, heute sollten wir das in einem logischen, wissenschaftlich-technischen Diskurs lösen können.

    Lasst uns Kerne spalten, nicht Haare
  5. #34

    Mal davon abgesehen, dass 12 % über den gewählten Zeitraum verschwindend gering erscheinen, gegenüber sonstigen Preissteigerungen, geht nicht daraus hervor, ob die Aufräumarbeiten für Asse berücksichtigt wurden. Wäre die Annahme übertrieben, dass es sich hier um gezielte Lobbyarbeit handelt?
  6. #35

    Mal davon abgesehen, dass 12 % über den gewählten Zeitraum verschwindend gering erscheinen, gegenüber sonstigen Preissteigerungen, geht nicht daraus hervor, ob die Aufräumarbeiten für Asse berücksichtigt wurden. Wäre die Annahme übertrieben, dass es sich hier um gezielte Lobbyarbeit handelt?
  7. #36

    ...

    Zitat von n+1 Beitrag anzeigen
    Schaumschläger von McKinsey suchen wohl neue Betätigungsfelder?
    Finden nicht mehr so viele Dumme, die für Banalitäten Millionen zahlen?
    Jetzt gibt es die Banalitäten umsonst...


    Übrigens:
    Kommt ein Mann im Anzug mit seinem offenen Sportwagen an einer Schafwiese mit richtig vielen Schafen vorbei. Fragt er den Schäfer: Wenn ich Dir in 5 Minuten sagen kann, wie viele Schafs Du hast, kann ich dann eines haben?"
    Der Schäfer überlegt kurz und willigt ein. Der Mann in Anzug schnappt sich seinen Laptop, ist 4:30 beschäftigt mit Tabellen, und Zahlenreihen und sagt dann: "287 Schafe".
    "Stimmt", sagte der Schäfer. Der Anzugträger schnappt sich eines der Tiere und will gerade davon fahren, das sagt der Schäfer: "Wenn ich dir sage, wo du arbeitest, bekomme ich es dann zurück?" "Klar"
    "Du bist Unternehmensberater bei McKinsey"
    "Stimmt, aber woher weist du das?"
    "Ganz einfach, du kommst zu Leuten, die dich nicht gerufen haben, erzählst ihnen was, was sie sowieso schon wissen, hast von der Thematik keine Ahnung und außerdem hätte ich gerne meinen Hund wieder"...
  8. #37

    ...ehemals bei EON im Management...naja, der Beitrag kam mir gleich so verdächtig vor. Da werden auch gleich mal die fehlenden Investitionen (trotz Netzentgelt) ins Stromnetz, die nicht weitergegebenen Strompreisverringerungen an der Strömbörse und diverse andere Sauerereien unter den Teppich gekehrt. So ist das eben, wenn das Gehirn mit dem Einstieg in EON oder Co. abgeschaltet wird. Das hinterlässt. Spuren.
  9. #38

    Wer spinnt den hier nun, McKinsey oder der Schreiber des Artikels? Von einer Explosion zu reden, unglaublich! Drei Cent in 8 Jahren, und auch noch für einen guten Zweck, sind ja echt eine Lachnummer. Offensichtlich gibt es sprachlich nur noch die Extreme.
  10. #39

    McKinsey Gutachten

    Wer einmal ein Gutachten von solchen Unternehmensberatern wie McKinsey, PwC, Ronald Berger oder aehnlchen Bruedern gelesen hat, der weiss das die Dinger einer wisschaftlichen Ueberpruefung nicht standhalten wuerden, da es weder genaue Quellenangaben gibt noch die Berechnungsgrundlagen offengelegt werden, dafuer aber immer nette bunte Graphiken die Powerpoint kompatibel sind. Also um so was zu berechnen, muesste man die wirtschaftliche Entwicklung der naechsten Jahre halbwegs abschaetzen koennen, doch kann das jemand? Die Superweisen vesagen schon bei einem Jahr. Und bei der Kostenberechnung muss man zukuenftige Zinssaetze, Rohstoffpreise, Nachfrageverhalten, technischer Fortschritt und was weiss noch alles kennen, aber dieses Wissen hat dummerweise niemand. Irgendwer hat die Studie bezahlt, und der hatte ein Interesse und das ist auch schon. Einfach laecherlich.


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