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Energiewende: McKinsey prophezeit Kostenexplosion beim Ökostrom

DPADie Unternehmensberatung McKinsey rechnet mit deutlich steigenden Energiekosten. Ende des Jahrzehnts könnten Verbraucher bis zu 21,5 Milliarden Euro pro Jahr für Okostrom zahlen. Strom würden dadurch um rund drei Cent teurer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830843,00.html
  1. #380

    erstens, zweitens

    Zitat von soulbrother Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, in welchem Gebiet Sie sich auskennen, aber jeder, der sich mit Energiepolitik & EE befasst weiss, dass wir ca. 21% EE-Anteil an der Stromerzeugung haben.
    Befassen heißt ja heute Zeitunglesen.

    Sie sprachen von EE Anteil generell und nicht EE Anteil an der Stromerzeugung. Außerdem haben wir keine 20% EE Anteil an der Stromerzeugung in deutschland, das sind Beugungen der Realität.

    Schönrechnen geht so:

    Man expertiere Kohlestrom nach Österreich, importiere Strom aus Österreich, der als Wasserkraft deklariert wird. Physikalisch ist garnichts passiert, das Geschäft funktioniert sogar ohne Stroomleitung, ein Null-Null Swap.

    Das Geschäft können wir auch mit Brasilien und Paraguay machen, da kommen wir bald auf 100% EE!

    Toll -oder?
  2. #381

    Man kann

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Die ganze Windgasdiskussion ist eine Alibiveranstaltung.
    Warum soll man aus Wasserstoff Methan machen, wenn heute aus Methan (Erdgas) riesige Mengen Wasserstoff aufwändig zur Ammoniaksynthese produziert werden?
    Haber-Bosch-Verfahren
    Die Konvertierung überschüssiger EE in das universell einsetzbare Methangas (sowie auch GTL) ist natürlich überflüssig wie ein Kropf für das gesamte Geschäftsmodell der internationalen Öl/Gas Lobby.

    Es ist klar, daß die Lobby der internationalen Öl/Gasförderer alle, aber auch wirklich alle Hebel ansetzt, um zu verhindern, daß Deutschland in 10 Jahren Prototyp für eine vom Öl/Gasimport befreite Zone ist.
  3. #382

    Konventionell

    Zitat von soulbrother Beitrag anzeigen
    Wenn der Strom konventionell erzeugt würde, und er dann 21.5 Mia günstiger wäre, wären die Kosten für den konventionellen Strom gleich 0 Euro. Seltsame Rechnung.
    Ökostrom kostet 9 Cents - 50 Cents pro KWh, konventioneller 2,5 - 6 Cents.
    Was die Luftverschmutzung durch Kohleverbrennung angeht, - so schlimm kann das nicht sein. Denn merkwürdigerweise korreliert weltweit die Zunahme des Kohleverbrauchs mit einer Verlängerung der Lebensdauer.
  4. #383

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Bauschutt-, Sand- und Salzschmelzenspeicher sind doch schon zur genuege durchgekaut worden. Ich glaube das war im seligen Lichtblick-BHKW-Thread.
    Die sind eben einfach nicht teuer genug fuer die Gruenbewegten, anscheinend....
    Was erzählen Sie da für einen Unfug über "Grünbewegte" und anderen Müll - machen Sie sich doch endlich auch einmal sachkundig, statt sinnentleert zu geifern:

    Andasol: Damit das Kraftwerk auch nachts Energie liefert, kann das Wärmeträger-Öl alternativ durch einen Salzspeicher geleitet werden. Dieser thermische Speicher fasst 28.500 Tonnen Salz, seine Kapazität reicht für 7,5 Stunden Volllastbetrieb aus.

    Da steht nix von "zu teuer"....

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    .......
    Dann zeigt dieser link, dass Erdöl immer noch zu billig ist. Sonst würde sich die Herstellung von Benzin aus Braunkohle bestimmt rentieren, wurde ja während WKII in grossem Umfang gemacht....
    ...damals war Rohöl noch billiger als heute.

    Auch damals hat es sich nicht rentiert. Benzinsynthese ist etwas für Menschen, die im Grunde genommen sehr nationalistischen Idealen nachhängen - und die EU ablehnen.

    Zitat von christian-h Beitrag anzeigen
    Natürlich, weil man sich ohne Not Sondermüll in das Haus holen soll.
    Tja, wie ich schon schrieb: Wenn Sie sich - ohne Not, da es ja immer noch Glühlampen - allerdings Halogen und bald nicht mehr die mit "Wackelwolframfädchen" gibt - den Haushalt mit "bösen" Energiesparleuchtstofflampen zuhängen, Ihr Problem.

    Wenn es mal welche gibt, di genau so unbedenklich sind wie Glühlampen, dann ist doch gut.
    Im Betrieb sind Leuchtstoff-Energiesparlampen so unbedenklich wie Glühlampen. Wie Sie schon schrieben: Jetzt wird es wirklich kindisch mit Ihnen.

    Nun, das ist doch der Punkt, weswegen die Energiesparlampen geschichte nicht unbedenklich ist (80% der kaputten Lampen gehen in der Rest- bzw. Glasmüll.
    Liegt daran, daß zuwenig aufgeklärt wird bzw. an der Gleichgültigkeit der Menschen.

    Wenn Sie gerne Quecksilberdämpfe einatmen, nunja, jedem das seine.
    Ich arbeite in keinem Entsorgungsunternehmen - und wer hat seinen Haushalt mit den "bösen", quecksilberdampfhaltigen Sparlampen zugehängt? Sie.... .
  5. #384

    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen
    Die Konvertierung überschüssiger EE in das universell einsetzbare Methangas (sowie auch GTL) ist natürlich überflüssig wie ein Kropf für das gesamte Geschäftsmodell der internationalen Öl/Gas Lobby.
    Mit EE-"Überschüssen" in welcher Höhe ist denn so in etwa im Schnitt zu rechnen - wenn wir gleichzeitig den aktuellen Strombedarf mit EE bedienen wollen?
  6. #385

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    dann sollte man ihn in der Diskussion auch nicht verwenden, so wie Sie es getan haben.
    Warum nicht? Das ist die offizielle Größe, die von den diversen Gesellschaften Verwendung findet, BMU, DENA, Verband der Windenergie, und zwar in dem Bezug der Ersetzbarkeit von konventioneller Kraftwerksleistung.

    Das diese real teilweise weit unterschritten wird, liegt in der Sache an sich.

    Die Volllaststundenzahl ist da nur bedingt von Aussagekraft, da nicht sichergestellt werden kann, das auch dann Leistung bereitgestellt wird, wenn diese benötigt wird.
  7. #386

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Tja, wie ich schon schrieb: Wenn Sie sich - ohne Not, da es ja immer noch Glühlampen - allerdings Halogen und bald nicht mehr die mit "Wackelwolframfädchen" gibt - den Haushalt mit "bösen" Energiesparleuchtstofflampen zuhängen, Ihr Problem.
    Halogen-Standardlampen werden am Sockel heisser, haben eine andere Lichtfarbe/CRI, machen Gereaeusche bei lauter Musik (schnarren) und es gibt sie (in Deutschland zumindest) nicht in Matt. Ausserdem sind sie teuerer als normale.
    Schon alleine aus Prinzip kaufe ich die nicht.
    Meine Vorraete an matten 60 und hundertwatt-Birnen und matten 40 er Kerzen halten mindestens so lange bis es wieder Standardgluehlampen zu kaufen gibt.
    Sonst gibts immer noch schlagfeste oder Signallampen die von dem "Verbot" nicht betroffen sind.

    Im Betrieb sind Leuchtstoff-Energiesparlampen so unbedenklich wie Glühlampen. Wie Sie schon schrieben: Jetzt wird es wirklich kindisch mit Ihnen.
    NEIN sind sie NICHT. (Sofern es sich um CFL handelt). Das Billigchinaplastikgehaeuse und die Billigchinaknallerbauteile im Vorschaltgeraet duensten kraeftig Phenol, Formaldehyd und sonstige Aromaten aus.
    Normalerweise ist mir sowas wurscht, aber hier gehts ums Prinzip.
    Ausserdem gehen bei mir viele Leuchtmittel durch Bruch kaputt.

    Zudem sind 99% aller CFLs und hochvolt-LEDs uebelste EMV-Schleudern. Da gehen dann schon mal Fernbedienungen nicht oder Computer "spinnen".
    An vernuenftigen Radioempfang ist mit diesem Mist im Haus sowieso nicht zu denken.
    So ein Zeug kommt mir nicht ins Haus.
  8. #387

    Andasol,ausgrechnet diesen

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Was erzählen Sie da für einen Unfug über "Grünbewegte" und anderen Müll - machen Sie sich doch endlich auch einmal sachkundig, statt sinnentleert zu geifern:

    Andasol: Damit das Kraftwerk auch nachts Energie liefert, kann das Wärmeträger-Öl alternativ durch einen Salzspeicher geleitet werden. Dieser thermische Speicher fasst 28.500 Tonnen Salz, seine Kapazität reicht für 7,5 Stunden Volllastbetrieb aus.

    Da steht nix von "zu teuer"....

    .
    Solarflop führen Sie als positiv an ?
    Nur erhaltbar durch Einspeisevergütungen des span. Steuerzahlers.
    Wirkungsgrad im Jahresmittel magere 15 %, trotz nachführender Sonnenspiegel und über 300 Sonnentagen im Jahr.
    Erbauer und Mitgesellschafter Solarmillenium pleite.
    Selbst der deutsche Steuerzahler sitzt mit im unrentablen Boot u.s.w.
  9. #388

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Ökostrom kostet 9 Cents - 50 Cents pro KWh, konventioneller 2,5 - 6 Cents.
    Was die Luftverschmutzung durch Kohleverbrennung angeht, - so schlimm kann das nicht sein. Denn merkwürdigerweise korreliert weltweit die Zunahme des Kohleverbrauchs mit einer Verlängerung der Lebensdauer.
    Damit haben Sie nicht erklärt, wie Sie in Ihrer Rechnung auf 21,5 Mrd Euro Einsparung kommen.

    Konventionell erzeugter Strom ist vor allem bei abgeschriebenen Kraftwerken so günstig. Von Zeit zu Zeit müssen aber auch neue gebaut werden, und da wird neu gerechnet.
  10. #389

    Zitat von christian-h Beitrag anzeigen
    Warum nicht? Das ist die offizielle Größe, die von den diversen Gesellschaften Verwendung findet, BMU, DENA, Verband der Windenergie, und zwar in dem Bezug der Ersetzbarkeit von konventioneller Kraftwerksleistung.

    Das diese real teilweise weit unterschritten wird, liegt in der Sache an sich.

    Die Volllaststundenzahl ist da nur bedingt von Aussagekraft, da nicht sichergestellt werden kann, das auch dann Leistung bereitgestellt wird, wenn diese benötigt wird.
    Es leuchtet mit trotzdem nicht so ganz ein, weil es sich hier nur um Wahrscheinlichkeiten handelt, die nicht einmal den Worst-Case berücksichtigen.
    Aber wenn Sie sich damit unbedingt besser in Ihrer Ablehnung der EEs fühlen, dann gehen Sie doch mit Ihren 6% Onshore weiter hausieren;-)


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